Keine Hunde für Sofahelden: Parson Russell Terrier suchen die Herausforderung. Die kernigen Fuchsjäger mit langer Historie strotzen vor Energie und Schabernack. Wehe dem, der die Kraftpakete nicht zu meistern versteht.

Sie gelten als intelligent und haben ihren eigenen Kopf: die Parson Russell Terrier
Steckbrief: Parson Russell Terrier
Geschichte
Vermutlich im Mittelalter entstanden in England weiße, für die Bekämpfung von Schädlingen auf und unter der Erde arbeitende Terrier (von Lateinisch "terra", Erde). Als Ahnherr gilt Reverend John, genannt Jack, Russell (1795-1883), Gründungsmitglied des britischen Kennel Clubs. 1990 erkannten der Kennel Club sowie die Fédération Cynologique Internationale ihn als eigene Rasse an. Als im Jahr 2000 der im Vergleich zum Parson Russell niederläufige Jack Russell von der FCI als Standard aufgenommen wurde, kam es zur Umbenennung in Parson Russell Terrier. Sein Originalstandard wurde am 28. November 2003 formuliert, er ist seit April 2004 gültig.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 3 Terrier, Sektion 1 hochläufiger Terrier, mit Arbeitsprüfung
Verwendung
Familien-, Gebrauchs- und Jagdhund
Größe
Schulterhöhe 33 cm, Rüden 34 bis 38 cm
Gewicht
keine feste Angabe
Fell
harsch, anliegend, dicht, rau oder glatt
Fellpflege
rauhaarige Hunde drei- bis viermal im Jahr trimmen, besser noch fortwährend, um den wetterbeständigen "rolling coat" zu erzeugen
Farbe
vollständig oder vorwiegend weiß, mit lohfarbenen, gelben oder schwarzen Abzeichen oder jeglicher Kombination, idealerweise auf Kopf und/oder den Ansatz der Rute beschränkt
Preis
750 bis 1000 Euro
Haltungskosten
50 Euro pro Monat, dazu evtl. Tierarztkosten
Voraussetzung für die Haltung
genügend Zeit und Spaß, mit den Tieren zu arbeiten
Anfälligkeiten
Taubheit, Augenerkrankung und Hautallergie
Lebenserwartung
12 bis 16 Jahre
Portrait Parson Russell Terrier
Alle Hunderassen im Überblick