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Löwenjäger aus Südafrika Rhodesian Ridgeback

Auch wenn er heute nicht mehr zur Jagd auf Löwen eingesetzt wird – der Rhodesian Ridgeback ist immer noch ein mutiger und draufgängerischer Sportsfreund, der nicht gerne auf der faulen Haut liegt.

Rhodesian Ridgeback – Löwenjäger aus Südafrika
Rhodesian Ridgeback © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 69 cm
Gewicht 32 bis 36 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, Sektion 3: Verwandte Rassen, Standard Nr. 146
Verwendung Jagdhund, Fährtenhund, Wachhund und Familienhund
Alter 10 bis 13 Jahre

Die Vorfahren des Rhodesian Ridgeback stammen aus dem Süden Afrikas. Als die europäischen Siedler das Kap erreichten, fanden sie beim Stamm der Khoi-Khoi Hunde, die einen auffälligen Rückenkamm hatten. Sie spürten Wild auf, arbeiteten als Wächter und warnten vor Angriffen. Die Siedler mischten diese halbdomestizierten Hunde mit eingeführten Rassen, um einen verlässlichen und wendigen Jagdhund zu erhalten, der in kleinen Gruppen einen Löwen so lange in Schach halten konnte, bis die Jäger zur Stelle waren. Das Markenzeichen der neuen Rasse war der umgekehrte Aalstrich auf dem Rücken, Ridge genannt. Das Fell des Rhodesian Ridgeback wächst entlang dieses Kamms entgegen dem Strich. Der erste Rassestandard für den Rhodesian Ridgeback wurde im Jahre 1922 von F. R. Barnes in Rhodesien aufgestellt. Heute wird der Rhodesian Ridgeback dank seiner Vielseitigkeit auch außerhalb Afrikas zur Jagd eingesetzt.

Voraussetzungen für die Haltung

Aufgrund seines Temperaments und seiner Selbstständigkeit braucht der Rhodesian Ridgeback eine verständnisvolle, einfühlsame Erziehung durch einen erfahrenen Hundebesitzer. Als Jägernatur braucht der Rhodesian Ridgeback viel Bewegung und Beschäftigung, damit er nicht unterfordert ist.

Anfälligkeiten

Zu den erblich bedingten Hautkrankheiten beim Rhodesian Ridgeback gehört DS (Dermoid Sinus), die sich in der Ausbildung einer Zyste im embrionalen Stadium bemerkbar macht. Dieser genetische Defekt lässt sich jedoch operativ behandeln.

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