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  #21 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 21:46
Benutzerbild von mausilla
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Ich machs wie jacqui.
Rempelt mich einer meiner Hunde, rempel ich zurück. Deutlich mit dem Knie, die sind ja nicht aus Porzellan.
Ich lauf auch in die Hunde rein, wenn die mir vor den Füßen rumtanzen oder den Weg blockieren.
Ohne jeden Kommentar und ohne mich weiter aufzuregen.
Hat bisher immer gewirkt.

Übermütiges zu grobes Beißen wird mit einem derben "schluß jetzt" und Abbruch jeglicher grad stattfindender Beschäftigung geahndet.
Sollte der Übermütige noch Widerworte geben, bau ich mich auf, groß machen, Oberkörper vor in Richtung des Hundes (bedrohe ihn sozusagen) und sage noch mal deutlich Schluß oder Nein.

Das Ganze aber ohne in Hektik zu verfallen oder laut rumzuschimpfen.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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  #22 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 21:49
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Na dann ist ja alles tutti.
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Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #23 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 22:05
Benutzerbild von RussianCosmic
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redstar

spannende Enwicklung.
Ich wuerde von 'hier aus' schon behaupten, dass Dein 'Problem' mit dem Hund etwas mit Erziehung zu tun hat.

Gerade wenn dem Heranwachsenden Fragen in den Sinn kommen, die er gerne beantwortet haette, sollte man klare Strukturen vorgeben und intelligentes Kraefte messen anstreben.

Wenn er sich dann mal uebernimmt kannst Du sicher klare Signale senden, dass diese Momente unerwuenscht sind. Das ist es doch, was er wissen moechte: Darf ich, oder darf ich eben nicht.

Ansonsten steht Dir doch die Trainerin sicher auch beim Loesen dieses Problems weiterhin zur Seite. Das sollte sie koennen, wenn sie etwas von ihrem Beruf versteht.

Ich wuesste an dieser Stelle nicht, welcher Ratschlag Dich hier noch zufrieden stellen koennte.

RussianCosmic
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Mensch mit Hund
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  #24 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 22:13
Benutzerbild von redstar
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Das hat sie ja auch, nur wenn wir gassi sind oder auch mal zuhause wenn er mich auffordern will zum Spielen und er diesen Tick da bekommt da helfen mir die Tips nicht... Mich umdrehen ihn ignorieren hilft nicht ...

Mit dem umdrehen zeige ich ja das ich sein verhalten nicht gut finde...

Hätte ja sein können das es hier jemand gibt der ähnliches erlebt hat und da Rat hätte.

Die Sicherheit geben wir ihm durch Regeln.
Und immer wieder den gleichen Ablauf...
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  #25 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 22:15
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WElchen gleichen Ablauf?
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Nina Miodragovic
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  #26 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 22:43
Benutzerbild von redstar
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Ich versuche meinem Hund Routine zu geben.
Natürlich bekommt er nicht immer Punkt 6 Uhr Morgens essen usw. das variiert. Auch Gassi gehen verschiebt sich manchmal 1-2 Std vor oder zurück...
Er weiss aber das er 3 mal am tag raus kommt das er essen bekommt das er sich hinsetzten soll bevor ich ihn anleine ... usw ...
Ist bisschen doof per Thread zu erklären.
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  #27 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 22:46
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Ich weiss, dass das viele anders sehen: Aber von großer Routine halte ich nicht viel.
Es sei denn es handelt sich um ein sehr ängstliches Exemplar.
Routine ist vorhersehbar und für manche Hunde somit auch langweilig.
Und was macht man wenn man Langeweile hat?
Man macht anderes...
Will dir nicht auf den Schlipps treten und hoffe du weisst was ich meine.
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Nina Miodragovic
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  #28 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 23:02
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Ich kenne mich zwar mit Neufundländern nicht aus, aber mit Pubertierenden im Doppelpack...

Ignorieren war auch der Tipp der HuSchu. Das fanden meine ganz besonders toll, denn mein "Umdrehen und Weggehen" hiess für sie: "Tschüss, wir sehen uns in einer halben Stunde wieder!" Ich hab zwei Jäger, die gehen noch so gerne alleine los...

Wir mussten auch wieder ganz von vorne anfangen, beim Grundgehorsam (dabei klappte das in den ersten Monaten ganz gut).

Ab dem 10. Monat gab's bei uns über ein halbes Jahr nur noch Schleppleine, und das mit einem Dackel und einem Terrier, denen das nun wirklich nicht egal war...

Der Waldlauf war damit erst mal gestrichen: Kein Herkommen auf Zuruf = kein Waldlauf = kein Verheddern mit der Leine.

Schnurz musste lernen, dass nur noch gespielt wird, wenn er meine Regeln einhält - und er liebt Zerrspiele und kämpft mit Leidenschaft (und Zähnen...). Also wurde Spielen zur Übung eingesetzt, nur noch kontrolliert und mit Ansagen.

Rempeln ging gar nicht mehr - ich hab in dieser Zeit böse knurren gelernt

Und auch gefüttert wurde während zwei Monaten nur noch unterwegs - und es war ein wesentlicher Unterschied, ob sie zuhause den Napf hingestellt kriegen oder unterwegs mit Futter belohnt werden!

Wir hatten einen Coach bzw. eine "Coachin"; sie beobachtete uns zuhause und unterwegs. Unsere Inkonsequenz war wohl offensichtlich, auch wenn wir von uns dachten, wir seien eher streng

Im Nachhinein denke ich, wir mussten einfach die Haltung ändern: Wir hatten es nicht mehr mit zwei schnuckligen Welpen zu tun, sondern mit jungen Erwachsenen, die klare Ansagen und Regeln brauchten - und nach unserer Pfeife tanzen
__________________
Herzlichst, Susann
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  #29 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 23:08
Benutzerbild von redstar
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Ich weiss was du meinst und kann das verstehen aber dies ist nicht der fall...
Selbst wenn ich ihn allein lasse macht er keine scheisse...

Würde er sich langweilen würde er das machen, er bekommt Abwechslung aber in form von Essen, Gassi runden oder Spielzeug.

Aber man kann von nem Hund nicht erwarten das er dir vertraut, wenn man jeden Tag was anders macht...
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  #30 (permalink)  
Alt 22.12.2010, 23:11
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Doch weil du bist die Konstante die dein Hund im Leben hat.
Aber das ist nur meine Meinung und du hast ja auch eigentlich deinen Weg gefunden.
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Nina Miodragovic
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