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Taschenlöwe aus China Pekingese

Die putzigen Palasthunde wissen wohl um die Wirkung ihrer prächtigen Mähne. Wie sonst kann man sich die vornehme Zurückhaltung des Pekingesen gegenüber Fremden erklären?

Nicole Schick Tierfotografie
Pekingese © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 25 cm
Gewicht 4,5 bis 5,4 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 8: Kleine doggenartige Hunde, Standard Nr. 207
Verwendung Gesellschaftshund, Begleithund und Familienhund
Alter 10 bis 14 Jahre

Der Legende nach soll der Pekingese schon Buddha zur Seite gestanden haben. Der harmlose Zwerg soll sich bei drohender Gefahr in einen rasenden Löwen verwandelt haben. Diese Überlieferung machte die Löwenhündchen in China zu einem Heiligtum. Daher waren die Palasthunde ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehalten, das den Pekingesen durch mannigfache Darstellung auf Gemälden und Figuren ein Denkmal setzte. Als die Briten Peking im Jahre 1860 eroberten, fanden sie im Palast gerade mal fünf der seltenen Tiere. Einen Pekingesen bekam Königin Victoria als Geschenk überreicht.

Voraussetzungen für die Haltung

Durch seine kleine Körpergröße kommt der Pekingese als Wohnungshund in Frage. Wie jeder andere Hund schätzt auch der Pekingese Spaziergänge und ist nicht als Schoßhund misszuverstehen.

Anfälligkeiten

Der Pekingese gehört zu den brachycephalen Rassen, die eine Kurz- bzw. Rundköpfigkeit charakterisiert. Seine Schnauze ist stark verkürzt, die Augen stehen leicht hervor. Wie bei allen brachycephalen Rassen, kann es beim Pekingesen zu Problemen mit der Atmung kommen. Durch die hervorstehenden Augen kann der Pekingese an Erkrankungen der Netzhaut leiden.

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