Aus dem raubeinigen Jagdgesellen von einst ist ein Lebenskünstler geworden. Ob Stadtwohnung, Landgut, Motorsegler oder Wohnmobil: Foxterrier finden überall ihren Spaß. Hauptsache Herrchen und Frauchen teilen ihren Abenteuergeist.

Ohren auf Kipp und ein "röhrenförmiger" Kopf zeichnen den Foxterrier aus.
Steckbrief: Foxterrier
Geschichte
Glatt- und Drahthaar-Foxterrier sind englische Hunderassen, die im 19. Jahrhundert entstanden. Urahn aller Drahthaar ist Old Tip, der um 1860 in Yorkshire lebte. Die Standards wurden mit der Gründung des englischen Foxterrier-Clubs 1876 festgelegt. Als eigene Rasse wurde der Drahthaar jedoch erst 1913 anerkannt, als man das Trimmen offiziell erlaubte. 1889 gründete sich der Deutsche Foxterrier Klub DFK. Er schloss sich mit weiteren regionalen Gruppen 1909 zum Dachverband, dem Deutschen Foxterrier Verband, DFV, zusammen.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 3: Terrier Sektion 1: hochläufige Terrier
Verwendung
Familien-, Begleit- und vielseitiger Jagdhund
Größe
37 bis 39 cm, Rüde 38 bis 40 cm
Gewicht
6,8 kg, Rüde 7,2 bis 8,1 kg
Fell
Drahtig, dicht, "ähnlich einer Kokosmatte", 2 cm lang, an den Schultern bis 4 cm
Farbe
Weiß mit schwarzen und/oder fuchsroten Flecken
Preis
450 bis 800 Euro
Voraussetzung für die Haltung
60 bis 90 Euro für Futter im Monat, jährliche Impfung etwa 50 Euro, Trimmen zwei- bis dreimal im Jahr zusammen etwa 300 Euro
Haltung
Die immer aktiven Hunde brauchen viel Bewegung.
Anfälligkeiten
Die für Foxterrier genannte Ataxie und Myelopathie, eine Bewegungsstörung als Folge einer Degeneration des Rückenmarks in Hals und Brustbereich, scheinen unerheblich zu sein.
Lebenserwartung
12 bis 14 Jahre, Glatthaar-Foxterrier etwas länger als Drahthaar-Foxterrier
Organisation
Die Hunde werden vom Deutschen Foxterrier Verband (DFV) betreut: www.foxterrier-verband.de, dfv@foxterrier-verband.de
Der Foxterrier im Portrait
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