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Kuscheliger Vegetarier Japan Chin

Seit über 1000 Jahren wird der Japan Chin als Kleinod verehrt. Vor allem in der Damenwelt ist der verspielte Schoßhund beliebt.

Japan Chin - kuscheliger Vegetarier
Japan Chin © Fotolia
Größe
Schulterhöhe bis 28 cm
Gewicht 2 bis 5 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 8: Kleine doggenartige Hunde, Standard Nr. 206
Verwendung Schoßhund, Begleithund und Haushund
Alter 11 bis 14 Jahre

Die Vorfahren des Japan Chin sollen schon im Jahre 732 von Korea aus als Gastgeschenke nach Japan gebracht worden sein. Als ursprüngliche Heimat kann das chinesische Festland angesehen werden, wo kurznasige Rassen weit verbreitet waren. In Japan diente der Japan Chin als Gesellschafter für feine Damen und war so beliebt, dass er nur von Adligen gehalten werden durfte. Die putzigen Zwerge wurden in den Ärmeln der Kimonos getragen und vegetarisch ernährt. Am Hof genoss der Japan Chin das gleiche Ansehen wie der Pekingese, sein chinesiches Pendant. Im Jahre 1853 erhielt der Kommodore Perry ein Japan Chin-Pärchen als Aufmerksamkeit, welches er der hundebegeisterten Königin Victoria überbrachte. Die ersten reinrassigen Exemplare kamen 1880 nach Deutschland, als die japanische Kaiserin zwei Japan Chin an Kaiserin Auguste als Geschenk überreichen ließ. Seit dieser Zeit hat sich der Japan Chin zu einem der beliebtesten Haushunde weltweit entwickelt und genießt vor allem bei Damen großes Ansehen.

Voraussetzungen für die Haltung

Der Japan Chin eignet sich hervorragend als Haushund und Begleiter älterer Menschen. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge.

Anfälligkeiten

Aufgrund der verkürzten Schnauze und der großen Augen kann es beim Japan Chin zu Atemproblemen und Augenentzündungen kommen.

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