Seine Verwandtschaft zum Chow Chow erkennt man schon an seiner zurückhaltenden Art gegenüber Fremden. Aber im jungen Eurasier steckt auch die Jagdlust des Samojeden.

Der Eurasier hat ein prächtiges Fell.
Steckbrief: Eurasier
Geschichte
Die Entstehungsgeschichte ist beim Eurasier verhältnismäßig jung.
Als Julius Wipfel und Charlotte Baldamus im Jahre 1960 einen neuen Typ des Polarhunds, der sich auch als Familienhund eignen sollte, züchten wollten, kreuzten sie den anhänglichen Chow Chow mit einem Wolfsspitz. Das vorläufige Ergebnis war der "Wolf Chow". Auch der Samojode wurde in die Zucht eingebracht, um ein freundliches Wesen und eine gewisse Robustheit zu erhalten. Nach der Umbenennung des Wolf Chows in Eurasier wurde die jüngste deutsche Hunderasse offiziell anerkannt.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 5 asiatische Spitze und verwandte Rassen, Standard Nr. 291
Verwendung
Begleit- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe bis 60 cm
Gewicht
18 bis 32 kg
Fell
Der Eurasier hat mittellanges, lose anliegendes Haar mit dichter Unterwolle, das regelmäßig gestriegelt werden muss.
Farbe
Alle Farben außer weiß, weiß gescheckt oder leberfarben
Voraussetzung für die Haltung
Um den gelegentlich auftretenden Jagdtrieb kontrollieren zu können, muss der Eurasier sachkundig erzogen werden.
Anfälligkeiten
In seltenen Fällen kann es beim Eurasier zu Schilddrüsenerkrankungen kommen. Da der Eurasier eine sehr junge Rasse ist, sind noch keine rassetypischen Erbkrankheiten bekannt.
Lebenserwartung
12 bis 15 Jahre
Wesen
Der Eurasier ist ein selbstbewusster, ruhiger, ausgeglichener und feinfühliger Hund.