Hunde schlingen alles Mögliche in sich hinein. Handelt es sich bei dem Verschluckten um übel riechende sowie schwer verdauliche Mahlzeiten, ist die Fähigkeit des Hundes zum schnellen Erbrechen ein Segen für seinen Magen-Darm-Trakt.

Hunde können sich schnell erbrechen.
Sehen Sie sich das Erbrochene an. Enthält es gelben Schleim, liegt die Störung eher am Darm. Wird Futter unverdaut erbrochen, liegt der Grund meist im Magen. Blut weist auf Magengeschwüre oder Vergiftungen hin.
So helfen Sie Ihrem Hund: Ziehen Sie die Gummihandschuhe über und untersuchen Sie das Malheur. Was könnte er gefressen haben? Verschluckte Knochen oder Gummibälle können zu ernsten Komplikationen führen. Erbricht Bello nur einmal, ist das wenig problematisch, wahrscheinlich hat er sich den Magen verdorben.
Wenn der Rückwärtsgang allerdings mehrmals nacheinander eingelegt wird, kann eine Magen-Darm-Infektion dahinterstecken. Die Hunde haben meist Fieber (ab 39 Grad). Am besten hilft die Nulldiät: 24 Stunden kein Futter und Wasser nur portionsweise. Am nächsten Tag beginnen Sie dann vorsichtig mit einem Drittel mageren Hüttenkäse oder Magerquark und zwei Drittel Reis, den Sie bei Feinschmeckern mit Hühnerbrühe veredeln können.
Wann zum Tierarzt? Wenn Ihr Hund nach einem Tag Nulldiät noch erbricht, wenn er Blut ausspuckt, hohes Fieber hat, sehr apathisch wirkt oder ausgetrocknet ist. Auch wenn Fremdkörper nur in Teilen erbrochen werden, sollten Sie die Tierarztpraxis aufsuchen.