Nicht umsonst nennt man ihn den Panzer der Antike. Mit den Römern verbreitete sich der Mastino Napoletano in ganz Europa.

Ein Mastino Napoletano fällt vor allem durch seinen massiven Körperbau auf.
Steckbrief: Mastino Napoletano
Geschichte
Die Römer nutzten die schweren Vorfahren des Mastino Napoletano sowohl für die Bären- und Wildschweinjagd als auch für den Kampf auf dem Schlachtfeld. Schon im ersten Jahrhundert vor Christus beschrieb Columelle die Vorzüge der großen Molosser. Nach dem Ende der Feldzüge wurde der einstige Kampfhund für die Bewachung der Höfe und den Schutz seiner Herren abgerichtet. Erst im Jahre 1947 begann die systematische Zucht des Mastino Napoletano.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde, Sektion 2 Molossoide, Standard Nr. 197
Verwendung
Schutz- und Wachhund
Größe
Schulterhöhe bis 75 cm
Gewicht
50 bis 70 kg
Fell
Kurzes, dichtes und pflegeleichtes Fell
Farbe
Grau, bleigrau, schwarz, braun, falbfarben, alle Farben außer gestromt
Voraussetzung für die Haltung
Der Mastino Napoletano ist nicht für unerfahrene Hundehalter geeignet und benötigt eine konsequente und verantwortungsbewusste Erziehung. Als Bewacher von Haus und Hof fühlt sich der Mastino Napoletano wohl. Er sollte für ein ausgeglichenes Wesen sinnvoll gefordert werden.
Anfälligkeiten
Die Gesichtsfalten des Mastino Napoletano müssen regelmäßig gepflegt werden.
Lebenserwartung
10 bis 12 Jahre
Wesen
Der Mastino Napoletano ist selbstbewusst, wachsam und treu.