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Zitat:
Was im Alltag vom Hund verlangt wird (zuverlässiger Abruf, keine anderen Leute und Hunde belästigen, brav an der Leine gehen) hat für mich nicht soooo viel mit der Arbeit auf dem Platz zutun... hier arbeite ich nur mit Hörkommandos, achte auf absolute prompte Ausführung. Und die Punkte bei der BH purzeln doch bei den technischen Übungen: Sitz und Platz aus der Bewegung. Wer lässt denn im Alltag seinen Hund diese Übungen machen, es sei denn er übt eben diese für die BH? Ich kenne viele Hunde, die ich als "gut erzogen" bezeichnen würde...u.a. eine Huskyhündin, deren Besitzer ungefähr 2 Jahre für die BH geübt hat, das hatte er sich als Ziel gesetzt. Der Kadavergehorsam, kann man auch gerne als Dressur bezeichnen, der auf dem Platz gefordert wird, liegt vielen Hunden einfach nicht, auch wenn sie im Alltag leichtführig und gut ansprechbar sind. Und was noch viel stärker wiegt, v.a. liegt dieses leicht militärisch anmutende den meisten Hundeführern nicht, d.h. sie wären gar nicht in der Lage, so etwas von ihrem Hund zu verlangen. Auf dem Spaziergang den Hund mit Hähnchenkeulen abrufen ist doch etwas anders, als in der Prüfung nur mit Hörkommandos, ohne Belohnung usw. ein Schema runterzuspulen. Insofern sehe ich die BH schon als große Herausforderung für die meisten Hund/Haltergespanne. Zitat:
Wir haben wir besessen damals für die BH trainiert, da war Hedda erst etwa 9 Monate alt. Unsere Leistungsrichterin war superstreng und hat mehrere Hunde durchfallen lassen. Das zu frühe Aufstehen aus der Ablage hat fast immer zum Durchfallen geführt, auch für nicht korrektes Fußgehen, Doppelkommandos, versteckte Hilfen gab es deutliche Abzüge. Ich habe natürlich auch schon andere Prüfungen gesehen, wo die Leute praktisch schon mit dem Erscheinen bestanden haben. So sollte es meiner Meinung aber nicht laufen und das kann kein Gradmesser für den eigentlichen Anspruch an Hund und Hundeführer in einer BH sein.
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Nachsatz,
unser Verein bietet aber auch 4 - 6 Prüfungen im Jahr an, mag sein, dass es auch daran liegt, das ich andere Erfahrungen habe. Dadurch haben die Leute natürlich mehr Möglichkeiten sich zur Prüfung anzumelden, wohingegen anderswo nur 1 od. 2 x im Jahr die Möglichkeit besteht.
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LG Bernerfreundin & Co. ------------------------------------------- Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche. Marc Aurel |
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Das kann nur zum Durchfallen geführt haben, wenn alles andere auch nicht so doll war.
Habe jetzt gerade keine PO zur Hand, aber ich meine es gibt für die Dauerablage 10 Punkte und mehr können dann auch nicht abgezogen werden. Sicherlich gibt es auch unterschiedliche Leistungsrichter, aber letztlich müssen sie sich doch alle an die PO halten.
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Dennoch finde ich bis zu ein Jahr Vorbereitungszeit ganz schön lange und intensiv, wenn man bedenkt dass der herkömmliche Hundeschulen-Grundkurs für den Führerschein oder so vielleicht 10 Wochen dauert! Zitat:
Zitat:
Bei uns ist aber auch die Erwartungshaltung an Hund+Halter allgemein sehr hoch, es wird nur gestartet wenn die Erfolgsaussichten entsprechend gut sind! So das Motto "wenn nicht diesmal, dann halt beim nächsten Mal, irgendwie klappt es schon" herrscht bei uns nicht. Ich wollte die BH auf jeden Fall nur einmal machen und dann richtig gut bestehen. Bei der VPG1, wo man sich nachher punktemäßig verbessern kann, ist das was anderes.
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dann hab ich aber mit Cora die Rettungshundeausbildung begonnen...um da weiter zu kommen, war die BH Voraussetzung...erst in diesem Zusammenhang durfte ich sie überhaupt machen... soweit ich weiß, zum mindest damals, war es so, ne Leinenbefreiung hätte ich allein fürs Ablegen der BH nicht bekommen... und ich durfte sie auch nur laufen, weil ich Mitglied eines entsprechenden Vereins (in dem Fall die Rettungshundestaffel) war... wie es heute und in anderen Bundesländern ausschaut, weiß ich natürlich nicht... und du magst recht haben, vielleicht hatte ich einfach nur n sehr gutmütigen Prüfer... aber ich find es "relativ" leicht, mir son Schema zu merken und das zu üben, als meinen Hund im Alltag immer 100% korrekt zu führen und kontrollieren zu können (was ja objektiv gar nicht möglich ist...)
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Das ist Quatsch. Es gibt sicher ganz viele super erzogene Hunde, die ein wenig mehr Auslastung im Hundeverein gut gebrauchen und dankend annehmen würden. Da ich aber nunmal aus der anderen Schiene komme und meine Hunde immer gut ausgelastet habe und trotzdem irgendwann immer mehr Probleme im Alltag hatte, obwohl ich in einem Verein mit super Ruf im Hamburger Landesverband war (und noch bin), sehe ich es aus der Richtung. Der Hundeverein ersetzt einfach nicht die Erziehung - vielleicht gibt es da Ausnahmen. In unserem wirklich großen Verein mit Leuten die super Hundesportler sind, überregional starten etc.pp. konnte mir leider niemand helfen. Dann habe ich dem eine zeitlang komplett den Rücken gekehrt und mich mit der anderen Riege auseinandergesetzt, den Hundeschulen und Trainer, die z.Teil. genauso verbohrt sind. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, daß es wie immer auf beiden Seiten sonne und sonne gibt.
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Du hast recht, Hundesportvereine und Hundeschulen haben eine eher geringschätzige Meinung voneinander und ich bin auch der Ansicht, dass der Hundesportverein keine Grunderziehung leisten und auch keine Verhaltensprobleme beheben kann. Ich kenne auch den ein oder anderen vierbeinigen Kandidaten bei uns, der sich "draußen" wie die Axt im Walde aufführt. Glücklicherweise sind unsere Ausbildungswarte im Bereich Verhaltenstherapie auch recht bewandert und bieten hier große Unterstützung an - das ist aber sicher eher eine Ausnahme. Viele Hundesportler nehmen es ja leider auch billigend in Kauf, dass sich der so wunderbar triebige Hund draußen unkontrolliert aufführt wie ein Pulverfass vor der Explosion - die würden in 100 Jahren nicht auf die Idee kommen, sich professionelle Hilfe durch eine Hundeschule zu suchen. Aber wie du schon sagst, es gibt solche und solche!
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Zitat:
Ich schicke Dir eine PN.
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