Während die meisten Hunde ihre Gefühlsregungen durch Bellen oder Knurren zum Ausdruck bringen, zeigt der Basenji durch ein kurzes Wuff, Grollen oder Jodeln an, wie er sich gerade fühlt. Der eigenständige Hund verfügt über einen ausgeprägten Jagdtrieb.

Große Stehohren und die über dem Rücken eingeringelt getragene Rute sind charakteristisch für den Basenji
Steckbrief: Basenji
Geschichte
Der Basenji stammt vermutlich vom ägyptischen Tesem ab, der auf zahlreichen Abbildungen in alten Königsgräbern verewigt wurde. Die Pygmäen nutzten den Basenji seit jeher als Jagdhund, dem sie wie in alten Zeiten folgen, während sich der Hund selbstständig auf die Suche nach Beute begibt. Daher hat er auch seinen Namen Basenji erhalten, was bei den Pygmäen so viel wie "kleines wildes Ding aus dem Busch" bedeutet. 1870 wurden britische Entdecker auf den Basenji aufmerksam und nahmen einige Exemplare mit nach Großbritannien, wo er seit 1930 gezüchtet wird. Das Markenzeichen des Basenji ist sein wölfisches Verhalten beim Ausdruck von Gemütsregungen. Er bellt nicht, sondern gibt stattdessen ein kurzes Wuff, ein glucksendes Lachen oder ein Jodeln von sich. Der Basenji ist ein ursprünglicher Hund, der sich kaum unterordnet. Hündinnen werden in der Regel nur einmal im Jahr läufig.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 6 Urtyp, Standard Nr. 43
Verwendung
Jagd-, Begleit- und Gesellschaftshund
Größe
Schulterhöhe bis 43 cm
Gewicht
9,5 bis 11 kg
Fell
Kurzes, dichtes und feines Fell, das dank der Sauberkeit des Basenji kaum Pflege braucht
Farbe
Schwarz, rot, gestromt mit oder ohne Loh, weiße Abzeichen
Voraussetzung für die Haltung
Der Basenji ist ein sehr eigenständiger Hund, der wenig Unterordnungsbereitschaft zeigt. Der sportliche und verspielte Hund braucht viel Auslauf und eine Betätigung. Seinem ausgeprägten Jagdtrieb sollte frühzeitig mit entsprechendem Training begegnet werden. Um seinen Bewegungsdrang und seine kaum zu bändigende Energie in die richtigen Bahnen zu lenken, bieten sich besonders hundesportliche Aktivitäten an. Generell eignet sich der Basenji vorwiegend für erfahrene Hundehalter, die viel Zeit und Geduld in die Erziehung ihres Hundes investieren können.
Anfälligkeiten
Zu den rassetypischen Erkrankungen zählen beim Basenji genetische Prädispositionen für Magen-Darm-Erkrankungen sowie das Fanconisyndrom (Harnwegserkrankung).
Lebenserwartung
12 bis 15 Jahre
Wesen
Der Basenji ist eigenwillig, selbstständig und wachsam
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