
Der Pony des Riesenschnauzers heißt Spinne und soll bis zum Nasenspiegel reichen.
Steckbrief: Riesenschnauzer
Geschichte
Vorläufer des Münchener Schnauzers oder Bierschnauzers, auch Bärenschnauzer genannten Hundes waren quadratisch gebaute, rau- bis zottighaarige Bauernhunde in Oberbayern. Sie wurden als Begleiter von Fuhrwerken, später als Diensthunde der Polizei eingesetzt. Die ersten sechs Rüden und drei Hündinnen wurden 1910 ins Zuchtbuch des Pinscher und Schnauzer Klubs eingetragen. Der originale Rassestandard stammt von 1923.
Klassifikation nach FCI
Nummer 181: Gruppe 2 Pinscher, Schnauzer, Molossoide (das sind große und massige Hunde), Sektion 1 Pinscher und Schnauzer
Verwendung
Gebrauchs-, Begleit-, Sport- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe 60 bis 70 cm (Hündinnen und Rüden)
Gewicht
um 30 Kilo, Rüden 45 bis 60 Kilo
Fell
harsches Rauhaar
Farbe
rein schwarz mit schwarzer Unterwolle und Pfeffersalz (das ist sandfarben, schwarz gewolkt) mit schwarzer Maske
Fellpflege
trimmen, je weicher das Fell, desto öfter, harsches Fell zweimal im Jahr
Preis
950 bis 1200 Euro
Haltungskosten
80 bis 100 Euro monatlich für die Ernährung, einmal trimmen kostet etwa 50 Euro
Voraussetzung für die Haltung
Zeit und Lust an sportlicher Betätigung
Anfälligkeiten
hin und wieder Hüftgelenksdysplasie, selten Epilepsie, gespaltene Krallen (wird mit richtiger Ernährung behoben), selten Katarakt (Trübung der Augenlinse), dies bisher nur bei schwarzen Riesen, nicht bei Pfeffersalz
Lebenserwartung
10 bis 12 Jahre
Lesen Sie mehr: Bart, aber herzlich