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Agiler Grenzgänger Border Collie

Ein echter Border Collie will sich nützlich machen. Das flinke Genie ist bekannt für sein beeindruckendes Hüteverhalten und seine sprichwörtliche Intelligenz.

Border Collie – Agiler Grenzgänger
Border Collie © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Rüden: Schulterhöhe bis 52 cm
Gewicht 14 bis 22 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde, Standard Nr. 297
Verwendung Hütehund, Dienstgebrauchshund und Familienhund
Alter 12 bis 14 Jahre

Schon bei den Wikingern waren Hütehunde von den britischen Inseln wegen ihrer Intelligenz sehr begehrt. Von ihren Raubzügen brachten sie regelmäßig Tiere mit nach Hause. Die Arbeitswilligkeit der Vorfahren des Border Collies wurde schon im Jahr 1570 vom Leibarzt der englischen Königin erwähnt. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Schäfer, eine Hunderasse für den Einsatz bei Hütewettbewerben zu züchten. Das war die Geburtsstunde des Border Collie. Stammvater war der begnadete Zuchtrüde Old Hemp, dessen intuitive Hütefähigkeiten geradezu legendär waren. Die Nachfahren dieses Ausnahmetalents standen bei den Hütewettbewerben, die seit 1873 regelmäßig stattfinden, meist ganz oben auf dem Treppchen. Seinen Namen bekam der Border Collie im Jahre 1910 durch seine Herkunft aus dem Grenzgebiet zwischen England und Schottland, wo er auf geradezu wölfische Art und Weise die Schafe dirigierte. Die Schäfer züchteten den Border Collie nicht nach Aussehen, sondern nach den erwünschten Arbeitsqualitäten. Daher wurde der Border Collie erst mit beträchtlicher Verzögerung im Jahre 1976 als eigenständige Rasse anerkannt.

Voraussetzungen für die Haltung

Der Border Collie ist ein geradezu arbeitswütiger Hund, dem bloße Spaziergänge nicht ausreichen. Seine Besitzer sollten aktive, sportbegeisterte Menschen sein. Konsequente Führung und reichhaltige Beschäftigung machen aus dem Border Collie einen zufriedenen und ausgeglichenen Sportsfreund.

Anfälligkeiten

Beim Border Collie kann es aufgrund des MDR1-Defekts zu einer Arzneimittelunverträglichkeit kommen. Auch erblich bedingte Krankheiten wie die Collie Eye Annomalie (CEA) treten gelegentlich auf. In seltenen Fällen leidet der Border Collie an schwerwiegenden Rückenmarks- und Stoffwechselkrankheiten.

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