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  #1 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 11:00
Benutzerbild von principessa9
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Standard Überängstlich oder normal?

Hallo,

ich hatte ja schon mal in einem anderen Thread geschrieben, vielleicht erinnert ihr euch. Hinsichtlich Pipi in der Wohnung hat sich meine "Geduld" bewährt. Die Hampelei an der Leine, wenn wir Gassi mit dem Großen gehen, hat sich auch gelegt. Da doch mal Dank an eure wertvollen Tips.

Nun ist mir aber folgendes aufgefallen:
Ich gehe sooft wie möglich mit Principessa allein Gassi, das funktioniert auch soweit ganz gut. Wir gehen immer den gleichen Weg zur Erledigung ihrer Geschäfte. Den Weg kennt sie und ich kann mir sicher sein, dass sie nicht vor Aufregung vergißt, warum wir eigentlich draussen sind (hat schließlich lange gedauert ihr "zu sagen", dass textile Materialien keine Pipiecken sind). Sie läuft recht zügig mit, wie Welpen es in dem Alter halt tun (morgen 12 Wochen).
Kommt uns aber etwas entgegen so weigert sie sich weiterzulaufen. Das kann ich ja noch verstehen. Sobald uns, egal ob Mensch, Auto oder Fahrrad immer näher kommen umsomehr fängt sie an zu fiepen und versucht zu fliehen. Sanftes Reden und beruhigen nützt gar nichts, sie hat nur ein Ziel schnell nach Hause. Ist dann der Schreckauslöser vorbeigelaufen oder gefahren, schaut sie noch hinterher, mag meist kaum noch die Runde fortsetzen bzw. nur sehr widerwillig.

Das nächste Ereignis war vorgestern. Ich bin um 22.20 Uhr mit Principessa raus. Ich wohne auf einem Dorf, da sind wir um diese Zeit ungestört. Als plötzlich ein Nachbarhund auf uns zu stürzte, kurz vor uns eine Vollbremsung hinlegte und wie blöd bellte. Da die Hündin nicht bemerkte bekam ich einen riesen Schreck und auch die Kleine fing an wie verrückt zu schreien. Habe der Hündin zugerufen "Geh weg", was sie aber nur veranlasste nicht näher zu uns zu kommen. Und mein Welpe schrie, zerrte an der Leine und wollte nach Hause. Herrchen von Hündin habe ich nicht gesehen und gehört, muß aber wohl stumm an uns vorbeigelaufen sein, da nach einer Weile die Hündin los wetzte und auf das mittlerweile 500m entfernte (ja dann sah ich ihn) zu schoß.
Die Fortsetzung der Gassirunde war ein höchst komplizierter Vorgang. Ein Wunder, das sie wenigstens noch Pipi machen konnte. An das große Geschäft war nicht mehr zu denken.

Nächstes Vorkommnis: Wenn ich mit beiden Hunden gehe, so lasse ich sie nach verrichtetem Geschäft kurz auf einer Wiese miteinander kurz spielen. Die Wiese befindet sich in Häuser und Strassennähe. Bisher verlief immer alles gut, denn wenn der Große mit dabei ist, sind Autos nur noch halb so schlimm. Doch gestern bellte plötzlich hinter einem Zaun ein Hund ca. 50-100 m entfernt los. Was macht die Kleine dreht sich um und rennt panisch los Richtung nach Hause. Auf meinen Ruf hielt sie kurz inne und drehte sich kurz um, lief dann aber weiter um dann nach 50 m mitten auf der Strasse sitzen zu bleiben. Selbst als ich dann näher kam, bewegte sie sich keinen Zentimeter auf mich zu trotz meiner süssesten Lockrufe, auf die sie sonst extatisch hinternwackelnd immer kommt.

Ist sie extrem scheu oder ist das normale Furcht und entsprechend normales Verhalten? Es gibt ja bei Menschen auch mutigere und ängstlichere.
Ich habe mit meinen Pferden immer ein Anti-Schreck-Training gemacht,gibt es so etwas für Hunde auch?
Ich kann mich nicht erinnern, dass mein Großer (habe ich mit 12 Wochen bekommen) je solche ähnlichen Reaktionen gezeigt hätte.

Würde mich über eure Erfahrungsberichte sowie Tips sehr freuen.

LG Katrin
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  #2 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 13:12
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Zunächst möchte ich dir einfach schreiben, dass ein gewissen Mass an Angst durchaus richtig und wichtig und Naturgegeben ist.
Die Frage ist nun bei deinen Junghund wird sie sich manifestieren oder ist sie "übertrieben".
Für mich sind die von dir beschriebenen Situationen durchaus Angsteinflößend und aus hündischen Jungspundsicht zum Schreine und weglaufen.
Genetik spielt eine Rolle die nicht zu verachten ist.
Auch kann man sich die Frage stellen ob ihre Mutter ängstlicher ist, dann könnte man vom erlernten Verhalten sprechen.Sei es drum und das auch nur nebenbei.
Deine Aufgabe ist nun in naher Zukunft die Angstauslöser zu erkennen und deinen Hund bei zustehen und sie versuchen in ihren Wesen zu festigen.
Gerade in dem Alter deines Hundes würde ich dir zu einem Profi raten der dich anlernt und dir Ratschläge visa vie geben kann.
Ferndiagnosen können immer falsch und teilweise vernichtend sein.
Dein Hund befindet sich im übrigen gerade in der sogennaten Angstphase ( achte bis zwölfte Woche ca. ) - also ist es relativ "normal", dass sie ängstlicher reagiert.
Diese Angstphase resultiert daher, dass caniden in etwa in diesem Alter sich auf dem Weg ins Leben machen.
soll heissen erste weitere Ausflüge aus dem Bau ....
Gebe ihr Rückendeckung.
Lasse sie nicht alleine von der Leine, nicht, dass sie noch mal auf der Strasse sitzt.
Zeige ihr mit Futter den richtigen Weg.
Kräftige ihr Rückrat indem du ihr kleine Aufgaben gibst und somit ein Gefühl von Kontrolle und Rückhalt.
Übe mit ihr und lasse die Umwelt nicht einfach auf sie einfallen.
Ist nicht immer möglich aber versuche es.
Kommt ein bellender Hund angeschossen stelle dich vor sie und gegebenefalss nehme sie hoch und weg da.
Rühig bleiben aber nicht beruhigend auf sie einreden...
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Ist sicherlich auch ein wenig durcheinander da ich total verschnupft bin....
Viel Erfolg wünsche ich dir und deiner Maus.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #3 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 13:25
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Zitat:
Zitat von principessa9 Beitrag anzeigen
Kommt uns aber etwas entgegen so weigert sie sich weiterzulaufen. Das kann ich ja noch verstehen. Sobald uns, egal ob Mensch, Auto oder Fahrrad immer näher kommen umsomehr fängt sie an zu fiepen und versucht zu fliehen. Sanftes Reden und beruhigen nützt gar nichts, sie hat nur ein Ziel schnell nach Hause. Ist dann der Schreckauslöser vorbeigelaufen oder gefahren, schaut sie noch hinterher, mag meist kaum noch die Runde fortsetzen bzw. nur sehr widerwillig.
Die von dir beschriebenen Situationen finde ich nun nicht wirklich besonders furchterregend, insbesondere entgegenkommende Menschen sollte sie doch eigentlich seit Wochen kennen? Du schreibst ja, dass sie 12 Wochen alt ist. Dass sie stehenbleibt um sich die Situation mal in Ruhe anzusehen könnte ich noch verstehen, aber schreien und nach Hause rennen?

Ich würde an deiner Stelle überhaupt nicht beruhigend auf sie einreden, damit bestärkst du sie nur in ihrer Angst. Mein Tip wäre, Leine ran und unbeeindruckt in angemessenem Abstand zu Fahrrädern, Menschen usw. weiterlaufen! Du musst ihr signalisieren, dass man vor diesen Dingen keine Angst haben braucht, und zwar indem du dich völlig normal verhältst und weiterläufst. Jedes Zögern von dir würde sie wieder sofort bestätigen!

Die Situation mit der Hündin ist natürlich eine andere, hier würde ich mich auch dazwischenstellen und versuchen, den anderen Hund zu vertreiben (nach Möglichkeit).
Aber wie Jacqui auch schreibst, hier wäre professionelle Hilfe generell unbedingt angesagt! Viel Glück weiterhin...
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  #4 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 13:28
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Boxi danke für den Zitat so wehemennt hat mein Schnupfenhirn das gar nicht aufgenommen.
Dann nochmlas und dringlichst die Bitte:
Hole dir Jemanden der vor Ort schaut was zu tun oder zu lassen ist.
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  #5 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 13:39
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Kein Problem Jacqui, bei einem recht ausführlichen Eröffnungstext wie von Principessa muss man sich auch erstmal durchfuchsen, und dann auch noch mit Rotznase und -hirn

Aber ich denke wir sind uns einig, Hilfe ist hier angesagt! Vielleicht hat Principessa das auch irgendwann schon geschrieben, aber mich würde noch interessieren, aus was für einer "Zucht" oder ähnlichem die kleine Hündin stammt. So eine Angst vor Menschen oder auch am Zaun bellenden Hunden gibt zu denken - hier muss in der Sozialisierung was schiefgelaufen sein??
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  #6 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 13:52
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Katrin würdest du mir vom Anti Schreck Training erzählen?
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  #7 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 16:02
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Nein, ich würde noch kein Anti-Schreck-Training mit so einem Hundekind machen. Ich habe selber auch Ponys,( zwei davon selber eingefahren und absolut strassentauglich), würde aber einem Welpen ein solch gezieltes Konfrontieren mit Stressauslösern wie gesagt nicht zumuten.
Ich halte es für viel besser, nüchtern die Situationen zu meistern, die deinem Hundchen noch Angst machen. Und wenn sie sich hinsetzt und noch "nachdenken" muß, dann bleib doch einfach schweigend stehen, bis sie wieder Bewegungsimpulse zeigt. Da dann freundlich verstärken und aufmuntern. Du wirst sehen, daß gibt sich ganz bald!
Mein Hund hat sich auch sehr oft auf seinen Flauschpopo gesetzt und wollte erstmal nicht weiter, ich kenne das ...
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Ohne meinen Hund wäre ich wie taub und blind - er zeigt mir Dinge, die sich meiner Wahrnehmung verbergen.
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  #8 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 18:31
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und sorry, für den langen Text, ist manchmal gar nicht so einfach ein Problem schriftlich verständlich darzustellen und dabei relativ kurz zu halten...

Ich habe auf Zitieren verzichtet, da Eure Meinungen ja relativ identisch sind

Das Schreien und der Versuch des Wegrennens (war an der Leine) bezog sich auf die Hündin, die des nächtens auf sie zuschoss und sie "anbrüllte". Da habe ich mich dazwischengestellt und die Hündin mit "Geh weg" versucht zu "vertreiben".

Wenn ich mit der Kleinen allein unterwegs bin, lasse ich sie nicht von der Leine. Als sie mir unangeleint ausbüxte, hatte ich den Großen dabei. Da ich das Gefühl habe, das bei Anwesenheit des Großen sie etwas sicherer ist lasse ich die beiden gemeinsam von der Leine. Da ist sie weggerannt, weil in ca. 50 m ein Hund bellte, allerdings ohne schreien.

Bei der Begegnung mit Menschen, Autos pp. fängt sie manchmal an zu fiepen und will nicht weiterlaufen bzw. dreht sich um und will nach Hause, so dass ich das unbeeindruckte Weiterlaufen eben nicht realisieren läßt. Dabei ist sie so fix, dass an ein Hochnehmen ebenso nicht zu denken ist, ohne ein Leinengezerre auszulösen. So bleibe ich halt stehen, hocke mich hin und versuch sie zu mir zu locken, um dann weiterzulaufen.

Wobei ein Hochnehmen in brenzligen Situationen für mich bisher als Tabu bekannt war. (?)

Ich freue mich eigentlich jeden Tag über entgegenkommende "Schreckmonster", aber wie sag ichs meinem Kind? Vielleicht funktioniert der Tipp mit dem Futter.

Principessa ist auf einem Bauernhof geboren mit Kühen, Ziegen, Hunden, Katzen, zwei Kindern, Traktor. Wobei sie die ersten Wochen sich nur im Hause aufgehalten haben. Später durften sie wohl ab und an raus. Bekommen haben wir sie Ende 8. Woche.

Das mit der professionellen Hilfe habe ich auch schon ins Auge gefaßt. Schon allein deshalb, da sie offensichtlich vom Temperament her nach dem Australien Sheperd als nach dem Berner kommt, soweit ich das Beurteilen kann. Allerdings habe ich mit meinem Großen bereits schlechte Erfahrungen mit Hundschulen und Einzel"profi"trainern gemacht, was meine derzeitige Suche nicht gerade vereinfacht.

@jacqui
Mein Anti-Schrecktraining, ein ganz kleiner Auszug, da sehr komplex und individuell
Mein 1. junges Pferd (roh, 3 Jahre) ist ein Englisch Vollblut, Stute
Viele Spaziergänge am lockeren Strick, gezielt zu am Zaun bellenden Hunden, rot-weiß-gestreiften Flatterbändern und anderen "pferdefressenden Monstern".
Bekam sie einen Schreck, habe ich den Strick nicht nachgefaßt sondern sie hopsen lassen, sie dann zu mir rangeholt und an das Schreckensobjekt herangeführt. Sie selbiges berühren lassen, wenn es ging. Jedesmal wenn sie meinte wegspringen zu müssen habe ich sie springen lassen und wieder zu mir herangeholt und bin wieder am Objekt vorbeigegangen, bis ein relativ akzeptables Vorbeigehen möglich war. Niemals mit Dauerzug am Strick. Parallel haben wir in der Halle frei gearbeitet. Das heißt, sie durfte sich frei bewegen und ich habe jeweils ein Objekt in der Halle gehabt. Zum Beispiel eine Futtertonne. Futtertonnen können einfach nur dastehen, sich plötzlich auf den Kopf stellen, umfallen, rollen. Sie konnte wegrennen, wann und wie sie wollte und dann wieder kommen um zu schauen, was da los ist.
Heute kann ich ihr Plastikplanen von vorne nach hinten und von hinten nach vorn überziehen, ohne dass sie zuckt....
Mit Leckerli habe ich nicht gearbeitet bzw. sehr sehr selten, da die Dame bei Verabreichung von Leckerlis unerträglich war. Aber es geht auch ohne.
Nur eins hat bisher nicht funktioniert.... Schafe.... da geht gar nichts... sehe ich das ein Schäfer unterwegs ist reite ich erst gar nicht aus...


LG Katrin
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  #9 (permalink)  
Alt 06.12.2010, 22:21
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Hi Katrin erst mal danke für deine Erklärung.
Finde Pferdesachen immer imens interessant, weil zum Beispiel ein zwei Monty Roberts Klamotten auch bei Hunden ziehen.
Gerade bei rohen Hunden.

Zum Hochnehmen:
Damit ist kein paniasches wehreissen gemeint.
Wenn ich noch mal einen Hund um 20 kg bekomme, dann wird diesem der Schultersrung beigebracht, dann muss der sich nicht mit so manchen unangenhemen Gesellen rumschlagen.
Und hier in HH gibt es so manchen davon.
Grüße Jacqueline
__________________
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Nina Miodragovic
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  #10 (permalink)  
Alt 07.12.2010, 10:23
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Zitat:
Zitat von jacqui Beitrag anzeigen
Hi Katrin erst mal danke für deine Erklärung.
Finde Pferdesachen immer imens interessant, weil zum Beispiel ein zwei Monty Roberts Klamotten auch bei Hunden ziehen.
Gerade bei rohen Hunden.

Zum Hochnehmen:
Damit ist kein paniasches wehreissen gemeint.
Wenn ich noch mal einen Hund um 20 kg bekomme, dann wird diesem der Schultersrung beigebracht, dann muss der sich nicht mit so manchen unangenhemen Gesellen rumschlagen.
Und hier in HH gibt es so manchen davon.
Grüße Jacqueline
Das wäre sehr angenehm, wenn einige Pferdesachen auch bei Hunden funktionieren. Vielleicht wende ich ja unbewußt auch Pferdewissen bei der Erziehung bzw. beim Umgang mit meinen Hunden an und es führt entsprechend zum Erfolg.
Wobei ich noch dazu sagen muß, dass ich mich bei meinen Pferden nicht nach einem "Guru" richte, sondern mir spezielle für mich vereinbare Teile herausfiltere und die dann in Verbindung mit meinem Grundwissen auf die Pferde anwende auch wenn diese im krassen Gegensatz zum eigentlichen Ziel meiner Ausbildung stehen. Soll heißen, ich arbeite mit den Jungpferden sowohl nach Methoden aus der Westernsparte obwohl ich aus der Fraktion der Englisch-Reiter bin und das auch Endziel der Ausbildung ist. Ich kann damit aber am Ende je nach Bedarf das Führen sowohl nach den Regeln der FN (auf Schulterhöhe) als auch das Führen aus der anderen Sparte (Pferd folgt mir) abrufen.

So, das war jetzt mal ganz weit weg vom Thema. Um zu diesem zurückzukehren, mein Erlebnis von heute.
War mit beiden Hunden heute früh draussen, als uns eine unangeleinte G.Retrieverdame entgegen kam und ebenfalls bellte. Die Retrieverdame ist eine ganz liebe und auch das Bellen war nicht so furchteinflößende wie das der Hünding von neulich Abend.
Der Große schimpfte, die Kleine (angeleint) machte auf dem Absatz kehrt. Als die Besitzerin kam und sie am Halsband packte, kam sie auf mein Locken, wurde plötzlich mutig und lief dem Retriever-Mädchen hinterher und bellte ihr sogar nach.

LG Katrin
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