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Hund mit wölfsähnlichem Verhalten Basenji

Während die meisten Hunde ihre Gefühlsregungen durch Bellen oder Knurren zum Ausdruck bringen, zeigt der Basenji durch ein kurzes Wuff, Grollen oder Jodeln an, wie er sich gerade fühlt. Der eigenständige Hund verfügt über einen ausgeprägten Jagdtrieb.

Basenji - Hund mit wolfsähnlichem Verhalten
Basenji © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 43 cm
Gewicht 9,5 bis 11 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 6: Urtyp, Standard Nr. 43
Verwendung Jagdhund, Begleithund und Gesellschaftshund
Alter 12 bis 15 Jahre

Der Basenji stammt vermutlich vom ägyptischen Tesem ab, der auf zahlreichen Abbildungen in alten Königsgräbern verewigt wurde. Die Pygmäen nutzten den Basenji seit jeher als Jagdhund, dem sie wie in alten Zeiten folgen, während sich der Hund selbstständig auf die Suche nach Beute begibt. Daher hat er auch seinen Namen Basenji erhalten, was bei den Pygmäen so viel wie „kleines wildes Ding aus dem Busch“ bedeutet. 1870 wurden britische Entdecker auf den Basenji aufmerksam und nahmen einige Exemplare mit nach Großbritannien, wo er seit 1930 gezüchtet wird. Das Markenzeichen des Basenji ist sein wölfisches Verhalten beim Ausdruck von Gemütsregungen. Er bellt nicht, sondern gibt stattdessen ein kurzes Wuff, ein glucksendes Lachen oder ein Jodeln von sich. Der Basenji ist ein ursprünglicher Hund, der sich kaum unterordnet. Hündinnen werden in der Regel nur einmal im Jahr läufig.

Voraussetzungen für die Haltung

Der Basenji ist ein sehr eigenständiger Hund, der wenig Unterordnungsbereitschaft zeigt. Der sportliche und verspielte Hund braucht viel Auslauf und eine Betätigung. Seinem ausgeprägten Jagdtrieb sollte frühzeitig mit entsprechendem Training begegnet werden. Um seinen Bewegungsdrang und seine kaum zu bändigende Energie in die richtigen Bahnen zu lenken, bieten sich besonders hundesportliche Aktivitäten an. Generell eignet sich der Basenji vorwiegend für erfahrene Hundehalter, die viel Zeit und Geduld in die Erziehung ihres Hundes investieren können.

Anfälligkeiten

Zu den rassetypischen Erkrankungen zählen beim Basenji genetische Prädispositionen für Magen-Darm-Erkrankungen sowie das Fanconisyndrom (Harnwegserkrankung).

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