Der Chow Chow ist nicht gerade für seine überschwängliche Art bekannt. Statt sich bei Fremden anzubiedern, bleibt er lieber treu an der Seite seines umsichtigen Rudelführers.

Seine typische blaue Zunge macht den Chow Chow unverwechselbar.
Steckbrief: Chow Chow
Geschichte
Bereits im 11. Jahrhundert vor Christus beschreiben Chroniken einen prachtvollen Tartarenhund, zu dessen unverwechselbaren Merkmalen eine blaue Zunge gehörte. Terrakottafiguren und Bilder aus der Han-Dynastie um 200 vor Christus hatten häufig einen Hund zum Motiv, der dem Chow Chow zum Verwechseln ähnlich sah. Vermutlich brachten Mongolen ihre Jagd-, Schutz- und Kriegshunde, die dank ihrer treuen Ader beliebte Gefährten waren, mit nach China. Als die Briten den Chow Chow im 19. Jahrhundert mit auf die Insel nahmen, war es nicht mehr weit bis zu seiner Verbreitung auf dem Kontinent.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen, Standard Nr. 205
Verwendung
Wach- und Begleithund
Größe
Schulterhöhe bis 56 cm
Gewicht
25 bis 30 kg
Fell
Üppiges, dichtes Fell mit weicher Unterwolle, das regelmäßige Pflege erfordert
Farbe
Einfarbig schwarz, rot, blau, rehfarben, creme
Voraussetzung für die Haltung
Dem Jagdtrieb des Chow Chow sollten Halter mit frühzeitigem Training begegnen. Durch seine Dominanz und Fixierung auf eine Person eignet sich der Chow Chow vor allem als Einmannhund. Obwohl nicht sonderlich lauffreudig, liebt er dennoch ausgedehnte und gemütliche Spaziergänge.
Anfälligkeiten
Der Chow Chow ist sehr anfällig für Augen- und Hautkrankheiten. Aufgrund des dichten Fells ist der Chow Chow sehr hitzeempfindlich.
Lebenserwartung
10 bis 14 Jahre
Wesen
Der Chow Chow ist eigensinnig, freiheitsliebend, selbstbewusst und reserviert gegenüber Fremden.