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Mix aus Mastiff und Bulldogge: Bullmastiff

Der Bullmastiff ist trotz seines kräftigen Körperbaus ein aktiver und ausdauernder Hund, der den Familienanschluss sucht.

Bullmastiff
Bullmastiff © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 68 cm
Gewicht 41 bis 59 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Standard Nr. 157
Verwendung Wachhund, Spürhund und Familienhund
Alter 10 bis 12 Jahre

Als die Wilderei im 19. Jahrhundert überhand nahm, wurde das illegale Erlegen von Wild auf der britischen Insel mit der Todesstrafe belegt. Die Landlords wollten einen Hund, der den Jagdaufsehern zur Seite stand und die Wilderer aufspürte, ohne diese jedoch zu verletzen. Man kreuzte Mastiffs mit Bulldoggen, um einen kräftigen Hund mit hoher Reizschwelle zu erhalten. Später wurde auch der Bloodhound eingekreuzt, um die Nasenarbeit der neuen Rasse zu verbessern, die zunächst den Namen „Gamekeeper’s Nightdog“ trug. Der Bullmastiff war stämmig und agil genug, um die Wilderer zu Boden zu werfen und festzuhalten. Auch als Wächter von Höfen und Viehherden machte er sich in kürzester Zeit einen Namen. Mit dem Rückgang der Wilderei im 20. Jahrhundert wurde der Bullmastiff dank seiner hervorragenden Nase und seiner abschreckenden Wirkung zum Dienst- und Spürhund ausgebildet. Heutzutage ist der Bullmastiff ein beliebter Wach- und Familienhund, der das Wohl seiner Liebsten stets im Auge hat.

Voraussetzungen für die Haltung

Der Bullmastiff ist ein aktiver, kraftvoller Hund, der gerne spielt und auf Spaziergängen Auslastung findet. Im Umgang mit Kindern gilt er als geduldig und rücksichtsvoll. Die sprichwörtliche Gelassenheit des Bullmastiff äußert sich gelegentlich in einer gewissen Sturheit, die Geduld und Einfühlungsvermögen bei der Erziehung erfordert. Der Bullmastiff gehört in einigen Bundesländern zu den als gefährlich eingestuften Hunden (Listenhunden), deren Haltung mit bestimmten Auflagen verbunden ist. Zukünftige Halter sollten sich vor Anschaffung eines Bullmastiff darüber informieren.

Anfälligkeiten

Zu den rassetypischen Erkrankungen zählt beim Bullmastiff die Cavarial-Hyperostosis-Syndrom (CHS), eine Knochenerkrankung, die mittels entzündungshemmender Medikamente behandelt werden kann. Auch Hüftgelenksdysplasie (HD) kann auftreten.

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