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Hi,
da die Überschrift irreführend sein könnte hier eine kurze Erklärung: Die ersten 8 Wochen war die Kleine bei der Züchterin und den Geschwistern sowie der Mutter. Sie hat dort schon eine Menge mitbekommen wie Autofahren, andere Menschen (Welpenbeschauung und Bespaßung halt) usw. Die Züchterin wohnt ländlich weswegen wohl Autos für sie etwas schwierig sind. Wir haben sie nun seit 4 Tagen Sie ist quietschfidel und spielt sehr gern wozu ich sie mal animiere, mal auch sie mich. Sie hat keine Angst vor meiner Frau und mir und ist recht neugierig. Raus ist aber mal so mal so. Morgens ist sie neugieriger, ab mittags etwas ängstlicher. Nun könnt ich mir vorstellen das ist normal nur was kann man machen und was sollte man nicht machen? Ich will ihr nicht angst beibringen. Wir müssen zum Geschäft erledigen raus und manchmal ist ihr selbst das scheinbar zu viel. Das zeigt sich, indem sie sich hinsetzt und nicht weiter will. OK der Instinkt soweit ich gelesen habe. Mit locken über die Sprache wirds dann 2m für 2m bis wir an dem Platz sind wo sie sich dann leeren darf (dürfte sie auch vorher, aber da macht sie). Danach will sie sofort wieder zurück und ist da auch nicht von abzubringen oder zumindest sehr selten. Deswegen halt die Frage wie verhalt ich mich, was geht, was nicht usw. Ich denk mal ich will zuviel von dem Hund bin aber immer bereit zu lernen und es geht ja auch nich um mich sondern um de Hund,a lso was muss ich ändern? Eckdaten: Wir wohnen NOCH im zweiten Stock, sie wird immer von mir runtergetragen oder meiner Frau abends! Wir wohnen an einer Hauptstraße, die sieht man zwar nicht aber man hört sie logischerweise. Die Dame könnte aber nicht an die Straße rankommen. Angst machen Ihr: Autos Menschen Ich denk auch laute Geräusche Hundebellen Bei uns in der Wohnung ist es recht ruhig ausser leise Musik und unsere Degus. So nu Ihr Nachtrag: Das mit dem Stubenrein entpuppt sich aktuell auch als schwierig weil sie wohl durch die Angst nicht alles macht und dann Pfützen in der Wohnung kommen, 4x am Tag ca. Geändert von Elantris (30.11.2011 um 16:04 Uhr). |
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Ab mittags oder nachmittags, wenn es schon wieder dunkler wird?
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Also Jacqui: Es hat nichts mit hell oder dunkel zu tun. Es kommt auch teilweise vormittags. Meine Befürchtung ist, dass wir der kleinen etwas zu viel zugemutet haben mit 400m von zu Hause weg und so.
Wie mausilla schon sagt, ich trag sie dann auf die Wiese auf der sie machen darf, dort schnuppert sie und macht ihr geschäft. Problem ist halt, sobald sie ein Geräusch hört, das laut oder unangenehm ist, dann hat sie angst und will nach hause. In der Wohnung ist sie quietschfidel und macht alles mit. Wenn sie mal aus langeweile fiept bin ich da und animier sie zum spielen. Draußen werd ich das mal mit nem Spieltier ausprobieren! Die Probleme mit in die Wohnung machen sind ja erklärbar und daran arbeite ich auch wenn das noch ne weile dauern wird bis das bei mir und ihr klappt Kurz zur Erklärung: Wir wohnen nicht in der Stadt sondern aufm Dorf. ABER Wir wohnen in einem Haus, davor ist ein großer Hof mit Parkplätzen, dann Kommt ein Wall und da ist dann direkt die Hauptstraße. Die Geräusche hat sie halt. Hoffe sie verliert die Angst davor nach und nach. Unsere Züchterin sagte gestern am Telefon auf meine Anfrage hin, dass wir die Geräusche einzeln angewöhnen müssen. Also uns stellen suchen wo ruhe ist und wir nen bissl von dem eigentlichen Geräusch wegsind. Dann eine Decke hinlegen, ich dazu, Kauknochen (son Ochsenziemer |
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Die kleine Maus muss sicherlich an neue Eindrücke gewöhnt werden. Da Du aber die Gegebenheiten um Euch herum nicht ändern kannst, würde ich genau dort üben - weil sie eh täglich damit konfrontiert wird. Nicht zu lange, aber eben täglich. Stell Dich dazu zum Beispiel mit ihr zusammen an eine Stelle und stell Dich total entspannt hin und warte einfach eine Weile. Ich würde mit ihr in diesem Momenten möglichst nicht sprechen - schon gar nicht beruhigende Worte sprechen. Das könnte im blödesten Fall dazu führen, dass Du sie im falschen Moment ansprichst und ihre Angst bestärkst. Beruhigende Worte signalisieren ihr z.B. dass die Situation außergewöhnlich ist und zeigen ihr damit, dass sie mit ihrer Wahrnehmung richtig liegt.
Ein ganz entspanntes Herrchen oder Frauchen signalisiert, dass nichts Beunruhigendes vor sich geht und führt dazu, dass auch Hund auf Dauer gesehen entspannen kann. Bleib einfach ein paar Momente stehen. Ich würde gar nciht so sehr mit Ablenkung durch Ochsenziemer arbeiten, denn schließlich soll die Kleine ja die Geräusche wahrnehmen und lernen, dass sie keine Angst zu haben braucht. Ich würde das bei jedem Gang für ein paar Minuten machen (vielleicht zuerst an der Einfahrt zum Parkplatz und dann später an der Hauptstraße) und dann einfach ganz normal weiter zum Pinkelplatz gehen. Nur nicht zu lange, denn zu viele Eindrücke können die kleinen Mäuse auch nicht verarbeiten.
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LG Steffi und Henry |
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Das ziehen würde ich in dem Moment ignorieren.
Setz oder stell Dich einfach hin, die Kleine darf gern Schutz bei Dir suchen, sich bspw. auf Deine Füße setzen oder hinter Deine Beine. Ansonsten einfach ruhig sein, den Hund auch nicht beachten. Ich habe mich mit meinen Welpen z.B. in die Fußgängerzone gesetzt und als sie etwas älter waren, auf eine Bank auf dem Bahnhof. Einfach 10-20 min ruhig sitzen geblieben und dann ganz selbstverständlich und unaufgeregt wieder gegangen. Ohne Ablenkung, einfach nur den Hund gucken lassen. Sollte man allerdings nicht zu oft hintereinander machen, vllt. 1-2 Mal die Woche. Die Eindrücke müssen ja dann auch erstmal verarbeitet werden.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ah das ist schonmal was was ich gesucht habe, 1-2 die Woche
Naja da die Maus vor uns keine Angst hat, haben wir sicherlich noch nicht alles falsch gemacht Ganz lieben Dank für Eure Mühen |
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Elantris, sehr wichtig ist, dass du ihre Angst nicht unbewußt bestätigst.
Ignorier sie dann, auch wenn es schwer fällt. Wenn sie sich hinsetzt, dann warte einfach mal ganz ruhig mit ihr, zieh sie nicht an der Leine hinter dir her. Oder lock mal mit Leckerchen. Aber gucken ist okay. Wenn sie Zeit braucht, dann gib sie ihr. Wenn du es eilig hast, dann nimm sie auf den Arm udn geh direkt zur Wiese. |
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OK verstehe, sie streicheln oder mit ihr sprechen hieße in solch einer Situation also: Du hast recht mit deiner Angst.
Situation grade (habe die Pausen ja auf 1,5 Stunden reduziert mit dem kleinen Geschäft): Ich trag Sie zum Rasen weil freiwillig dahin ist sehr schwer. Ich setz sie ab, sie macht ihr Geschäft, ich lob sie dafür wie nix gutes (ohne Leckerli). Dann hört sie irgendwas (ich selbst habs nicht gehört) und Angst und weg. So sieht das in etwa aus. Sind wir wieder oben in der Wohnung ist alles schön und die Maus will spielen oder mir in den Bart beißen Zeit ist nebenbei nicht mein Problem. Meine Frau arbeitet und ich bin für den Hund da und das so oft und so lange sie das braucht, wegen mir auch den ganzen Tag Ich trag Sie quasi von der Wohnung bis zur Eingangstür, von da zur Wiese (dauer ca. 3 Minuten alles in allem) und naja ich denke sie muss sich da erst an die ganzen Geräusche gewöhnen und die Umgebung. Unter dem Bild, was meinst Du Varghona wie ich das umsetzen soll was du schriebst? |
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