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  #1 (permalink)  
Alt 23.10.2007, 15:48
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Registriert seit: 23.10.2007
Beiträge: 14
Beitrag Warum zieht Hündin so an der Leine?

Hallo liebes Forum,

seit einiger Zeit lese ich sehr gerne alle Beiträge im Forum und möchte nun auch eine Frage stellen: Wir haben eine 7 Monate alte Bearded-Collie Hündin, die beim Spazierengehen in einer fremden Umgebung wahnsinnig in der Leine "hängt". Ich versuche immer wieder stehn zu bleiben, sie mit kurzen Anweisungen zum Stehen zu bringen, oder "rucke" kurz an der Leine. Das bringt was für 10 Sekunden, dann pirscht sie wieder los. Gibt es da vielleicht einen Trick, oder eine bestimmte Leine? Kann es sein, dass es vielleicht noch zu früh ist, die Leinenführigkeit zu erwarten? Sie ist anfangs super gelaufen, kannte auch keine Angst.
Für Antworten bzw. Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Wünsche allen einen schönen Tag

liebe Grüße
Tanya
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  #2 (permalink)  
Alt 23.10.2007, 19:01
Benutzerbild von tinca1
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Registriert seit: 04.12.2006
Ort: Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Ludwigslust
Beiträge: 602
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Hallo Tanya,

um die Leinenführigkeit zu üben, macht es Sinn, daß Dein Hund schon ein wenig ausgepowert ist und die wichtigsten "Hundenachrichten" erschnüffelt hat, damit er sich auch einigermaßen auf Dich und das, was Du von ihm möchtest, konzentrieren kann. Als Leine würde ich Dir eine ganz normale Leder- oder Nylonleine empfehlen, jedoch keine Flexi (dazu hatten wir gerade erst einen Beitrag...).

Für das Training gibt es viele Methoden, eine ist die sogenannte "Stop-and-Go" Methode: Sobald der Hund an der Leine zieht, bleibst Du wortlos stehen. Kommt er einige Schritte zu Dir und nimmt Sichtkontakt auf (nach dem Motto, "was will Frauchen denn jetzt?"), gehst Du weiter. Der Hund soll lernen, daß es nur voran geht, wenn die Leine locker durchhängt und er seinen Willen nicht bekommt, wenn er sich ins Geschirr hängt. Diese Methode erfordert jedoch wahnsinnig viel Geduld, möglicherweise brauchst Du 10 Minuten, um 10 Meter zurückzulegen.

Bestimmt bekommst Du von anderen Forumsteilnehmnern noch mehr Methoden vorgestellt - auf alle Fälle schon mal viel Erfolg und Geduld!
__________________
Viele Grüße, Steffi mit Einstein

"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann" (Francis Picabia, 1921)

www.vier-pfoten-unterwegs.de
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Alt 24.10.2007, 10:12
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Registriert seit: 23.10.2007
Beiträge: 14
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Hallo Tinca,

herzlichen Dank für Deinen Rat. Ich werde gleich direkt nach der Gassirunde die "Stop-and-Go"-Methode ausprobieren. Ähnlich hab ich es schon versucht, jedoch immer mit Komandos. Vielleicht ist das falsch gewesen. Als Leine habe ich eine normale gedrehte/geflochtene Nylonleine. Keine Flexleine, da haben alle von abgeraten.
Also, nochmal vielen Dank, ich werde berichten, ob es funktioniert.
Einen schönen Tag

Tanya
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Alt 24.10.2007, 11:28
Benutzerbild von kepri
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Hallo Tanya,
von uns noch eine weitere Methode, sicher nicht weniger aufwändig:
wir trainieren direkt ab der Haustür für ca, 15 min, täglich alles was Hundi so können sollte, auch Leinenführigkeit. Danach läuft der Spaziergang wie geschmiert, der Hund achtet mehr auf das andere Ende der Leine. Im Übrigen bleibe auch ich bei Zug stehen oder wahlweise mache ich kehrt oder ich gehe auch manchmal im Kreis um die Aufmerksamkeit von Kepri zu bekommen. Wenn Kepri dann tatsächlich " fuss" geht wird dies natürlich gelobt!
LG Kepri
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  #5 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 13:12
Benutzerbild von Windhundliebe
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Registriert seit: 14.01.2007
Beiträge: 1.545
Standard Leinenführigkeit

Hallo Tanja,
genau wie Kepri beginnt meine Aufmerksamkeit direkt an der Tür.
Frauchen zuerst raus,nicht der Hund.
sie muß immer bevor es aus dem Tor geht,stehen,bekommt dann erst das Kommando ,Lauf,und dann nur gesittet.
Zu Deinem Thema.
Ich habe sie mir erarbeitet indem ich immer stehen geblieben bin sobald die Leine straff wurde und der Hund anfing zu ziehen.
Hund schaut zurück,wendet um und kommt,schon gehts wieder nach vorne.
Loben nicht vergessen.
Wenn mein Dame zu weit vor läuft,nur mit Führleine,wohl gemerkt,bleibe ich stehen,warte,( früher habe ich immer ein wenig an der Leine geruckt wenn sie nicht umschaut) und führe den Hund dann sanft,hinter mich an der rechten Seite und meinem Rücken vorbei,dann muß sie an der linken Seite am Bein stehen bleiben,Leckerchen.Dann bekommt sie Handzeichen,entweder Handinnenfläche nach Vorne mit leichter Vorwärtsbewegung Kommando: dann lauf,
und schon gehts wieder los.
Es ist langatmig,und kostet Nerven,aber der Hund lernt und der Mnesch natürlich auch.
Ich habe mich immer auf kurze knappe Kommandos beschränkt und habe meinen Hund nicht zugeredet,denn der Hund versteht dies wirklich nicht.
Im Wald gehe ich immer Slalom um die Bäume herum.Sieht für ander warscheinlich lächerlich aus,macht aber nichts denn ich bekomme einen Aufmerksamen Hund dadurch.
Man kann die Übung auch mit verschiedenen Hindernissen machen,um Mülltonnen herum oder Laternenmasten,im Park um Büsche herum etc. da fällt die ja bestimmt etwas ein.
....und immer direkt nach dem richtig ausgeführten Kommando loben nicht zu viel ,aber auch nicht zu wenig.bzw. Leckerchen.
Achte auch darauf daß Dein Hund die Seite die er schon einmal wechselt hinter Dir wechselt und nicht vor Dir.
Das ist auch schon eine kleine Unterordnungsübung.
Das habe ich auch lernen müssen und natürlich auch mein Hund.
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Windhundliebe


Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain

Geändert von Windhundliebe (24.10.2007 um 13:25 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 14:11
Benutzerbild von Elektra
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Beiträge: 683
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Hallo Tanya,

eins vorweg: Keine Methode, die nicht viel, viel Geduld kostet. Zweites vorweg: Dein Hund ist sieben Monate alt, der entdeckt noch die Welt, da ist das in der Leine hängen sozusagen noch normaler als bei anderen Hunden. Grins.
Was ich Dir vorschlagen kann, ist ein Clicker-Training. Für meinen Herrn Hund war das eine wahre Offenbarung, wir haben damit alle Grundsignale neu erarbeitet, u.a. ein Kommando "steh". Wenn es dann clickt, ist der Hund ganz von selbst bei mir, um sich das Leckerchen abzuholen. :-)
Das Clicker-Training müßtest Du allerdings ein wenig aufbauen, der Hund muß erst auf den Clicker konditioniert werden. Ist er das erst einmal, ist das Clickern aber eine echte Hilfe, zumal es etwas, was hier schon vorkam, kombiniert: Schweigsamkeit des Menschen (wir merken es oft nicht, aber wir reden oft zuviel und in zu langen Sätzen mit unseren Hunden, die dann nicht mehr richtig rausfiltern können, was wir überhaupt von ihnen wollen) und trotzdem Signal, zudem eines, das sehr weit in das Unterbewußtsein des Hundes dringt, im Gegensatz zu einem Wort, das das nicht kann.
Da Dein Hund noch so jung ist, könnte ich mir vorstellen, daß Du mit dem Clicker insgesamt viel erreichen könntest. Wenn es Dich also interessiert, sage es, dann erkläre ich bzw. sicher auch die anderen, die dieses Training nutzen (nöch, Anja? ;-)) Dir gerne, wie es funktioniert.
Was mich insgesamt noch interessiert: Wieviel Auslauf/Spaziergang hat Dein Hund? Es könnte neben aller normalen Neugier auch sein, daß er unterbeschäftigt ist, sprich bisher reichte es, jetzt nicht mehr oder der Hund einfach auch geistig mehr gefordert werden müßte/wollte. Ist ein Schuß ins Blaue, kann sein, muß nicht. Wäre einfach interessant, zu wissen, wie oft Ihr geht und wie Du Eure Spaziergänge "füllst".
Wovon ich bei jedem Training abraten würde, wäre, den Hund erst auszupowern und dann zu trainieren. Wichtig ist ja gerade, daß der Hund immer, in jeder Situation richtig hört und ordentlich an der Leine geht. Müder Hund kann das aber immer. :-)

LG
Barbara
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It's better to be a lion for a day than a sheep all your life.

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  #7 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 14:27
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Hallo Elektra,

von dem Clicker-Training habe ich schon gehört, dachte aber, dass ist für "richtige" Hundedressur. Das man mit dieser Methode aber auch die Grundkommandos erlernen kann, ist ja eigentlich logisch. Ich würde mich freuen, mehr darüber zu erfahren. Also, ich haben Lotti den Tag über bei mir im Büro. Wir verbringen tagsüber ca. 1,5 Stunden draussen. Natürlich in erster Linie um "Gassi" zu gehen, aber wir spielen viel und gehen spazieren. Wenn wir nach Hause kommen, geht´s dann zur "grossen" Runde nochmal zum spielen und auslaufen. Sie ist ein wahres Energiebündel und mir ist klar, dass sie stets gefordert werden muss. Vielleicht kann ich unsere Ausflüge noch besser für sie gestalten? Kannst Du mir evtl. ein Buch über das Clicker-Training empfehlen?

Herzlichen Dank
Tanya
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  #8 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 14:41
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Hallo windhundliebe, hallo Kepri,

ich bin echt überwältigt, wieviele nette Anregungen ich bekomme. Da hat man das Gefühl, man ist unter "richtig erfahrenen" Hundebesitzern. Wie bereits erwähnt ist Lotti unsere erste Hündin. Wir sind zwar mit Hunden aufgewachsen, jedoch "erledigten" die Erziehung doch die Eltern. Ich mache mir ständig Sorgen, was der Wurm so hätte, möchte aber nicht einen "versnobten" und unerzogenen Hundi. Auch zu ihrer Sicherheit. Das mit dem vollquatschen ist aber echt so eine Sache..... Manchmal prasseln dann aus mir 3-4 verschiedene Kommandos hintereinanden raus,da ich so durcheinanden bin, sodass der Schmuff mich erst recht nicht versteht. Wie gesagt, auch ich muss lernen...... Auf jeden Fall ist der Spaßfaktor enorm hoch.

Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Tanya
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  #9 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 15:31
Benutzerbild von Elektra
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Beiträge: 683
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Hallo Tanya,

DAS Standardwerk zum Thema, soweit ich weiß, hat die Dame die Methode auch entwickelt, ist: "Click to Calm" von Emma Parsons. Allerdings gibt es das meines Wissens nach tatsächlich nur auf Englisch. Wenn das Deinige gut genug ist, lohnt sich der Kauf sicher.
Wenn Du mir per P-Mail eine Mailadresse sendest, kann ich Dir meine kurze deutsche Anleitung anhängen, sie hier zu posten, dafür ist sie zu lang.
Ansonsten findest Du mehr Informationen hier: http://www.clickertraining.com/
Da sind irgendwo auch Auszüge aus o.g. Buch bzw. Unterlinks dazu, was Clickertraining ist, wie es funktioniert etc..
Ich kann Dir aber auch Schritt für Schritt sagen, was Du tun mußt.
Der Anfang ist absolut simpel: Du kaufst einen Clicker. Dann rufst Du Deinen Hund, clickst, gibst Futter. Du clickst, gibst Futter. Clickst, gibst Futter. Das tust Du erstmal in der Wohnung, möglichst in verschiedenen Räumen. Dann gehst Du raus, tust das Ganze erstmal im Garten oder auf einer reizarmen Wiese. Immer wieder, am Stück max. 10 Wiederholungen, am Tag max. 30, mehr kann nach neueren Erkenntnissen der Hund nicht verbinden. Wichtig: Zwischen Click und Leckerchen darf anfangs nicht mehr als eine Sekunde Zeit liegen. Erst, wenn Dein Hund sich beim Click sofort die Schnauze leckt, kannst Du langsam sich steigernd etwas mehr Zeit zwischen Click und Leckerchen legen, so daß der Hund neben der Verknüpfung auch lernt, selbst, wenn der Click schon etwas her ist, kommt das Leckerchen trotzdem am Ende sicher.
Auch wichtig: Der Hund muß in diesem Stadium nichts für sein Leckerchen tun. Du willst nur eines, verbinden, daß Click gleich Leckerchen bedeutet. Das soll der Hund wissen und sich möglichst bald, wenn er das Click hört, die Lippen lecken. Sozusagen. Erst, wenn das sicher klappt, wenn diese sog. Konditionierung (Hund weiß, Click bedeutet Futter) richtig funktioniert, kannst Du das eigentlich Training beginnen.
Ein Tip: Nimm ein Leckerchen, von dem Du weißt, daß der Hund es sehr gerne mag. Und eines, daß er nicht groß kauen muß, daß er schnell und gut schlucken kann. Das dient dazu, daß durch das Kauen eines z.B. Trockenfutters der Trainingsprozeß später nicht unterbrochen wird und der Hund "aus dem Film kommt".
Bei uns sind der große Hit kleingeschnittene Billig-Bockwürstchen, das Zeug kaufe ich mittlerweile palettenweise im Supermarkt. Hat den positiven Nebeneffekt, daß ich das Wasser, in dem die Würstchen im Glas sind, in das Wasser meines Hundikus geben kann, dadurch trinkt er dann genug, was er sonst nicht tut.
Für mich kann ich sagen: Die Clickerei war für meinen Hund -wie bereits erwähnt- eine echte Offenbarung. Aber: Auch mir macht es unwahrscheinlich Spaß, a. zu sehen, wie mein Hund "darauf abfährt" und b. meinem Hund auf diese Weise beständig Lob zuteil werden zu können.
Vor allem aber merke ich, wieviel Fehlverknüpfungen möglich waren, dadurch, daß ich bisher ausschließlich über Wort und Leckerchen bestätigt/gelobt habe. Selbst die Grundsignale wie "sitz" usw., die ich über Sicht- und Hörzeichen geübt hatte mit ihm, waren viel unsicherer als sie es jetzt -neu per Clicker auftrainiert- sind. Nicht, weil ich in ganzen Sätzen mit ihm geredet hätte, sondern u.a. weil er fast nur auf die Sichtsignale reagierte, obwohl ich das Wort dazu gesagt hatte, einfach, weil Hunde so ticken.
Was dazu geführt hatte, daß auf weitere Entfernung eben nichts richtig funktionierte, da er die Worte ohne Sichtzeichen nicht verbinden konnte.
Einen ähnlichen Effekt hat es natürlich, wenn Du Deine Kommandos "rausplumpsen" läßt. Der Hund weiß nicht mehr, was er überhaupt tun soll und tut dann entweder gar nichts oder das Falsche.
Übrigens, noch eine Methode, in punkto Leinenführigkeit, auch eine, die viel Geduld erfordert und das Vorwärtskommen nicht einfach macht, die aber bei Ben insoweit funktioniert, daß sie ihn viel mehr nervt, als wenn ich einfach stehenbleibe. Ich tue nicht nur das, sondern drehe mich um, gehe in die Gegenrichtung. Bis er wieder zieht. Dann drehe ich wieder um, gehe in die Gegenrichtung. So entsteht von selbst ein Leinenruck, der aber damit verbunden ist, daß der Hund weiß, was er soll, nämlich umdrehen, auf mich und meine Bewegungen achten, ihnen folgen.
Von der Form des Leinenrucks, wie Du ihn bisher praktizierst, möchte ich Dir zunächst abraten. Solange Du noch nicht positiv für Deinen Hund verknüpft hast, was er eigentlich soll (Leine nicht anspannen), solltest Du nicht negativ verstärken (Rucken), da er nicht weiß, wofür er den Ruck eigentlich kassiert. Das kann zu Fehlverknüpfungen führen, die Du gar nicht absehen/kontrollieren kannst. Auch hierzu ein Buchtip: "So lernt mein Hund" von Sabine Winkler. Dort ist genau beschrieben, wie Hunde lernen und verknüpfen und wie falsch angewendete "Strafe" negativ wirken kann. Da kann man wirklich viel kaputtmachen, daher sollte man sich da vorher wirklich schlau machen, denke ich.

Soweit erst einmal,
lG
Barbara
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Geändert von Elektra (24.10.2007 um 18:27 Uhr).
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Alt 25.10.2007, 11:13
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Hallo Barbara,

vielen Dank für deine Mühe. Hört sich super an. Ich denke, dass Buch werde ich mir direkt mal besorgen. Englisch müsste ich hinbekommen. Dein Trick mit den Bockwürstchen finde ich genial. Auch denke ich, dass es recht einfach ist mit Hilfe des Clickers zu üben und dass Lotti wie dein Hundi auch darauf abfährt. Du hast alles auf jeden Fall sehr verständlich erläutert. Deinen Rat, den Leinenruck zu unterlassen, da sie noch nichts positives damit verknüpfen kann, nehme ich gerne an. Eigentlich logisch, wenn man´s sich mal überlegt......Klar sollte man sich vorher wirklich schlau machen, was wir natürlich auch gemacht haben. Haben uns alles versucht anzulesen. Aber leider ist die Theorie manchmal so easy zu lesen, als die Praxis es letzendlich zeigt. Daher sauge ich jegliche Infos gerne auf....
Den Trick mit dem direkt rumdrehen und in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, habe ich ausprobiert. Das Ergebnis war, das sie dies als aufforderung zum spielen nahm..... Lach.... und hüpfte freudig an mir hoch. Egal, alles wird gut und ich werde täglich üben. Nochmals einen lieben Dank

viele Grüße
Tanya
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