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  #1 (permalink)  
Alt 28.05.2010, 21:09
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Frage Einige Fragen....

Hallo allerseits,

bin vor kurzem auf die Seite gestoßen und finde sie sehr gut, weshalb ich jetzt mal ein paar Fragen loswerden möchte.

Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines Welpen, der jetzt 16 Wochen ist. Er ist ein kleiner Mischlingsrüde und eigentlich sehr freundlich im Umgang mit Menschen als auch mit Hunden.

Doch seit einiger Zeit fängt er immer an zu bellen, wenn er im Garten/auf dem Balkon ist und dort andere Hunde, manchmal auch Menschen sieht. Ganz schlimm ist es auch beim Nachbarshund, da macht er immer richtig Radau.

Auf der Straße ist es (meistens) nicht so, denn sobald ein anderer Hund entgegenkommt, setzt er sich hin und lässt sich erst beschnuppern bevor er selbst Kontakt aufnimmt und dann meistens spielen will.
Aber ab und an bellt er die Hunde einfach so an wenn sie ihm entgegenkommen, ohne erkennbaren Grund.
Deshalb wollte ich mal wissen, ob jemand eine Vermutung hat, weshalb er sich so verhält und wie ich das ändern kann.
Und ob sich das mit dem Hinsetzen irgendwann gibt, denn es ist mir fast nicht möglich an einem anderen Hund vorbeizugehen ohne stehenzubleiben oder aber meinen Liebling mit viel Kraft weiterzuziehen, denn ansonsten läuft er schon ganz gut an der Leine.

Weitere Sorgen bereitet mir, ob ich ihn irgendwann bedenkenlos frei laufen lassen kann, denn er zeigt einen ganz schönen Jagdtrieb, besonderes gegenüber Vögeln was den Spaziergang im Park des öfteren erschwert.
Als er letztens einer Krähe nachgejagt ist(freilaufend auf der Wiese) hat er auch nicht mehr auf mein Rufen reagiert und kam erst, als der Vogel nicht mehr da war.

Außerdem wollte ich wissen, wie ich im Allgemeinen das Gehorsam verbessern kann (Spiele, Übungen?) und ob ihr vie schöne Ideen habt, wie man Spielzeug etc. für den Hund selberbasteln kann.

Mit vielen lieben Grüßen

Natascha
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Alt 28.05.2010, 21:53
Benutzerbild von aenn
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Zitat:
Zitat von sunny07 Beitrag anzeigen
Hallo allerseits,

bin vor kurzem auf die Seite gestoßen und finde sie sehr gut, weshalb ich jetzt mal ein paar Fragen loswerden möchte.

Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines Welpen, der jetzt 16 Wochen ist. Er ist ein kleiner Mischlingsrüde und eigentlich sehr freundlich im Umgang mit Menschen als auch mit Hunden.

Doch seit einiger Zeit fängt er immer an zu bellen, wenn er im Garten/auf dem Balkon ist und dort andere Hunde, manchmal auch Menschen sieht. Ganz schlimm ist es auch beim Nachbarshund, da macht er immer richtig Radau.


Klarer Fall von Revierverteidigung. Kannst Du den Balkon so verkleiden, dass er keine Chance hat, Passanten oder Hunde zu sehen??

Also bereits Präventiv arbeiten.

Bleibt er auf dem Balkon dann ruhig, wird er belohnt - mit Spiel, Streicheln oder Leckerlie.

Bellen und Toben wird ignoriert - heißt: nicht ansprechen, nicht anschauen, nicht anfassen!!

Auf der Straße ist es (meistens) nicht so, denn sobald ein anderer Hund entgegenkommt, setzt er sich hin und lässt sich erst beschnuppern bevor er selbst Kontakt aufnimmt und dann meistens spielen will.

Typisch für einen Welpen! "Ich bin klein! Tut mir nichts"

= artgerechtes Verhalten

Er zeigt so an, dass er sich den anderen unterordnet!!

Ist vollkommen i.O.

Aber ab und an bellt er die Hunde einfach so an wenn sie ihm entgegenkommen, ohne erkennbaren Grund.

Sind es bestimmte Hunde, die angebellt werden??

Sind die Hunde angeleint oder freilaufend??

Wie verhält er sich, wenn die Hunde dann zu ihm kommen??


Deshalb wollte ich mal wissen, ob jemand eine Vermutung hat, weshalb er sich so verhält und wie ich das ändern kann.
Und ob sich das mit dem Hinsetzen irgendwann gibt, denn es ist mir fast nicht möglich an einem anderen Hund vorbeizugehen ohne stehenzubleiben oder aber meinen Liebling mit viel Kraft weiterzuziehen, denn ansonsten läuft er schon ganz gut an der Leine.

Ja, das gibt sich wieder. Er wird älter und selbstsicherer.

Zieh ihn nicht weiter, sondern bleib einfach an seiner Seite stehen.

Lass diese Sozialkontakte zu.

Sei froh, dass er sich so verhält und unterstütze dieses Verhalten. Es gibt Junghunde, die beim Anblick anderer Hunde wie verückt auf diese losziehen und der Halter horizontal hinterherfliegt........


Weitere Sorgen bereitet mir, ob ich ihn irgendwann bedenkenlos frei laufen lassen kann, denn er zeigt einen ganz schönen Jagdtrieb, besonderes gegenüber Vögeln was den Spaziergang im Park des öfteren erschwert.
Als er letztens einer Krähe nachgejagt ist(freilaufend auf der Wiese) hat er auch nicht mehr auf mein Rufen reagiert und kam erst, als der Vogel nicht mehr da war.


Welpen lernen aus Versuch und Irrtum. Er lernt auch, dass Vögel schneller sind als er.

Wenn Du etwas dagegen tun willst, dann mach den Spaziergang interessanter z.B. durch

Versteckspielen
Futterdummysuche
Ballspiele

Beobachte das Verhalten Deines Hundes. Wo ein Hund länger als 3 sec. hinstarrt, dort wird er als nächstes hinlaufen. Versuch die Aktion schon vorher z.B. durch Umdrehen und Weglaufen aufzulösen.

Außerdem wollte ich wissen, wie ich im Allgemeinen das Gehorsam verbessern kann (Spiele, Übungen?) und ob ihr vie schöne Ideen habt, wie man Spielzeug etc. für den Hund selberbasteln kann.

Nimm z.B. einen Plastikbecher(die großen roten mit der weißen Schrift), bohre rechts und links je 1 Loch rein ca. 5 cm unter dem Rand, dann schieb einen Stab durch, so dass sich der Becher drehen kann. Leckerlie hinein und lass Deinen Hund versuchen an das Leckerlie zu kommen. Wenn sich der Becher dreht, fällt das Leckerchen raus.

Kleine Plastikbecher auf den Kopf stellen und Leckerlie darunter. Erst bei allen, so dass Dein Hund sofort ein Erfolgserlebnis hat, wenn der Becher umfällt, dann nur bei 2, dann nur noch bei einem.

Mit vielen lieben Grüßen

Natascha

Wenn Du TroFu fütterst, kannst Du eine zeitlang das Futter reduzieren und nur aus der Hand füttern, dabei z.B. die Hand mit dem Futterstück vor die Brust halten. Meist kommt dann automatisch die Pfote - so kannst Du gib 5 üben.
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In Trauer um eine Kämpferin mit einem riesen Herz - lebe wohl meine Kleine

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Ein Hund ist ein Herz auf 4 Pfoten
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Alt 28.05.2010, 22:24
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Hey,

erstmal danke für deine Antwort

Zum Balkon: Anders verkleiden ist leider nicht möglich, deshalb müsste ich es ihm wohl so abgewöhnen.
Wir wohnen halt direkt am Park (eig. gut) nur leider führt ein Weg direkt an unserm Garten vorbei (nicht so gut^^)

Die Hunde, die er unterwegs anbellt, sind bisher immer angeleint gewesen(er auch).
Die weitere Reaktion ist unterschiedlich. Als wir letztens Abends eine Runde drehten, bellte er einen Yorkie an und hing sich auch ordentlich in die Leine, brauchte auch etwas länger bis er aufgab.
Gestern morgen kamen uns zwei Nachbarshunde entgegen (Schäferhund und Mischling), auch erst großes Gebell, danach hat er den andern beschnuppert und ihm die Lefzen ein wenig abgeschleckt und wollte spielen.
Ansonsten bin ich mir schon bewusst, dass das Verhalten (Hinsetzen und ruhig warten) gut ist, wurde auch schon oft gelobt und bin stolz auf meinen Kleinen
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Alt 28.05.2010, 23:37
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Revierverteidigung mit 16 Wochen? Glaub ich jetzt eher nicht.

Manche Hunde sind rasstypisch einfach mitteilsamer als andere.
(Ich habe zwei schweigsame und eine, die alles kommentiert)

Das bellen auf dem Balkon würde ich jetzt nicht komplett verbieten.
Blickdicht machen bringt übrigens oft sowieso nichts, die Hunde bekommen trotzdem mit, das da wer vorbeigeht.

Cora hat immer am Gartenzaun gebellt.
Wir haben sie kurz bellen lassen und dann rangerufen und gelobt "feiiiin aufgepaßt".
Das hält das Gebelle in Grenzen. Und der Hund merkt, sein aufpassen wird von Chefchen bemerkt.
Denn mehr wollen die mesiten Hunde garnicht, als mit dem Alarm das Restrudel herbeirufen, weil da halt was ist.
Wenn ich dem Hund zu verstehen gebe, ich habs gemerkt, jetzt ist es gut, dann ist es gut.
Ignoriere ich ihn, wird er weiterbellen.

Verbiete ich es ganz, verlange ich von einem möglicherweise eben von Natur aus mitteilsamen Hund, seinen Charakter völlig umzukrempeln. Das schaffen ja die meisten Menschen noch nicht mal.
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LG Verena und die Rentnergang


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  #5 (permalink)  
Alt 29.05.2010, 10:06
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Dein Hund ist eigentlich kein Welpe mehr sondern steht an der Schwelle zum Junghund- und ich sehe das so wie mausilla, das Bellen auf dem Balkon ist keine Revierverteidigung, vielleicht eher Unsicherheit oder nur ein "Gespräch".
Sozialkontakte an der Leine sollte man nie zulassen- auch Stehenbleiben ist oft ungünstig. Lieber versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und weitergehen, einen Bogen um den anderen Hund laufen, möglichst entspannt bleiben und belohnen, wenn Dein Hund es schafft, sich Dir zuzuwenden.
Die Vogeljagd bitte nicht zulassen- die Hoffnung, dass er "durch Versuch und Irrtum" lernt ist trügerisch. Er lernt vielmehr, wieviel Spass es macht, zu hetzen und wird diese Technik verfeinern und auf andere Dinge ausweiten- wehret den Anfängen!!
Handfütterung finde ich auch gut- nur nicht die Futtermenge reduzieren (aenn hat das sicher nicht gemeint, könnte aber missverstanden werden ).
LG Ingrid
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  #6 (permalink)  
Alt 29.05.2010, 13:19
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Bereits in diesem Alter fängt ein Hund an, seinen Bereich zu beanspruchen und zu testen, wie weit er gehen kann.

Wenn das Bellen ausschließlich auftritt, wenn Passanten/Hunde vorbeigehen, dann zeigt er an, dass dies sein Bereich ist und er hat ja das Erfolgserlebnis, dass die Passanten weitergehen, also hat er sie - in seinem Sinne vertrieben.

Sozialkontakte sind in jeder Art und Weise wünschenswert - egal ob an der Leine oder freilaufend. Meine Hunde lassen auch an der Leine andere Hunde friedlich Kontakt aufnehmen. Hierbei will ich ebenso wenig Stress wie ohne Leine.

Mit dem Nichtzulassen der Vogeljagd und dem Thema "Versuch und Irrtum" habe ich ja gesagt, dass der Spaziergang interessanter werden sollte, damit schon im Vorfeld kein Interesse an den Vögeln aufkommt. Unser Jüngster - jetzt 1 Jahr und 3 Monate - hat im Alter von 3 - 4 Monaten auf dem Feld gern Vögel gejagt, jetzt sind sie ihm egal!

Nein - nicht die gesamte Futtermenge reduzieren, sondern

einen Teil über die Futterschüssel
einen Teil über die Handfütterung und hierbei lassen sich eben Übungen wie Blickkontakt, Nichtaufnahme von Futterstücken die am Boden liegen, Sitz, Platz und Bleib wunderbar als Spiel verpacken.


Hier noch ein ganz interessanter Link dazu:

http://www.diss.fu-berlin.de/diss/re...s_000000010576
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Geändert von aenn (30.05.2010 um 10:11 Uhr).
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  #7 (permalink)  
Alt 31.05.2010, 12:52
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Zitat:
Zitat von Susi53 Beitrag anzeigen
Die Vogeljagd bitte nicht zulassen- die Hoffnung, dass er "durch Versuch und Irrtum" lernt ist trügerisch. Er lernt vielmehr, wieviel Spass es macht, zu hetzen und wird diese Technik verfeinern und auf andere Dinge ausweiten- wehret den Anfängen!!
LG Ingrid

Dem möchte ich mich gerne anschliessen. Es wurde nachgewiesen, dass alleine durch das Hinterherhetzen eine große Menge an Glückshormonen freigesetzt wird und dieses Verhalten somit selbstbelohnend wirkt (auch ohne "Jagderfolg). Die Gefahr, dass der Hund also immer mehr Gefallen daran findet, allem möglichen hinterherzuhetzen ist also sehr groß.

Was hältst Du denn vom Besuch einer Hundeschule? In einer guten Huschu wird auch Verhalten in Alltagssituationen geübt und man kann sich den einen oder anderen guten Ratschlag holen, wenn´s mal ein Problem gibt. Ausserdem könntet ihr dort auch gut verschiedenen Hundebegnungen üben.

LG, Hedi
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  #8 (permalink)  
Alt 31.05.2010, 22:26
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Mit was beschäftigst du deinen Hund?
Ist er genügend ausgelastet?
Oder vielleicht überlastet? Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?

Ich kenne das Balkonbellen aus der Nachbarschaft sehr gut: Der Hund reagiert auf alles, was sich bewegt. Weil er nicht genügend ausgelastet ist und so beschäftigt er sich selber und "jagt".

Nicht, dass das bei dir der Fall IST, es könnte aber sein...
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  #9 (permalink)  
Alt 01.06.2010, 17:20
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Danke erstmal für eure Antworten

@Cassiopeia: Tagesablauf sieht normalerweise so aus:geg. halb neun erste Gassirunde mit Übungen(Sitz, Platz, Bleib, Bei Fuß, natürlich alles in Maßen), zwischendurch kleine Spiele, Dauer ca. 35 Minuten. Danach ab nach hause und ein Teil des Futters geben(übe gerade mit Handfütterung).
Zwischendurch darf er in den Garten und hat auch oben Beschäftigungsmöglichkeiten, meistens hält er ein Nickerchen.
Dann gehn wir meistens gegen 2 oder 3 nochmal in den Wald, ebenfalls wieder mit Übungen, er darf dann Leckerlis suchen usw.
Abends nochmal ne kurze Runde im Park, meistens trifft er dort eine kleine Bulldogge mit der er sich gut versteht und gerne spielt.
Abends die letzte Runde ist gegen 21.30, da gehn wir meistens um den Block und danach geht er schlafen.
Er bellt auch nicht bei allen Hunden. Nur beim Nachbarshund macht er keine Außnahme.

Eine weitere Frage: Ich übe auch gerade mit ihm das Alleinsein, da ich bis Oktober noch frei habe(erst da beginnt mein Studium),aber er mag das gar nicht und fängt sofort an zu winseln und zu jammern wenn ich ihn allein lasse, auch wenn er nach dem Spaziergang eig müde ist. Gebe ihm auch immer Spielzeug/Kauknochen mit, aber das interessiert ihn gar nicht. Übe momentan im Zeitraum von ca. 30 Min.Zwar wohne ich bei meiner Mutter, die sich auch nach der Arbeit (geg.12 Uhr) um ihn kümmern kann, aber er sollte schon lernen, allein zu bleiben.
Glg

Geändert von sunny07 (01.06.2010 um 18:00 Uhr).
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  #10 (permalink)  
Alt 02.06.2010, 15:40
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Zitat:
Zitat von sunny07 Beitrag anzeigen
Ich übe auch gerade mit ihm das Alleinsein, da ich bis Oktober noch frei habe(erst da beginnt mein Studium),aber er mag das gar nicht und fängt sofort an zu winseln und zu jammern wenn ich ihn allein lasse, auch wenn er nach dem Spaziergang eig müde ist. Gebe ihm auch immer Spielzeug/Kauknochen mit, aber das interessiert ihn gar nicht. Übe momentan im Zeitraum von ca. 30 Min.
Wenn er noch gar nicht alleine bleibt, fange ganz von vorne an, und zwar mit 30 Sekunden und nicht Minuten. Mach einfach hinter dir die (Wohnzimmer)Tür zu, geh raus und komm wieder rein. Am besten wenn er müde oder abgelenkt ist. Wenn er still ist, gehst du sofort wieder rein und tust so, als sei nichts gewesen, also kein großes begrüßungsszenario. Das machst du gerne 10mal am Tag. Wenn es gut klappst, machst du eine Minute draus, zwei Minuten ... so baust du das Alleinesein auf, von ganz vorne!
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