Kaum zu glauben, dass dieser fröhliche Winzling vor geraumer Zeit kaum beachtet wurde. Inzwischen gehört der Zwergspitz zu den beliebtesten Kleinhunden überhaupt.

Charakeristisch für den Zwergspitz ist die dichte Unterwolle und das lange, abstehende Deckhaar.
Steckbrief: Zwergspitz
Geschichte
Im Ausland ist der Zwergspitz aufgrund seiner pommerschen Herkunft als Pomeranian bekannt. Die Franzosen nennen den kleinen Wonneproppen Loulou de Poméranie. Seine Vorfahren gehören zu den ältesten Hunderassen Mitteleuropas. Der Zwergspitz war schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts sehr beliebt in Amerika und England. Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein machte den entzückenden Zwergspitz zu einem beliebten Ausstellungshund. Obwohl der kleinste aller Spitze bei den deutschen Züchtern zunächst wenig Anklang fand, wurde er seit den 60er Jahren immer beliebter. Mittlerweile ist der Zwergspitz als Gefährte oder Wächter überall anzutreffen.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 4 Europäische Spitze, Standard Nr. 97
Verwendung
Wach- und Begleithund
Größe
Schulterhöhe bis 22 cm
Gewicht
1,5 bis 3,5 kg
Fell
Langes, dichtes und pflegeintensives Fell mit wattiger Unterwolle
Farbe
Schwarz, weiß, braun, orange, graugewolkt, andersfarbig; einfarbig oder gescheckt
Voraussetzung für die Haltung
Der Zwergspitz kann als Stadthund gehalten werden. Aufgrund seiner ausgeprägten Anhänglichkeit bleibt er jedoch nicht gern allein. Der Zwergspitz braucht trotz seiner geringen Größe regelmäßigen Auslauf, eignet sich jedoch auch für ältere Menschen, da er nicht auf lange Spaziergänge besteht.
Anfälligkeiten
Der Zwergspitz ist nicht so robust wie seine großen Verwandten und ist anfällig für Patellaluxation, die auf einer angeborenen Fehlstellung des Kniegelenks beruht.
Lebenserwartung
12 bis 15 Jahre
Wesen
Der Zwergspitz ist fröhlich, intelligent, selbstbewusst und anhänglich.