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Gebirgsjäger aus dem Hindukusch Afghanischer Windhund

Kaum ein Hund strahlt so viel Würde, Eleganz und Selbstsicherheit aus wie der Afghanische Windhund. Sein ruhiges Wesen und der federnde Gang sind seine Markenzeichen.

Afghanischer Windhund - Gebirgsjäger aus dem Hindukusch
Afghanischer Windhund © Nicole Schick Tierfotografie
Größe
Schulterhöhe bis 74 cm
Gewicht 15 bis 25 kg
FCI-Klassifikation Gruppe 10: Windhunde, Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde, Standard Nr. 228
Verwendung Jagdhund, Hütehund und Begleithund
Alter 11 bis 13 Jahre

Schon 4000 Jahre v.Chr. züchteten afghanische Nomaden Hunde für die Jagd im schroffen Gebirge. Sie gelten als Vorfahren der afghanischen Windhunde. Um in den zerklüfteten Bergen überleben zu können, brauchten die Afghanen selbstständige Jäger. Die wendigen afghanischen Windhunde galten als Kostbarkeit und durften nicht ausgeführt werden. Nach dem anglo-afghanischen Krieg schmuggelten britische Offiziere einige Bergafghanen nach Großbritannien, wo der einstige Jagdhund aufgrund seines prächtigen Fells großes Aufsehen bei zahlreichen Hundeausstellungen erregte. Seit 1925 wird der Afghanische Windhund als eigenständige Rasse weitergezüchtet. Aufgrund seiner üppigen Behaarung ist der Afghanische Windhund etwas langsamer als seine kurzhaarigen Verwandten und vor allem als Schauhund beliebt.

Voraussetzung für die Haltung

Ein Afghanischer Windhund benötigt sehr viel Platz und Auslauf. Seinem Jagdtrieb sollten Halter mit frühzeitigem Training begegnen. Für den Einsatz beim Hundesport ist der Afghanische Windhund aufgrund seiner Schnelligkeit gut geeignet.

Anfälligkeiten

Der Afghanische Windhund kann in seltenen Fällen an Afghanenmyelopathie, die zu einer vollständigen Lähmung der Gliedmaßen führen kann, erkranken.

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