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Hallo allerseits,
bin vor kurzem auf die Seite gestoßen und finde sie sehr gut, weshalb ich jetzt mal ein paar Fragen loswerden möchte. Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines Welpen, der jetzt 16 Wochen ist. Er ist ein kleiner Mischlingsrüde und eigentlich sehr freundlich im Umgang mit Menschen als auch mit Hunden. Doch seit einiger Zeit fängt er immer an zu bellen, wenn er im Garten/auf dem Balkon ist und dort andere Hunde, manchmal auch Menschen sieht. Ganz schlimm ist es auch beim Nachbarshund, da macht er immer richtig Radau. Auf der Straße ist es (meistens) nicht so, denn sobald ein anderer Hund entgegenkommt, setzt er sich hin und lässt sich erst beschnuppern bevor er selbst Kontakt aufnimmt und dann meistens spielen will. Aber ab und an bellt er die Hunde einfach so an wenn sie ihm entgegenkommen, ohne erkennbaren Grund. Deshalb wollte ich mal wissen, ob jemand eine Vermutung hat, weshalb er sich so verhält und wie ich das ändern kann. Und ob sich das mit dem Hinsetzen irgendwann gibt, denn es ist mir fast nicht möglich an einem anderen Hund vorbeizugehen ohne stehenzubleiben oder aber meinen Liebling mit viel Kraft weiterzuziehen, denn ansonsten läuft er schon ganz gut an der Leine. Weitere Sorgen bereitet mir, ob ich ihn irgendwann bedenkenlos frei laufen lassen kann, denn er zeigt einen ganz schönen Jagdtrieb, besonderes gegenüber Vögeln was den Spaziergang im Park des öfteren erschwert. Als er letztens einer Krähe nachgejagt ist(freilaufend auf der Wiese) hat er auch nicht mehr auf mein Rufen reagiert und kam erst, als der Vogel nicht mehr da war. Außerdem wollte ich wissen, wie ich im Allgemeinen das Gehorsam verbessern kann (Spiele, Übungen?) und ob ihr vie schöne Ideen habt, wie man Spielzeug etc. für den Hund selberbasteln kann. Mit vielen lieben Grüßen Natascha |
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Zitat:
Wenn Du TroFu fütterst, kannst Du eine zeitlang das Futter reduzieren und nur aus der Hand füttern, dabei z.B. die Hand mit dem Futterstück vor die Brust halten. Meist kommt dann automatisch die Pfote - so kannst Du gib 5 üben.
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In Trauer um eine Kämpferin mit einem riesen Herz - lebe wohl meine Kleine Aenn & die 8 Pfotengang www.kunstundkultur.info www.dreamteam.kunstundkultur.biz www.cora-tierschutz.de Ein Hund ist ein Herz auf 4 Pfoten (aus Irland) |
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Hey,
erstmal danke für deine Antwort Zum Balkon: Anders verkleiden ist leider nicht möglich, deshalb müsste ich es ihm wohl so abgewöhnen. Wir wohnen halt direkt am Park (eig. gut) nur leider führt ein Weg direkt an unserm Garten vorbei (nicht so gut^^) Die Hunde, die er unterwegs anbellt, sind bisher immer angeleint gewesen(er auch). Die weitere Reaktion ist unterschiedlich. Als wir letztens Abends eine Runde drehten, bellte er einen Yorkie an und hing sich auch ordentlich in die Leine, brauchte auch etwas länger bis er aufgab. Gestern morgen kamen uns zwei Nachbarshunde entgegen (Schäferhund und Mischling), auch erst großes Gebell, danach hat er den andern beschnuppert und ihm die Lefzen ein wenig abgeschleckt und wollte spielen. Ansonsten bin ich mir schon bewusst, dass das Verhalten (Hinsetzen und ruhig warten) gut ist, wurde auch schon oft gelobt und bin stolz auf meinen Kleinen |
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Dein Hund ist eigentlich kein Welpe mehr sondern steht an der Schwelle zum Junghund- und ich sehe das so wie mausilla, das Bellen auf dem Balkon ist keine Revierverteidigung, vielleicht eher Unsicherheit oder nur ein "Gespräch"
Sozialkontakte an der Leine sollte man nie zulassen- auch Stehenbleiben ist oft ungünstig. Lieber versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und weitergehen, einen Bogen um den anderen Hund laufen, möglichst entspannt bleiben und belohnen, wenn Dein Hund es schafft, sich Dir zuzuwenden. Die Vogeljagd bitte nicht zulassen- die Hoffnung, dass er "durch Versuch und Irrtum" lernt ist trügerisch. Er lernt vielmehr, wieviel Spass es macht, zu hetzen und wird diese Technik verfeinern und auf andere Dinge ausweiten- wehret den Anfängen!! Handfütterung finde ich auch gut- nur nicht die Futtermenge reduzieren (aenn hat das sicher nicht gemeint, könnte aber missverstanden werden LG Ingrid
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www.hilfe-fuer-hundehalter.de |
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Bereits in diesem Alter fängt ein Hund an, seinen Bereich zu beanspruchen und zu testen, wie weit er gehen kann.
Wenn das Bellen ausschließlich auftritt, wenn Passanten/Hunde vorbeigehen, dann zeigt er an, dass dies sein Bereich ist und er hat ja das Erfolgserlebnis, dass die Passanten weitergehen, also hat er sie - in seinem Sinne vertrieben. Sozialkontakte sind in jeder Art und Weise wünschenswert - egal ob an der Leine oder freilaufend. Meine Hunde lassen auch an der Leine andere Hunde friedlich Kontakt aufnehmen. Hierbei will ich ebenso wenig Stress wie ohne Leine. Mit dem Nichtzulassen der Vogeljagd und dem Thema "Versuch und Irrtum" habe ich ja gesagt, dass der Spaziergang interessanter werden sollte, damit schon im Vorfeld kein Interesse an den Vögeln aufkommt. Unser Jüngster - jetzt 1 Jahr und 3 Monate - hat im Alter von 3 - 4 Monaten auf dem Feld gern Vögel gejagt, jetzt sind sie ihm egal! Nein - nicht die gesamte Futtermenge reduzieren, sondern einen Teil über die Futterschüssel einen Teil über die Handfütterung und hierbei lassen sich eben Übungen wie Blickkontakt, Nichtaufnahme von Futterstücken die am Boden liegen, Sitz, Platz und Bleib wunderbar als Spiel verpacken. Hier noch ein ganz interessanter Link dazu: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/re...s_000000010576
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Zitat:
Dem möchte ich mich gerne anschliessen. Es wurde nachgewiesen, dass alleine durch das Hinterherhetzen eine große Menge an Glückshormonen freigesetzt wird und dieses Verhalten somit selbstbelohnend wirkt (auch ohne "Jagderfolg). Die Gefahr, dass der Hund also immer mehr Gefallen daran findet, allem möglichen hinterherzuhetzen ist also sehr groß. Was hältst Du denn vom Besuch einer Hundeschule? In einer guten Huschu wird auch Verhalten in Alltagssituationen geübt und man kann sich den einen oder anderen guten Ratschlag holen, wenn´s mal ein Problem gibt. Ausserdem könntet ihr dort auch gut verschiedenen Hundebegnungen üben. LG, Hedi |
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Mit was beschäftigst du deinen Hund?
Ist er genügend ausgelastet? Oder vielleicht überlastet? Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus? Ich kenne das Balkonbellen aus der Nachbarschaft sehr gut: Der Hund reagiert auf alles, was sich bewegt. Weil er nicht genügend ausgelastet ist und so beschäftigt er sich selber und "jagt". Nicht, dass das bei dir der Fall IST, es könnte aber sein...
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"Liebe mich ein bisschen weniger aber dafür länger." [Jiddisch] |
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Danke erstmal für eure Antworten
@Cassiopeia: Tagesablauf sieht normalerweise so aus:geg. halb neun erste Gassirunde mit Übungen(Sitz, Platz, Bleib, Bei Fuß, natürlich alles in Maßen), zwischendurch kleine Spiele, Dauer ca. 35 Minuten. Danach ab nach hause und ein Teil des Futters geben(übe gerade mit Handfütterung). Zwischendurch darf er in den Garten und hat auch oben Beschäftigungsmöglichkeiten, meistens hält er ein Nickerchen. Dann gehn wir meistens gegen 2 oder 3 nochmal in den Wald, ebenfalls wieder mit Übungen, er darf dann Leckerlis suchen usw. Abends nochmal ne kurze Runde im Park, meistens trifft er dort eine kleine Bulldogge mit der er sich gut versteht und gerne spielt. Abends die letzte Runde ist gegen 21.30, da gehn wir meistens um den Block und danach geht er schlafen. Er bellt auch nicht bei allen Hunden. Nur beim Nachbarshund macht er keine Außnahme. Eine weitere Frage: Ich übe auch gerade mit ihm das Alleinsein, da ich bis Oktober noch frei habe(erst da beginnt mein Studium),aber er mag das gar nicht und fängt sofort an zu winseln und zu jammern wenn ich ihn allein lasse, auch wenn er nach dem Spaziergang eig müde ist. Gebe ihm auch immer Spielzeug/Kauknochen mit, aber das interessiert ihn gar nicht. Übe momentan im Zeitraum von ca. 30 Min.Zwar wohne ich bei meiner Mutter, die sich auch nach der Arbeit (geg.12 Uhr) um ihn kümmern kann, aber er sollte schon lernen, allein zu bleiben. Glg Geändert von sunny07 (01.06.2010 um 18:00 Uhr). |
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Zitat:
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