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Keltischer Jagd-Express Greyhound

Nicht umsonst trägt eine amerikanische Buslinie den Namen der agilen Sprinter: Der pfeilschnelle Greyhound beschleunigt auf bis zu 80 km/h, was ihn zum schnellsten Hund der Welt macht.

Greyhound
Greyhound © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 76 cm
Gewicht 27 bis 32 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 10: Windhunde, Sektion 3: Kurzhaarige Windhunde, Standard Nr. 344
Verwendung Jagdhund, Rennhund und Familienhund
Alter 12 bis 15 Jahre

Unter den Windhunden ist der Greyhound der absolute Kurzstreckenspezialist. Schon im 4. Jahrhundert vor Christus brachten die Kelten ihre Hunde, im keltischen „Grey“ genannt, mit auf die Insel. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurden auch spanische Windhunde eingekreuzt, um einen möglichst agilen und leichten Hund zu erhalten. Beim Coursing, einer Hasenhatz, bei der zwei Greyhound-Kontrahenten gegeneinander antreten, wurden schon damals hohe Summen verwettet. Später wurden die Greyhound-Rennen mit künstlichen Hasen, die sich bis heute weltweit größter Beliebtheit erfreuen, populär. Der Greyhound wurde auch in die Vereinigten Staaten exportiert, wo seine Popularität dazu führte, dass eine landesweite Buslinie den Namen des Greyhound trägt.

Voraussetzungen für die Haltung

Ein Greyhound will seine aerodynamische Form beim Rennen unter Beweis stellen. Damit er keinen Hasen oder anderen Nagetieren nachstellt, sollte der Greyhound die Gelegenheit bekommen, seinen Jagdtrieb in einem Renn- oder Coursingverein auszuleben. Im Haus ist der Greyhound ein genügsamer Zeitgenosse, der eine gewisse Bequemlichkeit zu schätzen weiß.

Anfälligkeiten

Eine rassetypische Erkrankung ist beim Greyhound die erblich bedingte paralytische Myoglobinurie, die bei übermäßiger Belastung zu Muskelverkrampfungen führen kann. Sie ist auch als Greyhound-Sperre bekannt.

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