Kaum ein Hund strahlt so viel Würde, Eleganz und Selbstsicherheit aus wie der Afghanische Windhund. Sein ruhiges Wesen und der federnde Gang sind seine Markenzeichen.

Der Afghanischer Windhund hat ein prächtiges, pflegeintensives Fell.
Steckbrief: Afghanischer Windhund
Geschichte
Schon 4000 Jahre v.Chr. züchteten afghanische Nomaden Hunde für die Jagd im schroffen Gebirge. Sie gelten als Vorfahren der afghanischen Windhunde. Um in den zerklüfteten Bergen überleben zu können, brauchten die Afghanen selbstständige Jäger. Die wendigen afghanischen Windhunde galten als Kostbarkeit und durften nicht ausgeführt werden. Nach dem anglo-afghanischen Krieg schmuggelten britische Offiziere einige Bergafghanen nach Großbritannien, wo der einstige Jagdhund aufgrund seines prächtigen Fells großes Aufsehen bei zahlreichen Hundeausstellungen erregte. Seit 1925 wird der Afghanische Windhund als eigenständige Rasse weitergezüchtet. Aufgrund seiner üppigen Behaarung ist der Afghanische Windhund etwas langsamer als seine kurzhaarigen Verwandten und vor allem als Schauhund beliebt.
Klassifikation nach FCI
Gruppe 10: Windhunde, Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde, Standard Nr. 228
Verwendung
Jagd-, Hüte- und Begleithund
Größe
Schulterhöhe bis 74 cm
Gewicht
15 bis 25 kg
Fell
Langes, seidig glänzendes und pflegeintensives Fell
Farbe
Alle Farben sind zulässig
Voraussetzung für die Haltung
Ein Afghanischer Windhund benötigt sehr viel Platz und Auslauf. Seinem Jagdtrieb sollten Halter mit frühzeitigem Training begegnen. Für den Einsatz beim Hundesport ist der Afghanische Windhund aufgrund seiner Schnelligkeit gut geeignet.
Anfälligkeiten
Der Afghanische Windhund kann in seltenen Fällen an Afghanenmyelopathie, die zu einer vollständigen Lähmung der Gliedmaßen führen kann, erkranken.
Lebenserwartung
11 bis 13 Jahre
Wesen
Der Afghanische Windhund ist unabhängig, ruhig und zurückhaltend.