1922 begann der selbst ernannte Zoologe Kurt Friedrich König mit der Züchtung einer neuen Rasse. Der Hovawart sollte Familie und Haus schützen, dabei stolz und unverbildet sein wie ein nordischer Wolf.

Der Hovawart hat kräftiges, leicht gewelltes Langhaar mit wenig Unterwolle. Seine Rute ist buschig behaart und wird über den Rücken hochgeschwungen oder gesenkt getragen
Geschichte
Der "Wächter des Hofs", so die Bedeutung des Namens, ist eine ab 1922/1924 gezüchtete Rasse. Sie entstand aus sogenannten wolfsstämmigen Hofhunden, die in Schwarzwald und Harz gefunden wurden und in die man Deutsche Schäferhunde, Leonberger, Neufundländer und Kuvasz einkreuzte. Ursächlicher Initiator war der autodidaktische Zoologe Kurt Friedrich König (1896-1975). Er wollte den Schutzhund nach altem germanischen Vorbild rekonstruieren. 1937 wird die Rasse auf der "Grünen Woche des Reichsnährstandes" vom "Reichsverband für das Deutsche Hundewesen" anerkannt. 1954 nimmt der Verband für das Deutsche Hundewesen, 1964 die FCI den Hovawart auf.
Klassifikation nach FCI
Standardnummer 190, Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, Berghunde
Verwendung
vielseitiger Gebrauchs- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe 58 bis 65 cm, Rüden 64 bis 70 cm und etwas mehr
Gewicht
25 bis 30 Kilo, Rüde ca. 40 Kilo und etwas mehr
Fell
kräftiges, leicht gewelltes langes Haar mit wenig Unterwolle
Farbe
schwarzmarken, blond, schwarz
Pflege
einmal pro Woche bürsten
Preis
800 bis 1100 Euro
Haltungskosten
60 bis 100 Euro monatlich
Voraussetzung für die Haltung
braucht viel Bewegung, geistige Beschäftigung und eine konsequente Erziehung; kein Anfängerhund
Anfälligkeiten
selten Hüftgelenksdysplasie
Lebenserwartung
10 bis 12 Jahre
Portrait Hovawart
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