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  #1 (permalink)  
Alt 09.09.2007, 09:14
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Standard Podenco Ibicenco welpen

windstar_puppies.jpg

die podenco ibicenco welpen haben angefangen schon mit 6woche ein richtige elegante stolze eigenschaften zu zeigen. von dem dreizehn welpen gibt es natürlich auch schon mehrere dominante rüden und auch mädchens die immer wieder die rolle "chef" haben wollen. sie sind einfach unglaublich süss.

claudia

www.windstgargeneration.com
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  #2 (permalink)  
Alt 09.09.2007, 12:08
Benutzerbild von kepri
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Beiträge: 7.021
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Hallo Claudia,
als Halterin ( nicht gleichzusetzen mit Besitzerin) eines Podenco canario schlägt mein Herz höher bei dem Anblick Deiner Welpen, allerdings in anderer Hinsicht.
Kepri stammt aus einer Perrera ( Tötungsstation ), eine von tausenden überschüssigen Kreaturen, welche die Erwartungen nicht erfüllt haben.
Aus meiner Sicht ist es sehr zweifelhaft diese Tiere zu züchten, da mit jedem hier produziertem Welpen ein Schicksal in Spanien besiegelt wird. Vor kurzem erreichte mich ein Notruf der Orga, von welcher Kepri stammt, mit einem dringenden Gesuch für eine Pflegestelle für einen 9 Wochen alten Podi ibicenco, selbst für diesen scheint es schwierig erfahrene Hände zu finden. Hinzu kommen die Schwierigkeiten der Orgas mit gestiegenen Flugkosten, welche auf die Vermittlungsgebühr gelegt werden müssen, nun diese Rasse noch zu züchten, wo es tausende Podis mit dem Recht auf Leben gibt finde ich doch Überdenkenswert!
Last but not least:
ein Podi ist kein Hund für jederman, zwar stolz und schön aber von einer Sekunde zur nächsten wild und schwer kontrollierbar, ein ausgeprochenes Arbeitstier und arbeitsintensiver als andere Jagdhunde durch ihre Eigenständigkeit. Wir sind täglich aufs Neue gefordert diesem Wesen gerecht zu werden und der Kreativität des Podis zu entsprechen.
Ich möchte Dich bitten Deine Zuchtgedanken dieser doch hillfebedürftigen Urspanier zu überdenken!
LG Kepri

Geändert von kepri (09.09.2007 um 12:21 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 09.09.2007, 12:44
Benutzerbild von woodyfan
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Standard Zweifelhaftes Vergnügen!!

Hallo, Claudia, auch ich kann angesichts dieses Fotos nur ungläubig den Kopf schütteln. Gerade der Podenco wird in Spanien nach der Jagdsaison entsorgt wie ein Stück Müll, getötet, ausgesetzt oder landet in einer Perreira, wo er zum Tode verurteilt ist.
Sind dir diese Fakten bekannt und wenn ja, was motiviert dich dann, solche Hunde zu vermehren? Hast du dich bei den zahlreichen Tierschutz-Orgas schon mal umgeschaut? Unzählige Podencos warten dort auf eine Vermittlung. Pflegestellen in Deutschland sind auch schwer zu finden, da die Haltung eines Podencos, wie du ja aus eigener Erfahrung weißt, ungleich anspruchsvoller ist als die anderer Rassen. Wer verfügt schon über eine großes, Podencosicher eingezäuntes Grundstück? Dazu kommt der ausgeprägte Jagdtrieb.
Leider werden auch diese Appelle wahrscheinlich, außer Wiederstand von deiner Seite, keine Einsicht bewirken. Vielleicht äußern sich ja noch andere Foris zu dem Thema.
Schönen Sonntag noch...woodyfan
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  #4 (permalink)  
Alt 13.09.2007, 02:29
Benutzerbild von Elektra
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Beiträge: 683
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Hallo Ihr beiden, hallo Claudia,

ich gehe da sogar noch einen Schritt weiter: Ein Podi gehört eigentlich gar nicht nach Deutschland. Damit meine ich nicht Eure. Die waren da, die mußten dort weg, wo sie hergekommen sind, weil sie sonst getötet worden wären.
Generell aber gehören Hund wie die Podencos (oder auch Border-Collies oder Australian Shepherds etc.) meiner Meinung nach ausschließlich in ihren natürlichen Lebensraum, in dem sie ihre Aufgaben haben. Denn das ist das, was sie dringendst brauchen, einen Job, IHREN Job.
Ich greife Euch, Kepri, Woodyfan, damit NICHT an. Ausdrücklich nicht. Auch niemanden, der einen Hund dieser Rasse irgendwoher gerettet hat.
Aber, und das sage ich bewußt in aller Radikalität, in der ich es sehe: Ich kritisiere JEDEN, der sich diese Tiere für teures Geld hierher importiert, um dann einen "normalen Haushund" aus ihm machen zu wollen. Es gibt mittlerweile reihenweise depressive Tiere dieser Rassen, die furchtbar darunter leiden, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht nachgeben zu können. Sie gehen viel zu wenig spazieren, sind total unterbeschäftigt und leiden schlimm darunter.
IMHO ist es total verantwortungslos, sich ein solches Tier anzuschaffen, wenn ich nicht hundertprozentig darauf eingestellt bin, ihm zu geben, was es braucht, Dauerbewegung, Dauerauslastung von Körper und Seele. Und noch verantwortungsloser ist es, eine solche Rasse hier zu züchten und unter die -meist total unwissenden- Leute zu bringen.
Himmel, nicht umsonst rasen Borders und Shepherds unablässig um Herden rum. Dafür sind sie da, das brauchen sie. Nicht umsonst sind Podis nach acht Stunden Spaziergang "gerade mal warm" und gucken kaputte Frauchen/Herrchen vorwurfsvoll mit dem "wann geht`s denn endlich weiter"-Blick an. Ihr eigentlicher, ursprünglicher Job machte es nötig, daß sie so sind, und sie sind eben nicht als "Familienhunde" gedacht.
Hundgerecht ist in unserer Gesellschaft ohnehin schon schwer genug. Für solche Rassen fast unmöglich, denke ich. Und Tierliebe allein reicht einfach nicht immer.
Claudia, ich schließe mich meinen Vorrednern an. So süß sie sind, warum mußt Du Podis züchten, in Deutschland, wo sie keinen Lebensraum UND keinen Job haben?

Grüße
Elektra
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  #5 (permalink)  
Alt 13.09.2007, 10:34
Benutzerbild von kepri
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Beiträge: 7.021
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Hallo Elektra,
mal wieder stimme ich Dir zu! Auch wir haben uns die Entscheidung zu Gunsten des Podi nicht leicht gemacht, erst nach fast 10 Jahren hatten wir unser Leben auf die Haltung einer doch sehr speziellen Rasse eingestellt. Erst dann kam Kepri!
Wer täglich an seine Grenzen stossen möchte wird im Tierschutz viele dieser Hunde finden!
LG Kepri

Geändert von kepri (13.09.2007 um 10:38 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 15.09.2007, 22:07
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Beiträge: 6
Ausrufezeichen

Hallo alle forum Besucher/besucherin,

was ich auf diese seite gelesen habe,die meinungen von euch,das macht mich schon ein bischen traurig. wenn man weiss nicht oder nicht viel von einem thema dann soll man vorher ein bischsen informieren sich und dann eine solche meinung aufschreiben hier auf dem forum was auch ein sinnige fundament hat.

ich liebe sehr die tiere und was man in mallorca sieht zum beispiel ist das armigkeit des menchliche seele.ich weine wenn ich tiere leiden sehe.ich habe grosse respeckt für alle leute die retten ein tier/hund von sterben egal in welchem land und was für eine rasse/mischling ist das.

ich möchte zu kepri und woodyfun erzehlen was.ihr redet von solche hunden und nennt ihr auch sogar als podenco als sie reinrassige hunde weren in süden die leiden.wenn ein hund grosse stehende ohren hat ein bischen dünn ist und jagt im süden ist ein hund der vielleicht etwas mit podenco zu tun hat aber ist nicht reinrassig.und deswegen haben ein paar leute die die podenco(ibicenco/portugiese/canario alle sind verschiedene rassen) lieben haben sich entscheidet das retten diese rasse das die form was der hund siet merere tausende jahre hat auch behaltet und nicht verliert.das ist überhaupt nicht einfache aufgabe.in spanie gibt nur ein zucht wo der typ schon generation lang beobachtet das form des podenco ibicencos und nicht zulässt die natürliche population gemisst werden mit solche hunde die für die original linie nicht gut tut. diese menschliche kontroll ist zucht.ein züchter schaut dafür das das die rasse nur die beste genen weitererbt deswegen gibt auch auschtellungen für alle hunderasse wo die richters beobachten wer ist der beste und mit solche hunde kann man dann weiterzüchten. und wenn kepri schreibt "produzieren" das zeigt das die keine ahnung über hunde zu züchten hat.in süden sind produzierungen wo bruder die schwester deckt ohne kontrolle dann die welpen erben weiter genau so die schlechten wie die gute genen.nur dafür das sie mehrere hunde zu jagen haben. wenn du in spania zu einem züchter gehst dann siehst du das diese arbeit was er für die rasse gemacht hat wieviel kostet. bei ihm kaufen sogar die spanische leute die echte podenco ibicenco wollen für 600euro ein hund obwohl bei dem nächste tierheim könnten sie gratis mehrere hunde die sehen aus als podenco mitnehmen könnten.

also woodyfun du kannst auch ruhig dein kopf schütteln.die frage ist aber wieso genau. ich tue dafür das diese rasse auch für meine enkelkinder so bleibt wie die bei dem fci standard ist und versuche es auch verbessern.ich arbeite genauso wie die andere podenco ibicenco(oder andere reinrassige podencos)züchter daran das von diese rasse nicht kaputtgeht genau von solche leute die auf alle mischlinge podenco sagen.ich kempfe dafür weil ich glaube an das was ich tue.die beide erwachsene hunde die ich habe sehen so aus weil viele züchter dafür gesorgt hat.die puppys haben fünf generation standard.die grosselterns sind multichampions.mutter von tharros ist in15land champion geworden. zu einem championat must du in einem land minimum 4mal gewinnen das heisst sie hat 60mal gewonnen in 15 länder.habt ihr ahnung was für arbeit (zeit,umkümmern, geduld,geld) das bedeutet.diese leute kempfen für die rassen weil sie die lieben.

elektra:was heisst normale haushund?was ist normal?ich weiss jetzt nicht ob das auch du geschrieben hast(wenn nicht dann sorry). das diese rasse nicht in deutschland passt?natürlich ist kein hund für 60qmwohnung (aber wenn man möglichkeit hat regelmäsig zu schpazieren zu gehen ist auch nicht unmöglich.)wir wohnen in stuttgart wo ohne ende wälde sind und parks.wenn mann läuft(jogging) dann kann hund auch mit dem leine laufen.diese hund keine tennisplatz grosse garten als reich braucht .er braucht regelmassige körperliche belastung. wir wohnen auch in ungarn wo in der stadt genau solche sportmöglichkeiten geben wie in deutschland.natürlich wenn man auf land wohnt(gibt glaub ich auch so was in deutschland :-)))natürlich muss man der hund nicht so kontrolieren wie in der stadt.erist gar nicht so wild wie das jemand geschrieben hat,sondern hat eigene willen.wenn man das akzeptieren kann dann kann man mit diesem hund umgehen.wir gehen überall mit ihm.(restaurant,fest,freunde,joggen,eislaufen)er ist nicht weniger hund als eine weimaner(zbp)

ich empfehle für euch alle noch ein webseite wo der züchterfamilie Ollik mit bessere deutsch als meine die geschichte des rasse erzehlt,und auch schreibt mehr von dem bezihung zwischen mensch und podenco.
www.podenco-ibicenco.de


wenn mann ein hund/eine rasse liebt dann tut was dafür.ich habe auch nicht anders gemacht.ich bin sehr stolz auf sie.sie sind die erste podenco ibicenco welpen in ungarn.und der rest haben schon ein super zu hause,genau bei solche leute die diese rassen auch lieben.

ich wünche für euch ein schöne abend,und bitte denk ihr alle nach was ich geschrieben habe.

liebe gruss

claudia und 15 podencos
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  #7 (permalink)  
Alt 15.09.2007, 22:41
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Cool

Ich schicke für euch alle bilder von meinem webseite.(vor allem gie galeriebilder)die bilder können statt mir reden :-)


www.windstargeneration.com


liebe gruss

claudia
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  #8 (permalink)  
Alt 16.09.2007, 09:50
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Hallo Claudia,
ich kann leider keinen Unterschied entdecken, zwischen den "reinrassigen" Podencos und meinem Rescue-Podenco aus Spanien! Körperbau, Charakter entsprechen genau euren Zuchtbeschreibungen.
Trotzdem landete er auf dem Müll.
Ich verspreche dir eines, da du ja so stolz bist auf die erste Zucht in Ungarn, in ein paar Jahren wird es dann so aussehen in Ungarn wie in Spanien.:mad:
Hunde sind dort zum größten Teil nur Gebrauchsgegenstand und bei nichterfüllen der Wünsche werden sie entsorgt. Es gibt genug Tierelend in Ungarn!!!!
Ich lade dich gerne einmal ein, da Stuttgart ja nicht weit weg ist von Ulm, auf die Windhundewiese zu kommen, vielleicht verstehst du dann, warum wir uns für solche Hunde einsetzen!
LG
Ulrike und ihr nichtreinrassiger Podenco ibicenco

Geändert von armando (16.09.2007 um 09:56 Uhr).
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  #9 (permalink)  
Alt 18.09.2007, 02:00
Benutzerbild von Elektra
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Ja, Claudia, alle Deine geliebten Welpen haben ein gutes Zuhause. Und in Spanien landen sie auf der Straße und dann in der Tötung.
Allein bei der Tierhilfe Fuerteventura warten gerade 76 reinrassige Podencos auf ein neues Zuhause. 12 davon sind Welpen. Nicht gezählt sind die vielen Podenco-Mixe.
Nur ein Beispiel für die "Vorgeschichte": "xxx (männl.) ist einer von 7 Welpen die in einer Mülltonne mit nur 3 Tagen entsorgt wurden. yyy unsere Bardino-Hündin, welche auch ein neues Zuhause sucht, hat sich ihrer angenommen, sonst hätten sie es niemals überlebt."
Wenn ich das auf fünf Inseln hochrechne, plus spanisches Festland, würden da derzeit 456 Podencos neue Zuhause benötigen. Um und bei.

Und dann mal zur Situation von Hunden in Ungarn (Quelle: http://www.ungarn-tierschutz.de):
In Ungarn ist es üblich, dass sich ein Hundefänger - ungarisch Gyepmester oder Sintér (Tierfänger, korrekte Übersetzung: Abdecker!) - um streunende Hunde kümmert und um solche, die von den Besitzern abgegeben werden. Kümmern heißt in dem Fall er sammelt sie von der Straße auf und bringt sie zum "Gyepmesteri Telep" (offizielle Bezeichnung) bzw. "Sintértelep" (im allgemeinen Sprachgebrauch), der bezeichnenderweise meist direkt auf/neben der örtlichen Mülldeponie liegt. Dieser Platz wird im deutschen mit Auffangstation, Seuchenstation, Tötung bzw. Tötungsstation oder auch Hundefängeranlage übersetzt.
Nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 14 Tagen (während dieser Zeit sollte sich zeigen, ob ein Hund an einer Seuche erkrankt ist) werden die Tiere getötet.
Dieses Vorgehen ist staatlich vorgeschrieben, für die Betreibung der Stationen und die Bezahlung des Hundefängers sind aber die jeweiligen Gemeinden bzw. Städte zuständig.
Einige Tötungsstationen werden von Firmen geleitet. Diese werden sehr gut von den einzelnen Gemeinden bezahlt für diese "Aufräumarbeit". In der Tötung Budapest sind es jährlich ca. 3000 Tiere.
Da sich von öffentlicher Seite niemand um diese Betriebe kümmert, sind die Zustände dort fast immer unvorstellbar grausam. Während den zwei Wochen Wartezeit bekommen die Hunde oft nichts zu essen, müssen in winzig kleinen Käfigen ausharren, werden in Gruppen in Erdlöcher geworfen, um sich gegenseitig totzubeißen und schlimmer. Nach den maximal zwei Wochen bestimmt der Hundefänger, ob er die Hunde verkauft (z.B. an Versuchslabore) oder tötet oder einem Tierschutzverein übergibt.
Die Tötung sieht so aus, dass die Hunde zu Gruppen zusammengepfercht und erschlagen werden oder die offzielle Variante T61 (ohne Narkosemittel) bekommen, was zu Atemlähmung und schrecklichen Krämpfen bis zum Tod führt. Das Erschießen der Hunde gehört noch zu den humansten Methoden in der Tötung.
Tierheime in Ungarn:
Grundsätzlich darf jeder ohne eine besondere Erlaubnis ein Tierheim in Ungarn eröffnen und führen. Behördlich genehmigte Tierheime mit einer offiziellen Lizenz gibt es nur ca. 10 Stück (darunter Pecs, Szekszard, Székesfehérvár und Györ). Vorschriften oder gar Kontrollen gibt es keine, deswegen gibt es leider auch hier "schwarze Schafe" und nicht bei jedem Tierheim stehen die Tiere im Vordergrund.
Insgesamt gibt es ungefähr 100 Tierheime in Ungarn, ca. 70 - 80 werden von lokalen Tierschutzvereinen oder Privatpersonen betrieben. Allen Tierschutzvereinen und Tierheimen im Land fehlt eine solide finanzielle Grundlage, die meisten kämpfen täglich ums Überleben.
Von den Gemeinden kommt gar keine oder nur eine sehr geringe finanzielle Unterstützung. [...]
Doch leider bleiben diese Grundausstattungen meist nur ein Wunsch. Oft sind die Tiere Wind und Wetter ausgesetzt, im Winter droht der Erfrierungstot, Futterspenden treffen oft im letzten Moment ein, die Welpensterblichkeit beträgt dort wo es keine Stationen gibt bis zu 80%, bei starkem Regen oder Rohrbrüchen stehen die Tiere knietief im Wasser, die Anlagen sind oft marode, das Gelände unwegig, manche Tierheime haben nicht einmal Strom oder warmes Wasser.

So, und jetzt sage mir nochmal, daß es in diesem Land unbedingt noch mehr Hunde geben muß. Daß es dann auch noch Hunde sein müssen, die in Ungarn eigentlich nicht einmal etwas verloren haben, weil sie dort nicht herkommen und nicht hingehören. Und wo es dort, wo sie herkommen und hingehören unter dieser Rasse schon soviel Leid und Not gibt.
Reicht es nicht, wenn Hunde in Deinem Land gequält werden, von Staatswegen und die von Dir so besonders geliebte Rasse in einem anderen Land in Mülleimern landet? Willst Du das unbedingt exportiert wissen, müssen Podis unbedingt auch in Ungarn leiden? Wie willst Du denn garantieren, daß die Leute, die Deinen Welpen jetzt so toll ein Zuhause geben, die Tiere nicht entsorgen, wenn sie ihrer überdrüssig werden? Wie willst Du garantieren, daß sich diese Hunde -egal in wessen Händen- nicht unkontrolliert vermehren und neue Hunde produzieren, die dann in Euren Tierheimen oder bei Euren Hundefängern landen?
Das KANNST Du nicht. Niemand kann das. Wehret den Anfängen. Du liebst Hunde? Dann helfe dabei, die bestehenden Verhältnisse zu ändern. Aber bringe nicht in einem Land Welpen unter die Leute, das so mit Tieren umgeht.
Bewußt provokante Frage am Rande: Was kosten denn Deine Welpen?

Grüße
Elektra
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  #10 (permalink)  
Alt 18.09.2007, 11:33
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Registriert seit: 09.05.2007
Beiträge: 61
Standard

Vielen Dank Elektra für deinen ausführlichen Bericht, über die Qualen, die die Hunde in Ungarn erleiden müssen. Traurig!

Claudia, auf dieser Seite über Podenco-Züchter, die du hier in den Thread geschrieben hast, habe ich gelesen: "Hunde-Import-Tourismus stehen seriöse Züchter von Podencos vor einem durchaus zunehmenden Problem!"
Da würde mich interessieren, welchem Problem? Könnte es eventuell sein, daß der Preis von den gezüchteten darunter leidet?
Desweiteren fand ich es als Beleidigung an, wie hier über Tierschützer geschrieben wird. Ich zitiere:" einige Leute mit Hilfe von Spendengeldern gut gläubiger Tierfreunde, ein schönes Leben unter südlicher Sonne finanzieren!"
Es mag sein, daß es auch schwarze Schafe gibt, aber schreibt über diese vielen Personen, die sich 24 Stunden für diese armen Kreaturen einsetzen!
So ich bin auf deine Antwort gespannt, und würde mich sehr darüber freuen.

LG
Ulrike

Geändert von armando (18.09.2007 um 11:43 Uhr).
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