
Typisch für den Boxer sind der trockene, quadratische Fang und die lustigen Falten auf der Stirn, wenn er sich konzentriert.
Steckbrief: Boxer
Geschichte
Direkte Vorfahren sind der Brabanter Bullenbeißer, eine ausgestorbene Rasse, die dem Staffordshire Terrier ähnelt, und die Englische Bulldogge. 1895 beginnt die Reinzucht mit Gründung des Boxer-Klubs in München. 1904 erstes Stammbuch, 1905 Festlegung des Standards. 1924 nimmt der Züchter Rittmeister Max von Stephanitz in Jena Boxer in die Gruppe der Gebrauchshunde auf. Letzte gültige Fassung des Standards vom April 2008.
Klassifikation nach FCI
Standard Nummer 144; Gruppe 2 Pinscher, Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde; Sektion 2.1 Molosser und doggenartige Hunde; mit Arbeitsprüfung
Verwendung
heute Begleithund, früher Schutz- und Gebrauchshund
Größe
53 bis 59 cm, Rüde 57 bis 63 cm
Gewicht
etwa 25 Kilo, Rüde über 30 Kilo
Fell
kurz, hart, glänzend und anliegend
Farbe
gelb (eigentl. braun) in den Nuancen hellgelb bis dunkelhirschrot, gestromt mit schwarzer Maske; weiße Abzeichen willkommen; weiße Boxer (über ein Drittel) werden nicht zur Zucht zugelassen
Pflege
Hängeohren kontrollieren, evtl. putzen
Preis
800-1200 Euro, weiße Boxer 300-700 Euro; Haltung inklusive Versicherung 80 Euro im Monat
Voraussetzung für die Haltung
Gute Züchter suchen sportliche Menschen
Anfälligkeiten
Herzerkrankungen und besonders Spondylose (degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule), Hüftgelenksdysplasie
Lebenserwartung
9 bis 11 Jahre
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