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Schwimmendes Schwergewicht Neufundländer

Auf den ersten Blick erinnert der Neufundländer an einen kleinen Bären. Der gelassene Riese liebt das Wasser und strahlt eine majestätische Ruhe aus. Das macht ihn zum perfekten Retter in der Not.

Neufundländer - schwimmendes Schwergewicht
Neufundländer © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 71 cm
Gewicht 54 bis 68 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 50
Verwendung Schlittenhund, Wasserhund, Familienhund und Rettungshund
Alter 8 bis 10 Jahre

Die Geschichte des Neufundländers beginnt vor fast 1000 Jahren, als die Wikinger auf einer ihrer Entdeckungsreisen auf die grüne Insel Neufundland stießen. Sie brachten hochgewachsene Bärenhunde mit, von denen einige auf Neufundland blieben. Als die Insel zu Beginn des 17. Jahrhunderts besiedelt wurde, mischten sich die Wach- und Arbeitshunde der Fischer mit den einheimischen Rassen der Micmac- und Bheotuk-Indianer. Aufgrund ihrer Vorliebe für Wasser wurden die Neufundländer zur Arbeit im kühlen Nass eingesetzt. Sie halfen beim Einholen der Boote und Netze, zogen schwere Lasten und retteten Ertrinkende. Der englische Kapitän Cartwright benutzte im 18. Jahrhundert erstmalig den Ausdruck „Neufundländer“ für die muskulösen Wasserratten. Einer ihrer ersten Fans war Napoleon Bonaparte, der 1815 bei seiner Flucht von der Insel Elba von einem Neufundländer namens „Boatswain“ aus dem Wasser gerettet wurde. Heute arbeiten die wendigen Schwimmer ganz offiziell bei der französischen Küstenwache.

Voraussetzungen für die Haltung

Neufundländer sind vor allem als Welpen und Junghunde recht rege und temperamentvoll, daher sind eine konsequente Hand und aktive Beschäftigung gefragt. Der Neufundländer besteht nicht auf kilometerlange Spaziergänge, freut sich aber über jede Gelegenheit zum Schwimmsport. Am wohlsten fühlt sich der Neufundländer im Freien.

Anfälligkeiten

Orthopädische Erbkrankheiten wie Kreuzbandruptur sowie Hüft- und Ellbogendysplasie treten beim Neufundländer häufiger auf. Aufgrund seiner Größe ist er für Herzprobleme und Knochenkrebs anfällig.

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