Der Bobtail hält sich mit seinem dicken Fell nicht nur selbst warm - aus seiner Wolle kann man Mützen stricken.

Das Fell des Bobtail eignet sich sogar zum Stricken.
Steckbrief: Bobtail
Geschichte
Mit richtigem Namen heißt der Bobtail eigentlich "Old English Sheepdog". Aufgrund seines oftmals kupierten Stummelschwanzes bekam er den Spitznamen "Bobtail", der sich bis heute als umgangssprachliche Bezeichnung gehalten hat. Der altenglische Schäferhund ist ein Nachkomme zotteliger Hirtenhunde, die ihre Herden vor räuberischen Wölfen beschützten. Als der Wolf weg war, wurde der Bobtail kurzerhand zum Viehtreiber umgeschult. Mit Aufkommen der Eisenbahn wäre er beinahe ausgestorben. Erst als Schauzüchter auf die langhaarigen Fellknäuel aufmerksam wurden, wurde der Bobtail zum angesagten Modehund. Sein Fell ist sogar zum Verspinnen von Strickwaren geeignet.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde, Sektion 1 Schäferhunde, Standard Nr. 16
Verwendung
Hüte-, Begleit- und Familienhund
Größe
Schulterhöhe bis 61 cm
Gewicht
25 bis 45 kg
Fell
Langes, zottiges und pflegeintensives Fell mit wasserdichter Unterwolle
Farbe
Alle Schattierungen von grau, "grizzle" oder blau mit oder ohne weiße Abzeichen
Voraussetzung für die Haltung
Der Bobtail braucht aufgrund seines Fells viel Pflege. Der agile und bewegungsfreudige Hund braucht regelmäßigen Auslauf bei jedem Wetter.
Anfälligkeiten
Beim Bobtail können gelegentlich Hüftgelenkdysplasie und Haarausfall auftreten.
Lebenserwartung
12 bis 14 Jahre
Wesen
Der Bobtail ist selbstbewusst, verspielt und lebhaft.