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Hallo zusammen,
mein kleiner Racker springt seit kurzem an jedem hoch, der zu uns zu Besuch kommt. Das ist verständlicherweise nicht jedermanns Sache. Vergangene Woche hat er nach einer kurzen unaufmerksamen Minute meinerseits das Patenkind einer Freundin angesprungen, die daraufhin umfiel...sie hat sich zum Glück nicht verletzt, aber der Schock war groß und die Tränen auch. Jetzt zu meiner Frage: Wie gewöhne ich Pinou möglichst schnell und effektiv das Anspringen zur Begrüßung wieder ab? Wenn er bei mir hochspringt, sage ich immer laut "Nein" und ziehe mein Knie hoch (hab ich mal wo gelesen), das hilft eigentlich auch und er springt mich schon seltener an. Wenn es an der Tür klingelt und Besuch kommt, bin ich gerade dabei ihm beizubringen, dass er am Ende des Flurs Sitz macht (und auch sitzen bleibt) bis ich die Tür geöffnet habe. Das funktioniert bisher leider nur mittelmäßig... Hat von euch noch jemand Tipps? |
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Zitat:
Wenn du ihm nachhaltig das Anspringen bei dir und bei Besuch abgewöhnen willst, musst du Leute zum Trainieren bestellen, denn alle müssen gleich auf sein Verhalten reagieren. Sofern er nur einmal bestätigt wird (das kann schon ein angucken oder ansprechen sein), ist der Trainingserfolg dahin. Ich kenne 2 Methoden: 1. Alle drehen sich sofort kommentarlos weg, sobald er springt. Dieses Training kann allerdings dauern, viele Hunde zeigen sich sehr hartnäckig und versuchen es immer wieder 2. Sofern du Leute hast, die sich das zutrauen, kann man die Pfoten des Hundes festhalten. Das klingt so erstmal sehr seltsam, ich habe allerdings mal ein Training nach der Methode verfolgt, und es funktioniert erstaunlich gut. Hunde finden es wahnsinnig unangenehm, in der Position festgehalten zu werden und kämpfen sofort, um freizukommen. Man muss also handfest sein und tatsächlich eine Weile festhalten, natürlich nicht mit Druck. Und wichtig, dass du mit Leuten trainierst, die sich das überhaupt zutrauen, hier ist auch Schnelligkeit gefragt... Falls der Hund in die Hände knabst, bieten sich sicherheitshalber Handschuhe an.
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www.boxernothilfe.de |
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Ich kenne das mit dem Bein hochziehen nur als Abwehrmaßnahme, also das der Hund gar nicht erst mit den Pfoten an einen dran kommen kann. Quasi wie mit dem Arm auf Abstand halten, nur halt mit dem Bein.So hatte ich das jetzt verstanden. Den Hund mit dem Knie wegkicken oder so, würde ich auch nicht machen. Nicht, dass das jetzt falsch verstanden wird.
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"Ein Hund ist treu bis zum letzten Schlag seines Herzen!" "Keine Beleidigung würde mich mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick von einem meiner Hunde" James Gardner |
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OK, so kann man das natürlich auch handhaben - wobei ich immer noch finde, dass man dabei in Kauf nimmt, dass der Hund doch ziemlich schmerzhaft das Knie gegen die Brust bekommt. So schnell wie manche Hunde dabei sind, ist ja auch genaues Timing ziemlich schwer!
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Boxi die Festhaltenummer kenne ich so nicht.
Lässt mich schmunzel. Bei meinen Lucan würde dies wahrscheinlich beglückend wirken. Bei Ronja würde es bestimmt wunderbar funktionieren. Ich rate meinen Kunden den Hund mit mir an der Meterleine (Hausleine ohne Handschlaufe ) für Erziehungsmaßnahmen im häuslichen Umfeld zu legen. Bekomme ich besuch habe ich Hundi an der leine. Springe nicht wie der Blitz auf. Sondern gehe vielleicht erst noch in ein anderes Zimmer. Nehme Hundi mit zur Tür. Kümmere mich nicht um Besuchspersonen, sondern bestätige nettes und ruhiges Verhalten von meinem Hund. Ist er sehr aufmüpfig schiebe und dränge ich ihn resulut zur Seite. Schaut er mich verblüfft an und wartet was nun kommt bestätige ich ihn. Besuch nimmz Platz und Hundi bleibt an der Leine fest in meinem Griffe bis sein Kopf sich zum Beispiel völlig entspannt auf den Boden ablegt. Dann gebe ich ein Kommando ( okay=dann dürfen sich unsere Hunde wieder frei bewegen oder das Signal ist aufgelöst )und der Hund darf sich frei bewegen. Vielleicht bringe ich ihn auch zu einem festen Platz. Bleibe aber in seiner Nähe und korrigiere ihn- besser noch bestätige jede sekunde auf seinem Platz. Sicher sind das zunächst keine entspannten Klönschnacks aber man investiert ja auch in ein Hundeleben und in seine Nerven.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird. Nina Miodragovic |
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Ja, da hast du Recht. Muss man natürlich auf den Hund anpassen. Unsere springen nicht wild drauf los, die steigen er langsam in die Höhe, wenn man das so sagen kann. Bei Besuch müssen unsere eigentlich erstmal runter kommen, bevor sie begrüßen dürfen. Weil die in die Erziehung zu involvieren, habe ich eigentlich keine Lust. Wahrscheinlich würd dann auch bald keiner mehr kommen.
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Zitat:
Deine Methode ist natürlich super, um allgemein das Thema "Besuch" ruhig einzuüben. Meinst du, das funktioniert auch bei 2 Hunden?
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Im Prinzip schon.
Jedoch je nach Kaliber um Gewichtsklassen schwieriger. Mehrhundbesitzer sollten meiner Meinung nach erst Einzelarbeit leisten ( anderen Hund im Auto zum Beispiel lassen ) - aber machmal lohnt die Einzelarbeit nicht, denn viele Mehrhundhalterprobleme treten halt nur im Doppelpack auf. Meine Hunde dürfen mit und den Besuch begrüßen. Sie dürfen nur nicht anspringen. Jedoch sind sie auch noch ansprechbar und nicht komplett auf den Besuch fixiert. Man kann auch noch Futter schmeissen. Besuch kommt und wird rein gelassen. Hundi wird kurz aufmerksam gemacht und dann fliegt die Trockenfutterattacke. Ist aber nicht bei allen Hunden zu raten. Manche drehen dann noch mehr auf. Aber es ist wie mit allen: Es kommt auf das Gespann an. So habe ich das Unter-Sich-Machen bei meiner Ursel negiert.
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Das mit dem Knie habe ich auch mal gelesen und ja ich habs ausprobiert. Einmal und danach niiiiee wieder!
Meine Hündin kam beim Gassi gehen so auf mich zugebrettert, dass ich aus Reflex, dass Bein hochgezogen habe, aber leider nicht schnell genug und so ist sie mit ihrer Brust direkt und ungebremst in mein spitzes Knie gesprungen. Ich hatte ein richtiges Stechen im Kopf als ich meine Hündin total bedröppelt sah. Wie sie mich angesehen hat. Ich hätte heulen können. Danach habe ich das nie wieder gemacht. Deswegen würde ich es niemandem empfehlen, weil man dem Hund damit eher schadet, als das man ihn zu etwas besserem, als Anspringen, erzieht. Bei mir hat es mit Nein auch funktioniert. Allerdings habe ich vorher mit einer Frikadelle in der HuSchu trainieren können=) |
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