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Hallo zusammen!
Mich würde mal interessieren wie, wo, wie oft und wie lange ihr mit Euren Hunden spazieren geht und was ihr dabei mit ihnen anstellt. Unser Jack (Golden Retriever Rüde) ist 6,5 Monate jung. Wir gehen morgens immer so 30-45 Min. eine Tour durch den Wald, dann hat er die erste Hälfte Zeit seine Geschäfte zu erledigen und zu schnüffeln und dann üben wir in der 2. Hälfte Platz und Sitz wobei ich dann versuche mich über die Länge der Schleppleine zu entfernen (5 oder 10m) und das Komm üben wir und natürlich, dass er Blickkontakt hält und das er möglichst läuft ohne in die Leine zu rennen. Mittags gehen wir noch mal ca. 30 Min. um meine Tochter abzuholen und abends noch mal eine kurze Gassi-Runde. Nachmittags sind wir bis gegen Abend immer draußen wo er nach herzenslust Stöckchen knabbern, rennen und mit den Kindern spielen kann. Er macht einen ausgelasteten Eindruck, im Haus schläft er viel und macht keine Dummheiten. Aber nun kommt ja das schlechtere Wetter es wird immer früher dunkel und man ist ja selbst nicht mehr so oft im Garten. Wie macht ihr das mit Euren Hunden? Wie gestaltet Ihr Eure Spaziergänge. Nicht das ihr jetzt denkt, darüber hätte sie sie vorher Gedanken machen sollen ... klar habe ich das ... aber mich würde halt mal interessieren wie bei Euch so der Hunde-Alltag aussieht. Ach ja und füttern tun wir noch 3 x am Tag, jeweils nach den Spaziergängen. Danke schon mal für Eure Infos Daiana und im Haus immer schlafender Jack |
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Morgens habe ich die meiste freie Zeit für den Hund - da gehe ich fast immer eine Stunde. Teilweise verabrede ich mich zu spaziergängen, manchmal gehen wir alleine.
Fast immer fahre ich irgendwo hin. Dann probiere ich auch meist neue Strecken aus. Mir ist es zu langweilig immer nur hier zu gehen, obwohl ich es so schön habe und sofort leinenfrei losgehen kann. Ich suche auch immer leinenfreie Strecken aus. So schöne wir bummeln durch den Wald Strecken. Ein festes Trainingskonzept habe ich nicht. Wenn wir andere Hunde treffen, dann kann sie toben und Kontakte knüpfen. Wenn wir so gar keinen Treffen, dann mach ich ab und zu was mit ihr. Mal ne Fährt oder Leckerchensuche. Und manchmal schlendern wir einfach nur so rum, ohne üben, ohne Beschäftigung - ich hänge meinen Gedanken nach und Naya ihren. Mittags gehe ich nicht mehr so lange, dafür mache ich meistens was mit ihr oder trainiere was mit ihr. Manchmal bummeln wir aber auch nur so. Es gibt ja auch so immer viel zu tun: in den Bach springen, Stöcke suchen, Fährten nachschnüffeln, Bauern oder Schäfer beobachten, Schmetterlinge jagen oder Brombeerhecken nach übrig gebliebenen Brombeeren absuchen. Meistens gehe ich abends noch mit einer Nachbarin und ihren Hunden ein Ründchen. Mal größer, mal kleiner. Da unterhalte ich mich und mein Hund unterhält sich. Gott, mir fällt immer wieder auf, dass ich echt ein fauler Hundehalter bin. Ich muss mir immer ein bisschen in den Hintern treten, damit ich übe. Sonst würde ich einfach nur durch schöne Wiesen und Wälder schlendern und den Tag genießen. |
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Zitat:
ja aber ist es nicht schön, wenn man das kann`...so in Ruhe schlendern... den Wald genießen? geht mit Garmin nicht so richtig... als Jagdhundbesitzer muss ich immer schauen, ob er nicht irgendwelche Ambitionen hat... klar, ich lasse ihn auch morgens in Ruhe, aber soooo ganz geruhsam ist das mit Spunksel nicht. Naya ist halt ein ruhiger entspannter Landseer... Heike |
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Als meine noch so jung waren, bin ich auch früh wenigstens 30-45 min gegangen. Meist hab ich sie dann frei laufen gelassen, damit die Hunde sich vor meinem Arbeitsbeginn richtig austoben konnten.
Nachmittags dann langer Spaziergang 1-2 Std. mit Hundetreffen, ans Wasser gehen und schwimmen oder am Rad laufen (als sie das entsprechende Alter hatten). Wald- und Wiesen- Agi. Und speziell für Lea Highjumping, die war damals eine Springmaus. Ausgiebiges schnüffeln und buddeln nicht zu vergessen. Abends noch mal ne Runde wie früh. Haben wir nette Hunde unterwegs getroffen, konnte es auch noch mal länger sein. Übungen habe ich nie so als "Lektion" am Stück gemacht. Immer mal zwischendurch, egal wo wir grad waren. Auch zuhause. Im Prinzip manches Kommando vllt. 20 mal am Tag, aber höchstens 2-3 mal hintereinander. Die einzige Zeit, wo ich wirklich länger hintereinander trainiert habe, war die Vorbereitung für die BH. Regenspaziergänge waren immer kürzer. Lea war auch ein Sommerwelpe und Wasser von oben ist ihr ein Graus. Damals wie heute. Cora ist auch heute noch gut unterwegs, mit Lea und Hero sind die Ausflüge naturgemäß sehr viel kürzer geworden. Aber gehen wollen sie immer noch. Ausgiebig schnüffeln und ein paar kleine Übungen ist immer noch drin. Nur die Abendrunde fällt aus, seit wir Haus und Garten haben.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Mein Hund ist jetzt zwei Jahre alt und ein Hütehund der bestimmt stundenlang laufen könnte.
Morgens bin ich ca. 1,5 Stunden mit ihm unterwegs. Übungen machen wir immer wieder in der zweiten Hälfte des Spaziergangs, zur Zeit vor allen Dingen Rückruf, Warten und bei mir bleiben auch wenn andere Hunde an uns vorbei gehen. Nachmittags bin ich dann nochmals ca. eine Stunde mit ihm unterwegs. Und dann eine kleine Runde am späten Abend. In unregelmäßigen Abständen, so zwei bis drei Mal die Woche Radfahren oder Joggen. Zwei Mal die Woche geht er mit einer Hundetruppe mit an diesen Tagen reduziere ich die Morgenrunde. Übungen auf den Spaziergängen sind immer wieder schwierig. Ablenkung zu hoch...er schnüffelt lieber als zu kooperieren. Jetzt im Herbst wieder der Stress weil es überall nach läufigen Hündinnen riecht. Da bin ich dann immer wieder dabei einfach Grundgehorsam zu trainieren. Als mein Hund so jung war wie deiner bin ich öfter aber nie mehr als 40 min mit ihm gelaufen. Da gab es eine Morgen-, Mittags-, Nachmittags- und Spätabendrunde. Ich habe da immer versucht unterschiedliche Eindrücke zu üben. Eine Strecke mit vielen Joggern oder Radfahrern, an einem KIndergarten entlang etc. Das hat sich ausgezahlt: Jogger, Kinder, Radfahrer interessieren ihn nicht die Bohne. |
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Hi,
unser Rocco ( Rüde ) wird diese Woche 9 Mon. ( Berner ), er durfte immer nur 15 min pro Spaziergang laufen bis er 6 Monate alt war. Wir haben das aber selten geschafft. Eine halbe Stunde wurde es immer. Auch heute darf er nur einmal am Tag eine Stunde am Stück laufen, so wie es der Tagesablauf erlaubt, sonst ist er fiel im Garten.Da er die ersten vier Monate fast nur im Garten war , kennt er die Grundstückgrenze zu 99 % und verläßt es auch nicht. Das andere Prozent kommt ein Spielkamerad vorbei und dann klappt es manchmal nicht. Unser Spaziergang führt uns auf jeden Fall ans Wasser. Dort üben wir zur Zeit nach Hundebiskuit eintauchen ins Wasser mit der Nase. Da er jetzt anfängt zu markieren liegt mein Augenmerk erst mal darauf , das er nicht jeden Strauch, Laterne usw. markiert bis wir auf dem Feld sind. Das bedeutet stramm bei Fuß laufen an der Leine und nicht zwischen durch stehen bleiben. Sonst läuft er ohne Leine, auch wenn andere Hunde kommen. Er hat schon von Welpe an Sitz u. Bleib geübt, heute ist das kein Thema mehr. Kommt ein Pferd vorbei oder Spaziergänger gehen wir zur Seite , er bleibt sitzt und ich in der Hocke. Klappt prima. Er ist allerdings auch ein total verträglicher , viel zu fauler Zeitgenosse. Platz kann er noch nicht, da ich ihn der Knochen wegen nicht immer auf und nieder schicken wollte. Er legt sich eh immer hin sobald wir nicht gehen. Mit seinem Herrchen trainiert er täglich 10 Min. (kämpfen,zerren,beißen mit Handschuhen ).Auf dem Aus - Kommando ist das Spiel augenblicklich beendet. Klappt auch. Suchspiele im Haus ,mit Leckerchen gefüllte Socken finden ,unterbrechen den Tagesablauf damit es nicht zu langweilig wird. Den Rest des Tages wartet er darauf das es was zu fressen gibt und verdrückt sich in sein Bällebadhaus . Außer Bälle findet sich dort alles was er im Haus eingesammelt hat und eigentlich nicht ihm ist. Im Aufräumen ist er Spitze. Das müssen wir noch üben. MEIN und DEIN. LG. Doris |
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Guten Abend...
als wir Paul damals bekamen, war er 12 Wochen alt und zum Glück vom ersten Augenblick an stubenrein. Damals war unsere Tochter 1 1/2 Jahre alt und Paul blieb nichts anderes übrig als sich unserem Tagesrythmus anzupassen, was hieß morgens und mittags 1-2 Std. raus und das bei jedem Wetter. Dazu dann noch abends 2 kurze Gassi-Runden, bei denen dann mit uns oder anderen Hunden gespielt wurde. Alles was er gelernt hat, wurde eigentlich "nebenher" gemacht. Wir hatten das Glück, daß er unheimlich schnell gelernt hat, wobei er eigentlich sowieso von Anfang an ohne Leine mit unserer Tochter "erste Erfahrungen sammelte". Als Lilly dann in den Kindergarten kam, war ich mit Paul morgens von 9.00h bis 12.00h im Wald unterwegs, dann nachmittags nochmal auf Entdeckungstour 1-2 Std. und abends nochmal 1 Std. Mittlerweile ist Paul fast 5 Jahre alt, Lilly geht seit diesem Jahr in die Schule und unsere zweite Tochter Emma wird im Dezember 1 Jahr alt. Nun bleibt einfach nicht mehr ganz soviel Zeit für lange Spaziergänge, was heißt morgens ca. 2 Std. und am Nachmittag bzw. Abend nochmal 1-2 Std. wobei das für Paul vollkommen ok ist. Er paßt sich allen Situationen in Windeseile an, ist extrem unkompliziert und in jeder Lebenslage souverän und ruhig. Bei unseren Spaziergängen läuft er entweder neben dem Kinderwagen her oder ist immer in Lillys Nähe, wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin , hänge ich meinen Gedanken nach und Paul macht "sein Ding". Er bleibt sowieso immer in meiner Nähe, mal bringt er einen Stock und wir spielen ein bißchen oder wir treffen andere Hunde, denen er (wenn überhaupt) kurz "Guten Tach" sagt. Wir waren nie in einer Hundeschule, haben nie stundenlang geübt und Paul ist nie mit Futter belohnt worden (nur mit Lob und Streicheleinheiten). Er wird von allen geliebt, ist sofern es geht überall mit dabei und übernimmt "nur" die Rolle des Familienhundes. Und trotzdem ist er zufrieden und ausgeglichen und "denkt" selbstständig mit (ich muß ihm z.B. nicht mehr sagen "Paul auf Seite" wenn uns jemand entgegenkommt weil er das sowieso von selbst macht, genauso wie er an bestimmten Punkten von selbst wartet weil er weiß, daß er dann beispielsweise an die Leine kommt oder wir die Straße überqueren). LG, Stephanie |
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Also wenn ich so eure Stundenzahlen sehe, die ihr mit den Hunden auf Spaziergängen verbringt bekomme ich ein ganz schlechtes Gewissen. Ich werde es sicherlich nie schaffen, morgens und nachmittags zwei Stunden und abends noch ein Stündchen rauszugehen. Wie macht ihr das bloß? Also ich habe zwei Kinder (Kindergarten + Schule) die müssen mittags unterschiedlich abgeholt werden, mittags kommt mein Mann zum Essen, nachmittags müssen Hausaufgaben erledigt werden und die Kinder haben div. Programm und müssen gefahren werden, und nebenbei kommt ja noch das kleine bisschen Haushalt für 4 Personen, Hund und mehrere Vögel.
Also wie gesagt unser Hund scheint im Moment mit dem zufrieden zu sein was wir ihm bieten ... ich hoffe er meint das auch. Daiana - mit mal wieder schlummerndem Jack |
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Ich staune auch.
Auf 2 Stunden komme ich immer, aber auch nur über den Tag verteilt. Nie am Stück. Oder zumindest sehr selten. Manchmal machen wir ja alle zusammen Ausflüge etc. dann sind wir auch mal 4 Stunden am Stück unterwegs. Bei Naya habe ich mich auch an die 5 Minuten Regel für große Hunde gehalten. Bis sie ein Jahr war, bin ich nie eine Stunde am Stück gelaufen. Solche Spiele, wo stark angelaufen und gestoppt wird - mit dem Ball z.B. habe ich nicht gemacht. Meist ist es so, dass meine Runde gar nicht so lang gewählt ist, aber dann trifft man diesen und jeden und verschiedene Hunde und Naya tobt ja für ihr Leben gerne und dann wird es länger. Aber ich bin ja auch bekennend faul. @ anyachrissi: Gestern haben wir eine deutsch Kurzhaar Hündin und Besitzerin im Wald getroffen und die Besitzerin und ich kamen ins Gespräch und stellten fest, dass wir ein paar Leute gemeinsam kennen und auf einmal stellen wir fest: deutsch Kurzhaar ist weg! Da habe ich mir auch gedacht, ich bin echt froh, dass ich sowas mit Naya nicht habe. Man muss wirklich immer einen Blick am Hund haben. @ doris: was sind das denn für Beiß- und Zerrspiele, dass dein Mann Handschuhe braucht?? |
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