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  #1 (permalink)  
Alt 10.05.2011, 17:16
Benutzerbild von Doggystyle
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Registriert seit: 24.06.2009
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Ähnliche Threads (gerade bezüglich "Hobby"- oder Vereinszucht) gab es ja schon, aber ich würde hier gerne von euch wissen, was für EUCH persönlich wichtige Kriterien bei der Wahl des richtigen Züchters sind..

Ist die Sympathie wichtig oder eher die Fakten auf Papier(en)?
Was meint ihr bezüglich der Anzahl an Hunden (Hündinnen)?
Wie oft sollte eine Hündin maximal belegt werden?
Was findet ihr bei der Welpenaufzucht wichtig?

Also los!
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  #2 (permalink)  
Alt 10.05.2011, 22:06
Benutzerbild von mausilla
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Besonders wichtig ist für mich die Welpenaufzucht.
Die Kleinen sollten mit Familienanschluß aufwachsen, nicht irgendwo im Zwinger, Stall, Hof o.ä. abgestellt. Was für die erwachsenen Hunde natürlich auch gilt.
Gut vorbereitet auf ihr weiteres Leben, sollten sie schon vieles kennenlernen.

Wichtig sind natürlich auch die Eltern. Die sollten, zumindest die Mutter, auch zu sehen sein. Gesund und wesensfest. Und die Gesundheit sollte auch belegbar sein, Untersuchungsergebnisse müssen vorliegen.

1a-Papiere wären mir nur wichtig, wenn ich selber ausstellen und züchten will.

Pro Hündin 1 Wurf in ca. 1,5 Jahren hlate ich für angemessen.

Anzahl der Hündinnen ist nicht so relevant. Es könne ja auch ältere, die nicht mehr zur Zucht kommen, vorhanden sein.
Aber es sollte immer nur 1 Wurf grad aufgezogen werden, damit dieser auch optimal betreut werden kann.

Was ich auch noch für wichtig halte - die Liebe zum Hund und zur Rasse. Das sollte beim Gespräch mit dem Züchter deutlich rüberkommen.
Das es ihm wichtig ist, wo die Welpen hinkommen, nicht nur das Geld.
Dafür dürfte der mich auch nach Strich und Faden ausfragen und durchleuchten.

Persönliche Sympathie für den Züchter, sicher angenehm, aber nicht zwingend notwendig.

So, das wars erstmal.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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  #3 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 09:18
Benutzerbild von Doggystyle
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Danke mausilla!

Das sind so ziemlich auch meine Kriterien..

Was sollte ein Rassehund kosten? Was ist zu wenig, was zu viel?
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  #4 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 10:10
Benutzerbild von miss.noah
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Ich fände es auch wichtig, dass der Züchter mit gesundheitlichen Problemen der Rase offen umgeht und mir erklären kann, wie er persönlich versucht, diese zu verhindern.
Züchter sollten ihre Rasse verbessern wollen, von daher hätte ich gerne ein Konzept, wie der Züchter das macht, welche Ziele er hat etc.
Die Ansprüche würden je nach gewählter Rasse unterschiedlich sein, wobei die von Mausilla genannten Kriterien bezüglich Aufzucht etc. quasi allgemeingültig sind

Vom Preis her... Keine Ahnung. Wenn alle meine Kriterien erfüllt sind und der Züchter trotzdem nur 500 Euro nimmt, ok, wenns mehr sind, ebenso. Ich würde allerdings keine Phantasiepreise zahlen, nur weil die Rasse grad "modern" ist oder sonstwas, aber wo da meine Grenze wäre...? Kann ich nicht sagen.
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  #5 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 10:23
Benutzerbild von frisbee
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Das meiste ist schon genannt, wenn ich Rasse- oder auch Hundeanfänger wäre, würde ich auch eine Beratung erwarten, welcher Welpe ggf. für mich geeignet wäre (schon die Welpen unterscheiden sich ja im Charakter).

Für einen Hund ohne Papiere zahlt man i.d.R. weniger. Wenn dieser aber gut sozialisiert aufgezogen wird, wäre mir das schon 500 € wert. Wenn die Eltern alle Untersuchungen haben, die Welpen geimpft usw. sind, auch mehr (z.B. für nett-mans Welpen hätte ich auch mehr gezahlt, weil da alle Umstände stimmten). Ein Hund mit Papieren kostet m.W. bis zu 1.500 €, das finde ich extrem, ich würde max. 1.000 € ausgeben.
__________________
Liebe Grüße Uta & Filou
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Alt 11.05.2011, 12:29
Benutzerbild von Nett-Man
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Was mich erstaunt hat, niemand hat nach den zuchtrelevanten TA-Untersuchungsergebnissen der Elterntiere gefragt!

Die Frage nach der "Sympathie" muss man sich als verantwortungsvoller Mensch für den das Wohl der Welpen an erster Stelle steht auch umgekehrt stellen: Würde ich diesen Interessenten einen Welpen anvertrauen? Bemühen die sich wirklich um das Tier oder wollen die einfach nur haben.

Wenn ich mir 'Mutter Sia' heute so ansehe würde ich sagen, im Maximum alle drei Jahre ein Wurf. Alles andere würde das Tier verbrennen.

Das wäre für mich als Welpenkäufer heute z.B. eine der entscheidenden Fragen bei der Vorselektion von Züchtern: Der wievielte Wurf ist das (bei welchem Alter des Tieres)? Und wenn es ein Vereinszüchter ist: Gab es einmal einen Vereinswechsel? Warum? Hatte die Hündin dort schon Würfe und ist deshalb der aktuelle "C"-Wurf eventuell schon ein "F"- oder "G"-Wurf.
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
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  #7 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 12:42
Benutzerbild von frisbee
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Ort: Kiel
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Zitat:
Zitat von Nett-Man Beitrag anzeigen
Was mich erstaunt hat, niemand hat nach den zuchtrelevanten TA-Untersuchungsergebnissen der Elterntiere gefragt!

.
Doch, doch, guckst Du hier:
Zitat:
Wenn die Eltern alle Untersuchungen haben, ...
- jedenfalls habe ich das gemeint
__________________
Liebe Grüße Uta & Filou
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  #8 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 14:18
Benutzerbild von Varghona
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Beiträge: 2.783
Daumen hoch

Mir ist ein symphatischer Züchter doch wichtig. Weil ich im günstigsten Fall doch länger Kontakt habe. Wenn ein Züchter wirklich an seinem Hund interessiert ist, dann möchte er doch auch Kontakt haben und steht einem auch später mit Rat und Tat zur Seite. Ich rufe unseren Züchter häufiger an und schicke Fotos. Wenn ich Fragen habe oder Tipps brauche, dann ist er für mich ein Ansprechpartner.

In zwei Wochen z.B. trifft sich der ganze Wurf von Naya zum Junghundtreffen. Da freuen wir uns schon drauf!

Ich finde es wichtig, dass ich alle Hunde kennenlerne. Und nicht nur unbedingt die Hündin, die gerade Welpen hat.

Die Prägung der Welpen finde ich extrem wichtig.

Bei Nayas Mutter weiß ich, dass sie ein Champion ist, aber das war für mich nicht so wichtig. Wichtiger war für mich, dass Nayas Mama so ist, wie ich mir eine Landseerhündin vorstelle: absolut freundlich und aufgeschlossen und eine Seele von Hund.

Für mich war es wichtig, dass die Hunde mit im Haus wohnen. Ich würde keine Welpen aus einem Zwinger nehmen.
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  #9 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 14:20
Benutzerbild von Varghona
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Beiträge: 2.783
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Übrigens: ich bin davon ausgegangen, dass in einem Verband die Hündinnen nur die Zuchtzulassung bekommen, wenn sie gesund sind.

Es gibt doch da Auflagen: bei der Auswahl des Partners - wegen Innzucht z.B. und das Huchthündin und -rüde HD frei sein müssen etc.

Stimmt das?
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  #10 (permalink)  
Alt 11.05.2011, 14:38
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Registriert seit: 11.07.2008
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Ich schreibe es mal anders herum.
Falls ich mir einen Welpen kaufen würde ,wüsste ich wo
Für mich wären das 2 Züchterinnen .
VDH beides Golden aus AL (mehr oder weniger Zufall )
Die Hündinnen leben in der Familie ,haben natürlich alle Gesundheits- und Rassetypischen Prüfungen .Dürfen arbeiten ,sowohl im Sport ,als auch im Jagdbereich .Die Züchterinnen machen sich sehr viel Gedanken um die Auswahl des passenden Rüden ,die Welpen werden super aufgezogen und geprägt .Die Zuchthündinnen sind einfach ein Traum sowohl was Charakter ,Optik ,als auch Arbeitsleistung angeht und beide Züchterinnen sind mir sehr sympatisch
Der Preis für die Welpen wäre da für mich nebensächlich
__________________
Viele Grüsse von
Ingrid und Berry

http://www.dshini.net/de/spage/8aa4b...6-882926a9043a

http://www.bretonen-in-not.de/
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