Globale Liebe: Auf der Popularitätsskala des American Kennel Clubs hat sich die Französische Bulldogge bereits auf Platz 24 emporgearbeitet. So trifft man den zarten Vertreter der Bulldog-Rassen neuerdings öfter.

Ohren wie Löffel unterscheiden die Französische Bulldogge von anderen Bulldoggen.
Steckbrief: Französische Bulldogge
Geschichte
Ursprung der Rasse sind kleinformatige Bulldoggen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit englischen Arbeitern nach Frankreich kamen und sich dort mit Spitzen, Möpsen und Terriern - Näheres ist unbekannt - paarten. Bereits 1880 wurde der erste Rasseverein in Paris gegründet, 1885 folgte die Eröffnung des ersten Zuchtbuchs, 1898 die Aufnahme der Rasse in die Société Centrale Canine und die Veröffentlichung des ersten Standards. Änderungen gab es 1931/32, 1948, 1986 und 1994. 1909 wird in Deutschland der Internationale Klub für Französische Bulldoggen gegründet.
Klassifikation nach FCI
Standard Nummer 101, Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 11, kleine doggenartige Hunde
Verwendung
Gesellschafts-, Wach- und Begleithund
Größe
ohne Angabe, proportional zum Gewicht
Gewicht
8 bis 14 Kilogramm
Fell
dichtes, weiches Kurzhaar, wenig oder keine Unterwolle
Farbe
anerkannt nach Standard sind Fauve in Abstufungen von Rot bis Milchkaffee, gestromt und ungestromt mit Scheckung bis nahezu Weiß
Pflege
Nasenfalten prüfen, evtl. Krallen kürzen
Preis
1300 bis 1500 Euro
Haltungskosten
ca. 80 Euro pro Monat
Voraussetzung für die Haltung
aktive, aber nicht sportliche Rasse, kein Arbeitshund, gut für gemäßigte Spaziergänge, in der Regel aber nicht als Begleitung für Jogging oder Ausritt, keine Zwingerhaltung
Anfälligkeiten
Patelaluxation (verschiebbares Kniegelenk), Keilwirbel, verlängertes Gaumensegel, viele Hündinnen (um 40 Prozent) sind nicht in der Lage, ohne Kaiserschnitt zu gebären
Lebenserwartung
ca. 10 Jahre
Portrait: Französische Bulldogge
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