DOGS Logo Europas grösstes Hundemagazin

Jäger aus dem Thüringer Wald Weimaraner

Obwohl er sein Temperament zu zügeln vermag, kann der Weimaraner auf Großstadttrubel verzichten. Der passionierte Weidmann fühlt sich in der freien Natur am wohlsten, wo er seine Triebe voll ausleben kann.

Weimaraner – Jäger aus dem Thüringer Wald
Weimaraner © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 70 cm
Gewicht 27 bis 40 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 7: Vorstehhunde, Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde, Standard Nr. 99
Verwendung Jagdhund, Begleithund und Familienhund
Alter 12 bis 14 Jahre

Schon der Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828) war von der Vielseitigkeit seiner Jagdhunde, die dank ihrer guten Nase zielsicher im Anzeigen und Aufstöbern des Wilds waren, überzeugt. Sein herausragendes Talent zeigte der Weimaraner vor allem bei der Arbeit nach dem Schuss, wenn es galt, das angeschlagene Wild ausfindig zu machen. Seit Beginn der planmäßigen Zucht im Jahre 1890 erfreute sich der selbstbewusste Jäger vor allem in Thüringen großer Beliebtheit. 1897 wurde der „Weimaraner Klub e.V“ gegründet, der sich die Reinzucht der silbergrauen Vorsteher zum Ziel gesetzt hat. Weimaraner sind damit die ältesten deutschen Vorstehhunde. Da Weimaraner nicht nur nach Aussehen, sondern auch nach Leistung und Wesen gezüchtet wurden, sind sie immer noch hervorragende Gebrauchshunde.

Voraussetzungen für die Haltung

Weimaraner brauchen eine sachkundige Erziehung, damit ihre Jagdpassion unter Kontrolle gehalten werden kann. Ihr Bewegungsdrang und ihre Intelligenz sollten durch körperliche und geistige Auslastung befriedigt werden.

Anfälligkeiten

Weimaraner können unter erblich bedingten Krankheiten wie Hüftgelenksdysplasie oder Epilepsie leiden.

Zum Seitenanfang
Sie verwenden einen sehr alten Browser. Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser. X