Weder Moor, Dornen noch Gestrüpp sind ein Hindernis für den großen Münsterländer. Seine feine Nase führt in stets zum Ziel.

Optisch erinnert der Münsterländer stark an einen Deutsch Langhaar.
Steckbrief: Großer Münsterländer
Geschichte
Der Große Münsterländer ist eng mit dem Kleinen Münsterländer und dem Deutschen Langhaar verwandt. Seine Abstammung von den mittelalterlichen Vogelhunden ist ihm auch heute noch anzumerken. Ursprünglich war der große Münsterländer nur eine Farbvariante des Deutschen Langhaar. Der begeisterte Schwimmer hatte die Aufgabe, das Federvieh nach dem Schuss des Jägers ausfindig zu machen. Als die schwarz-weißen Hunde im Jahre 1909 von der Langhaar-Zucht ausgeschlossen wurden, beschlossen die Münsterländer Bauern, den vielseitigen Jäger als eigenständige Rasse zu erhalten. 1922 begann man mit 83 der schwarz-weißen Hunde die Zucht der Großen Münsterländer.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 7: Vorstehhunde, Sektion 1.2 Kontinentale Vorstehhunde, Typ "Spaniel", Standard Nr. 118
Verwendung
Jagdgebrauchs-, Hüte-, Hof- und Wachhund
Größe
Schulterhöhe bis 65 cm
Gewicht
25 bis 30 kg
Fell
Langes, dichtes und pflegeleichtes Fell
Farbe
Weiß mit schwarzen Platten oder Tupfen oder schwarz geschimmelt
Voraussetzung für die Haltung
Der Große Münsterländer braucht viel Auslauf und eine sinnvolle Beschäftigung.
Anfälligkeiten
Rassespezifische Erkrankungen sind beim Großen Münsterländer nicht bekannt.
Lebenserwartung
11 bis 13 Jahre
Wesen
Der Große Münsterländer ist lebhaft, gelehrig und anhänglich.