Bevor Königin Viktoria den Skye Terrier zum Hofhund adelte, war der gelernte Fuchsjäger ein wildes Raubein. Fremden gegenüber ist der Ein-Mann-Hund reserviert.

Das Fell des Skye Terrier sollte regelmäßig gebürstet werden.
Steckbrief: Skye Terrier
Geschichte
Im Nordwesten der schottischen Insel Isle of Skye benötigten die Bewohner einen wetterfesten und robusten Jäger, der sich auch gegen einen Fuchs zur Wehr setzen konnte. Der Skye Terrier konnte nicht nur in den Bau kriechen, sondern war auch ein ausgezeichneter Schwimmer. Nachdem Königin Viktoria im 19. Jahrhundert einen Skye Terrier in den Palast mitnahm, wurde der ehemalige Jagdhund zu einem würdevollen Schauhund. Obwohl er aufgrund seiner Größe nicht mehr zur Jagd im Fuchsbau geeignet ist, hat sich der Skye Terrier seinen ursprünglichen Jagdtrieb erhalten.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 3 Terrier, Sektion 2 Niederläufige Terrier, Standard Nr. 75
Verwendung
Jagd-, Begleit- und Haushund
Größe
Schulterhöhe bis 26 cm
Gewicht
ca. 10 kg
Fell
Langes, hartes, flach anliegendes Haar, das aufwändiger Pflege bedarf
Farbe
Rot, creme, weizenfarben, grau oder fast schwarz, gestromt
Voraussetzung für die Haltung
Der Skye Terrier braucht eine konsequente Erziehung von einem erfahrenen Hundehalter, da sein Jagdinstinkt auch heute noch in seinem Wesen verankert ist. Sinnvoll beschäftigt ist der Skye Terrier ein ausgeglichener Begleiter.
Anfälligkeiten
Beim Skye Terrier kann es zu einer rassespezifischen chronischen Hepatitis kommen. Gelegentlich treten Augen- und Harnwegserkrankungen auf.
Lebenserwartung
11 bis 15 Jahre
Wesen
Skye Terrier verhalten sich Fremden gegenüber zurückhaltend. Sie sind friedlich und selbstbewusst.
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