Der enge Verwandte des Bolognesers war früher nur Bewohnern des ehemaligen Ostblocks vorbehalten. Nach dem Fall der Mauer eroberte der Bolonka mit seiner unkomplizierten Art auch den Westen.

Das seidige Fell des Bolonka sollte regelmäßig gebürstet werden.
Steckbrief: Bolonka
Geschichte
Bevor die Beziehungen zwischen Russland und Frankreich nach der Oktoberrevolution abkühlten, brachten französische Diplomaten gerne Bologneser als Gastgeschenk mit. Die Isolation bedingte eine eigenständige Weiterzucht des so genannten Bolonka Franzuska auf russischer Seite. Das Ergebnis war der Bolonka Zwetna, eine farbige Version des weißen Bolognesers, der mit einheimischen Rassen gekreuzt wurde. Vor allem in der ehemaligen DDR waren die Schoßhündchen sehr beliebt. Nach der Wiedervereinigung fanden sie auch in den alten Bundesländern großen Anklang. Mittlerweile unterscheiden Züchter zwischen dem deutschen Bolonka und seinem russischen Pendant, dem Bolonka Zwetna. Die Unterschiede sind jedoch kaum zu sehen. Weder der Bolonka Zwetna noch der deutsche Bolonka werden von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt.
Klassifikation nach FCI
Der Bolonka Zwetna und der deutsche Bolonka sind nicht als Rasse anerkannt.
Verwendung
Gesellschafts-, Begleit- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe bis 26 cm
Gewicht
2 bis 4 kg
Fell
Langes, gewelltes und pflegeintensives Fell
Farbe
Weiß (Bolonka Franzuska), alle Farben außer Reinweiß (Bolonka Zwetna), alle Farben (Deutscher Bolonka)
Voraussetzung für die Haltung
Der Bolonka ist aufgrund seiner geringen Größe auch für die Haltung in der Wohnung geeignet.
Anfälligkeiten
Es sind keine rassetypischen Erkrankungen bekannt.
Lebenserwartung
12 bis 15 Jahre
Wesen
Bolonkas sind anhänglich, freundlich und aufgeweckt.