Viel trinken ist wichtig. Doch wenn ein Rehpinscher zwei Liter Wasser schlabbert, stimmt etwas nicht.
Übermäßiger Durst ist ein Krankheitssymptom.
Normal sind bis zu 70 Milliliter pro Tag und Kilogramm Hund. Aber wenn Bello Trockenfutter liebt, trinkt er viel, das ist ganz normal. Am besten weichen Sie das Trockenfutter in Wasser auf. Bei unkastrierten Hündinnen kann extremer Durst ein Symptom für eine Gebärmutterentzündung sein. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Nebennierenrindenüberproduktion (Cushing-Syndrom) können die Ursache sein. Wenn die Hunde zudem auch viel pinkeln, sollten sie auf eine Niereninsuffizienz untersucht werden.
So helfen Sie Ihrem Hund: Es ist immer gut zu wissen, welche Medikamente Ihr Hund bekommt, denn Glukokortikoide (Kortison) oder Entwässerungstabletten bei Herzerkrankungen machen durstig. Dann brauchen Sie sich keine weiteren Sorgen zu machen. Wenn eine Gebärmutterentzündung (Pyometra) hinter dem Durst steckt, sollten Sie schnell handeln. Der Verdacht besteht, wenn das veränderte Trinkverhalten circa sechs Wochen nach der letzten Läufigkeit auftritt und die Hündin Fieber hat.
Wann zum Tierarzt? Bei Verdacht auf Pyometra müssen Sie Ihren Hund sofort dem Tierarzt vorführen. Eine eitrige Entzündung der Gebärmutter ist immer ein Notfall. Eine rechtzeitige Behandlung kann Leben retten. Ob eine Nierenerkrankung vorliegt, kann beim Tierarzt mit einer Blutprobe überprüft werden.
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