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Wie alt ist die kleine denn jetzt?
Hat die kleine den genug Knabbersachen zur verfügung? Das Sie am liebsten auf Deinen Klamotten rum Knabbert ist Normal, den die riechen halt nach Dir, kann aber auch echt gefährlich werden, Bounis Bruder hat durch eine UH eine Darmverschlingung erlitten, und hat diese nicht überlebt, also immer alles weg räumen.
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Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur. Ein linker Hund, hat meist kein Fell. Liebe grüße Cori&Bouni http://www.facebook.com/cordula.breitinger |
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Hallo und auch von uns Glückwunsch zum Neuzugang!
Da wir jetzt auch seit einigen Wochen zu dritt sind (also mein Freund und ich mit unserem Hundi) kenne ich diese Problematik recht gut wobei ich sagen muss dass ich das relativ schnell in den Griff bekommen habe. Geht ihr denn in eine Hundeschule? Wenn ja, hat man dir dort erklärt wie du dem Hund den Befehl erteilst, etwas zu unterlassen? Also quasi ein "Nein"? Wir haben gelernt nicht das Wort NEIN zu nutzen sondern eher Geräusche. Wenn man zu viel mit dem Hund redet wird man verleitet ihn anzuschreien wenn er nicht sofort auf ein NEIN reagiert und das nutzt weder Mensch noch Hund. Zum Beispiel zischen oder ein kurzes aber energisches "ba". Dabei machen wir einen Schritt auf den Hund zu, sehen ihn mit großen Augen an und wie bei einem kleinen Kind das etwas unterlassen soll agiert man nach ein oder zwei Tagen ganz selbstverständlich mit dieser Aktion anstatt den Hund anzuschreien. Holly hat es sehr schnell begriffen! Du merkst wenn dein Hund dich versteht. Wenn du allerdings nicht authentisch genug bist und Luna weder auf NEIN noch auf ein Geräusch hört kann ich dir eine Wasserflasche empfehlen, die habe ich bei Holly Gott sei Dank (noch) nicht gebraucht. Wenn Luna etwas macht das sie nicht soll gibst du ihr mit einer Flasche einen kleinen Spritzer Wasser ab (am besten mit einer Active o2 - Flasche da die nicht schon ausläuft wenn du sie nach unten hälst um im richtigen Moment zu spritzen). Aber achte darauf dass dein Hund die Flasche nicht unbedingt sieht, so verknüpft er die Flasche nicht mit dir sondern denkt sich oh, wenn ich an dem Teppich kaue kommt irgendwas kaltes von oben... Ich hoffe du verstehst was ich meine! Dies sind allerdings keine Erziehungsmaßnahmen die ich von Anfang an in Erwägung ziehen würde sondern eher Notlösungen falls Luna sich absolut nicht ablenken lässt. Gib ihr genug Möglichkeiten sich zu entfalten, spiele viel mit ihr und lenk sie ab. Wie meine Vorschreiber schon sagten, alles was wichtig ist ausser Reichweite bringen. Fordere sie mit dem Kopf und nicht unbedingt nur körperlich. Also mehrmals täglich ein paar Minuten Sitz, Platz, Steh oder Bleib üben, einen Behälter vorbereiten aus dem sie ein Leckerchen "befreien" muss und ähnliches machen dem Hund Spaß und lenken ihn beispielsweise von deiner Calvin Klein Unterwäsche ab... Bei vielen Hunden ist das Geknabber an Möbeln oder Dingen die herumliegen nicht nur Neugier sondern auch Langeweile. Durch das Geknabber belohnen sie sich quasi selbst. So nun hoffe ich dass du noch wach bist bei meinem Roman und dass ich dir ein wenig helfen konnte. Viel Spaß und viel Glück :-) |
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Ich gebe zu Bedenken, dass das Verbieten von Verhalten, ohne zu wissen, ob der Hund sich seiner Art gerecht verhalten kann, sehr fraglich ist.
Ein "Nein" ist gut und schön, was soll Hudn stattdessen tun? Mit großen Augen dasitzen, ausprobieren und irgendwann feststellen, dass er Dinge bekauen kann, wo er nicht bedroht wird( denn die Körpersprache, die ihr in der Hundeschule gelernt habt, ist bedrohlich). Besser ist es doch also, erstmal sicherzustellen, dass der Hund seine Bedürfnisse ausleben kann und zwar an Dingen, die für ihn bestimmt sind. Der Hund meint das Knabbern nicht böse, er probiert sich nur aus. Wenn man nur verbietet, ist der Hund darauf angewiesen, immer wieder auszuprobieren, was er darf und was nicht. Man hat es leichter, wenn man ihm statt nur zu verbieten, etwas als Alternative anbietet. So spart er sich das Rumprobieren. Ich fidne es immer wieder spannend, wie Menschen immer sehr schnell zu Verboten greifen. Man weiß immer ganz genau, was der Hund/das Kind nicht machen soll. Viel wichtiger ist aber, sich und dem Hund/Kind klarzumachen, was er/es machen DARF. So kann man sich auch Wasserflaschen, Sprühhalsbänder, Würgehalsbänder, Stachelwürger, Stromhalsbänder und weiteren Kram ersparen. Nachdenkliche Grüße Cassi
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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Zitat:
Gelernt wird immer, in jeder Situation und vor allem: ALLES von dieser Situation wird mitgelernt. Knabbert der Hund gedankenverloren am Teppich, man kommt ins Zimmer und erschreckt ihn mit einem Wasserstrahl (es geht nicht um das böse, kalte Wasser, sondern um den Schreck, der erzeugt wird), kann der Hund sogleich das Erscheinen des Besitzers mit dem Erschrecktwerden verknüpfen und nicht etwa das am-Teppich-kauen. Ist der Schreck groß genug, reicht eine von solchen Begegnungen und der Hund ist dem Menschen gegenüber misstrauisch. Benutzt man einen Fernauslöser, damit der Hund nicht die Person mitverknüpft, kann schon die Tageszeit, Hunger, schönes oder schlechtes Wetter oder ein laufender Fernseher als Auslöser verknüpft werden. Oder das Zimmer, indem sich der Hund bevorzugt über den Teppich hermacht. Bestrafung ist also das letzte Mittel (meiner) der Wahl... Zitat:
Ist es nicht besser, zuerst in Erfahrung zu bringen, wo das Problem genau besteht? Sicher sind Menschen schnell von Dingen genervt, aber das Benagen von Sachen ist für einen Hundewelpen völlig normal, darauf muss Mensch sich einstellen, wenn er sich einen Hund zulegt oder aber er muss sich ein Plüschtier anschaffen. Oft vergeht das Benagen persönlicher Gegenstände von allein. Hat der Hund sonst keine Möglichkeit, den "Kautrieb" auszuleben, kann ein reines Verbieten desselbigen fatale Folgen haben. Und unfair ist es obendrein. Den Rest deiner Ausführungen kann man IMO so stehen lassen, da bin ich konform
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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Ich geb jetzt auch noch mal meinen Senf dazu...
Alle Welpen, die ich kenne, beißen gerne in alles, was sich bewegt und Hände und viele knabbern an allem möglichen, das herumliegt. Das hat auch sein Gutes - es zwingt einem zum Aufräumen! Den Corpus Delicti würde ich dem Übeltäter an Deiner Stelle ohne viel Tam Tam mit einem "Nein" wegnehmen. Viel Theater bedeutet viel Aufmerksamkeit, das bringt die Kleinen in Momenten, in denen sie sich Aufmerksamkeit wünschen, durchaus auf den Gedanken, sich etwas zu mopsen... Cassis Hinweis, der Kleinen eine Verhaltensalternative aufzuzeigen bringt ebenfalls unheimlich viel, denn so lernt die Lütte, was sie anknabbern und herumtransportieren darf! Gib Ihr ein Spieli, auf dem sie herumknabbern darf. Wann zerlegt Luna denn überhaupt die Sachen? Wenn sie allein bleibt oder auch schon wenn Du nur kurz den Raum verlässt?
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LG Steffi und Henry |
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Ich finde nicht dass diese Erziehungsmethoden unfair sind. Ich weiß nicht ob ich evtl etwas missverständlich beschrieben habe oder ob du das vielleicht auch nur ein wenig zu extrem verstehst. Bei der Methode die wir in der Hundeschule lernen bedrohen wir den Hund nicht, du drohst dem Kind in meiner beschriebenen Situation auch nicht. Du machst ihm nur selbstbewusst klar, dass er sein Verhalten unterlassen soll. Nimm mal die Situation wenn du mit ihm unterwegs bist und er fängt an, an etwas zu knabbern was für ihn gefährlich ist. Wenn du dann einen Schritt auf ihn zu machst um ihm "die Sache" aus dem Mund zu nehmen kann er sich auch erschrecken aber dann kommt noch Hektik und Panik hinzu. So gehst du gelassen auf ihn zu, klatschst einmal in die Hände oder machst dein "Abbruchgeräusch" und der Hund weiß sofort was los ist.
Die "Bestrafung", wie du es nennst, mit der Wasserflasche ist eine Momentbestrafung und die Möglichkeit für den Menschen, der nicht konsequent genug sein kann und dessen Hund sich einen Spaß aus dem "Nein" macht und nicht den nötigen Respekt zeigt um auch auf das Nein zu reagieren. Außerdem kommt es auf die Art und den Moment der "Bestrafung" an. Wenn ich ins Zimmer komme und der Hund kaut am Teppich dann ist es mein Fehler, da ich nicht da war um den Hund davon abzuhalten, ergo gibt es für den Hund keine Wasserflasche sondern ich nehme ihn vom Teppich weg. Dafür kann ich ihn dann nicht mehr bestrafen. Wenn ich jedoch will dass mein Hund zum Beispiel keinen fahrenden Autos hinterher läuft ist es mir tausend mal lieber, im Moment wenn er losläuft einmal mit dem Wasser zu spritzen damit er abgelenkt wird und er erschrickt vom Wasser als dass er vom Auto überrollt wird bevor ich zum hundersten mal nein gesagt habe. Eine Bestrafung ist eine Momentsache! Und seien wir doch mal ehrlich, Strafe wird doch nur dann verhängt wenn der Mensch nicht mehr fähig ist sich durchzusetzen. Strafst du im falschen Moment verknüpft der Hund es falsch, ich gehe davon aus dass die Hundebesitzer in diesem Forum das wissen. Bei allem was ich geschrieben habe und auch schreibe, gehe ich davon aus dass versucht wurde, dem Hund für bzw gegen das momentane Verhalten eine Alternativmöglichkeit anzubieten und nicht sofort eine Bestrafung folgte. Wir alle sind Hundebesitzer, die einen erfahren, die anderen weniger erfahren. Jeder Hund ist anders. Holly zum Beispiel interessiert sich absolut nicht für einen Schnauzengriff von dem ich hier schon sehr viel und häufig gelesen habe, den ich jedoch für unfair halte da wir keine Hunde sind und diesen Griff niemals wie ein Hund ausführen können. Manchmal ist es notwendig ein paar Tricks anzuwenden damit dein Hund das macht was für ihn richtig ist da er es ja nicht besser kennt. Und wenn du im richtigen Moment lobst dann versteht der Hund das auch. Ich persönlich lobe bei Holly positives Verhalten und strafe nur wenn es nicht anders möglich ist und ihr Verhalten sich durch Ablenkung und Alternativen nicht ändert. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren. |
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Sorry, aber ALLE Welpen knabbern!
Da direkt mit Dingen wie Wasserspritzen anzukommen ist meiner Meinung nach mit Kanonen nach Spatzen geschossen.. Das ist ein ganz normales Entwicklungsverhalten und die einzig gute Lösung haben meine Vorredner schon erwähnt.. 1. Sachen wegräumen! 2. "Nein!" 3. Alternative anbieten 4. Loben wenn's angenommen wird FERTIG! |
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Guten Morgen,
übrigens hängt dieser "Kauwahn" in den meisten Fällen beim Welpen einfach mit dem Zahnwechsel zusammen. Ich würde Dir auch (genau wie die anderen Forenmitglieder) dazu raten, Deinem Hund einfach eine Alternative anzubieten. Bei meinen Hunden habe ich es immer so gehalten, daß wenn sie in dieser Zeit auf mir "rumkauen" wollten, ich sie nicht feste (also nicht schmerzhaft) aber bestimmt mit einem leichten Schnauzengriff zur Seite geschoben habe. Wenn sie irgendwelche Dinge anknabbern wollten, habe ich ihnen direkt ihr "Knabberdings" gegeben (bei uns war es ein alter stinkiger Lederschuh o. ein Knotentuch - auf jedenfall etwas, was "leckerer" roch u. schmeckte). In der Regel gibt sich das aber auch von selbst, sobald die Hunde mit dem Zahnwechsel durch sind. Lieben Gruß, Stephanie |
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Also als unsere Jenny klein war hat sie am liebsten auf den alten Fisherprice-Klötzen von unserer Tochter rumgekaut, sozusagen noch ein paar Kratzer hinzugefügt (Lea hat daran auch schon geübt
Naja, auch diese Zeit ging vorbei und mittlerweile wird nichts mehr "sinnlos" angenagt...und erziehungstechnisch gibt's auch keine Probleme mehr... Geändert von stadtaffe (17.09.2010 um 12:54 Uhr). |
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