Der spielfreudige Mini-Wächter verfügt über ein lebhaftes Temperament. Als reiner Schoßhund sollte der Zwergpinscher nicht gehalten werden. Seinen Besitzern gegenüber ist der Zwergpinscher treu und anhänglich.

Der Zwergpinscher steht seinem großen Bruder in nichts nach.
Steckbrief: Zwergpinscher
Geschichte
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte der Zwergpinscher praktisch zur Standardausstattung der feinen Damen. Die beliebten Schoßhündchen konnten gar nicht klein und zart genug sein. Sowohl glatt- als auch rauhaarige Exemplare waren anzutreffen, bis der Züchter Josef Berta mit der Reinzucht des Zwergpinschers begann. Er sollte ein verkleinertes Ebenbild des deutschen Pinschers sein.
Aufgrund seiner Statur und der teils hirschroten Farbe trägt der Zwergpinscher bis zum heutigen Tag den Beinamen Rehpinscher. Die robusten und schnittigen Zwergpinscher haben eine hohe Lebenserwartung.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde, Sektion 1 Pinscher und Schnauzer, Standard Nr. 185
Verwendung
Haus-, Begleit- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe bis 30 cm
Gewicht
4 bis 6 kg
Fell
Kurzes, dichtes, glattes und pflegeleichtes Fell ohne Unterwolle
Farbe
Einfarbig hirschrot, rot-braun bis dunkelbraun und schwarzrot
Voraussetzung für die Haltung
Der Zwergpinscher ist ein temperamentvoller Hund, der durch Auslauf und geistige Beschäftigung gefordert werden möchte. Da Zwergpinscher keine schützende Unterwolle haben, sollten sie im Winter vor eisigen Temperaturen geschützt werden.
Anfälligkeiten
Zwergpinscher können bei Frost schnell unterkühlen.
Lebenserwartung
13 bis 17 Jahre
Wesen
Zwergpinscher sind anhänglich, aufmerksam, selbstbewusst und intelligent. Fremden gegenüber verhalten sich Zwergpinscher eher misstrauisch und wachsam.