
Frech, lustig, und ungestüm - Dackel sind keine Sofasitzer
Steckbrief:
Geschichte
Die Entstehung des kleinsten deutschen Jagdhundes lässt sich in einer langen Linie vom Bronzezeit-Hund, dem sogenannten Torfhund, über den jagenden Niederhund, die molossischen Hunde, die teckelartige Bracke bis zum ersten im Standard von 1879 festgelegten Kurzhaardackel, dem Urdackel mit glattem Fell, nachzeichnen. Beteiligt an der Entstehung des heute beliebtesten Dackeltyps mit rauem Fell sind Terrier und Schnauzer. Der Rauhaardackel wird in drei Größen gezüchtet: Normalschlag, Zwerg- und Kaninchendackel.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 4 Dachshunde, mit Arbeitsprüfung
Verwendung
Familien-, Gebrauchs- und Jagdhund
Größe
Brustumfang über 35 cm Normalschlag, bis 35 cm Zwergdackel, bis 30 cm Kaninchendackel
Gewicht
Normalschlag 6,5 bis 9 kg, Zwergdackel 4 bis 6,5 kg, Kaninchendackel bis 4 kg
Fell
harsch mit dichter Unterwolle, ausgeprägter Bart, buschige Augenbrauen, stärkere Behaarung an den Läufen
Fellpflege
täglich durchbürsten, Ohren regelmäßig kontrollieren
Farbe
saufarben, schwarzrot, dürrlaubfarben
Preis
DTK: 500 bis 600 Euro
IDG: 150 bis 900 Euro
Kosten
70 bis 100 Euro pro Monat
Anfälligkeiten
Augenkrankheiten, Bandscheibenvorfall (Dackellähme), im Alter Herzkrankheiten
Lebenserwartung
12 bis 14 Jahre
Organisation
Deutscher Teckelklub 1888 e. V.
Internationaler Dackelclub Gergweis e. V.
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