Seine Menschen versteht keiner so gut wie ein Labrador Retriever, sagen seine Fans. Das hat ihn auf der ganzen Welt populär gemacht. Doch wer ihn nur zum Knuddeln braucht, hat sein Wesen verkannt.

Der Labrador wurde über eine jahrhundertelange Auslese als Jagdhund gezüchtet.
Steckbrief: Labrador Retriever
Geschichte
Als Vorfahr gilt der St. John's Dog, den Seefahrer im frühen 19. Jahrhundert aus Neufundland nach Schottland und England mitbrachten. Alle Labrador Retriever lassen sich auf die Rüden Ned (geb. 1882) und Avon (geb. 1885), die sogenannte Malmesbury-Buccleuch-Linie, zurückführen. Begründer waren der 2. Earl of Malmesbury und der 5. Duke of Buccleuch. Am 7. Juli 1903 wurde der Labrador Retriever vom Kennel Club als Rasse anerkannt.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde. Sektion 1 Apportierhunde
Verwendung
Familien-, Jagd- und Arbeitshund, kein Schutz- oder Wachhund
Größe
Schulterhöhe 54 bis 56 cm, Rüde 56 bis 57 cm
Gewicht
35 bis 38 Kilo, Showlinie 30 bis 40 Kilo, Arbeitslinie (field trial line) 25 bis 35 Kilo
Fell
stockhaarig, kurzes hartes Haar mit wasser-abweisender Unterwolle, die dicht behaarte Rute ähnelt einem Otternschwanz
Fellpflege
evtl. nach dem Spaziergang abduschen und abtrocknen, sonst ist das Fell selbstreinigend; die Hunde haaren erheblich
Farbe
schwarz, gelb, schokoladenfarben
Preis
1100 bis 1500 Euro
Haltungskosten
75 Euro pro Monat, plus Tierarztkosten
Voraussetzung für die Haltung
grundsätzlich die Bereitschaft und die Möglichkeit, viel Zeit, auch bevorzugt mit sportlichen Aktivitäten mit dem Hund zu verbringen
Anfälligkeiten
dank sorgfältiger Zuchtkontrollen abnehmend Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, Übergewicht
Lebenserwartung
10 bis 15 Jahre
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