Der Hovawart versteht es, unwillkommene Eindringlinge in die Flucht zu schlagen. Dabei ist der temperamentvolle Türsteher gar nicht auf Streit aus.

Der belastbare Hovawart hat gewelltes, kräftiges Langhaar.
Steckbrief: Hovawart
Geschichte
Schon im Mittelalter war der Hovawart für sein Durchsetzungsvermögen als Hofwächter bekannt. Seinen Namen verdankt er der alten mitteldeutschen Bezeichnung für den Hof (Hova). Der genügsame Nachfahre großer Hirtenhunde hatte einen starken Schutz- und Wachtrieb, was ihn zu einem hervorragenden Wächter über das kostbare Hab und Gut machte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann Kurt König mit der Rückzüchtung des ursprünglichen Hovawart. Dazu kreuzte er zahlreiche Bauern- und Hirtenhunde, Neufundländer und Schäferhunde ein, um einen gewissenhaften und wachsamen Aufpasser zu bekommen. Der Hovawart wird heute für viele Aufgaben bei Polizei und Rettungsdienst eingesetzt.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde, Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde, Standard Nr. 190
Verwendung
Dienst- und vielseitig einsetzbarer Gebrauchshund, der sich bei konsequenter Erziehung auch als Familienhund eignet.
Größe
Schulterhöhe bis 70 cm
Gewicht
30 bis 40 kg
Fell
Mittellanges, leicht gewelltes und pflegeleichtes Fell
Farbe
Blond, Schwarz und schwarzmarkenfarben
Voraussetzung für die Haltung
Der Hovawart ist ein selbstsicherer Hund, der Haus und Hof beschützt. Konsequente Erziehung und eine sinnvolle Aufgabe machen ihn zu einem gutartigen Begleiter. Sein Bewegungsdrang eignet sich, um mit dem Hovawart aktiven Hundesport zu betreiben.
Anfälligkeiten
Der Hovawart kann aufgrund erblich bedingter Prädispositionen an Hüftgelenksdysplasie und Magendrehungen erkranken.
Lebenserwartung
10 bis 13 Jahre
Wesen
Der Hovawart ist intelligent, selbstsicher und verfügt über einen Schutztrieb.