Partner im Netzwerk livingathome.de


Zurück   dogs Magazin - Forum > Welpen & Junghunde

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 29.10.2008, 18:29
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.10.2008
Beiträge: 1
Standard Kastration eine Hündin.

Guten Tag,
bitte um Rat wann eine Hündin kastriert werden soll. Die Tierärztin sagt vor der ersten Hitze. Ich habe die Hündin erst mit 6 Monaten bekommen und wollte nicht gleich eine Ooeration vornehmen lassen. Meine gestorbene Hündin hatte ich nicht kastrieren lassen und diese hatte Mamatumore. Das Risiko versuche ich nun zu vermeiden.
Gruß Pampanilla
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 29.10.2008, 18:34
Benutzerbild von Eavy
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.05.2008
Beiträge: 165
Standard

Durch eine Kastration wird doch nicht ausgeschlossen,dass eine Hündin an Krebs erkrankt.Das allein sollte also nicht die Motivation für eine Kastration sein...
__________________
Nichts ist grenzenlos nur die menschliche Dummheit!
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 29.10.2008, 21:47
Benutzerbild von Nett-Man
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Hamburg. Wo sonst?
Beiträge: 4.051
Standard

Tu dem Tier das nicht ohne Not an!
__________________
Gruß aus Hamburg
Ralf


"Auf der Suche nach dem Glück, stellte sich heraus, das Glück sieht aus wie ein Hund!"
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 08:25
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2008
Beiträge: 684
Standard

Eben! Nur, wenn es unbedingt sein muss! Steht auch im Gesetz: § 6 TierSchG. Da kann man die Ausnahmen vom Grundsatz nachlesen.
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 08:36
Benutzerbild von malik
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.09.2008
Beiträge: 102
Rotes Gesicht Hündin kastrieren

Hallo,
warum möchtest Du Deine Hündin kastrieren lassen? Also wenn es unbedingt sein muß,dann frühestens nach der ersten Hitze. Unsere Hündin ist kastriert und ist dadurch inkontinent und muß jeden Tag Tabletten nehmen. Überlege Dir bitte genau ob dieser Eingriff nötig ist. Vor Tumoren schützt leider auch eine Kastration nicht

Liebe Grüße
Steffi
__________________
Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick von meinen Hunden.
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 09:14
Benutzer
 
Registriert seit: 19.10.2008
Ort: Südhessen
Beiträge: 64
Standard

Guten Morgen Zweibeiner,

hier möchte ich meine Erfahrungen mit Kastration schildern:

meine erste Hündin, damals noch unkastriert, hatte mit 8 Jahren einen Mamma-Tumor, der operativ entfernt wurde, er war zum Glück "ungiftig".

Da der Verdacht besteht, dass die Hormonausschüttungen während der Läufigkeit die Entstehung von Mammatumoren begünstigen, ließ ich sie gleichzeitig kastrieren.

Habe es nicht bereut: Schluss mit den depressiven Wochen vor und nach der Läufigkeit, im Gegenteil, sie wurde wieder verspielt und insgesamt fröhlicher.
Und wurde 15 Jahre alt.

Eine andere Hündin aus Griechenland (die meines Arbeitskollegen) wurde vor der ersten Läufigkeit mit etwa 5 Monaten kastriert, was sehr nachteilig ist: sie neigt zum Dickwerden (obwohl sie vom Körperbau eher ein schlanker und sportlicher Typ ist) , sie ist recht träge und ist mit ihren nun 7 Jahren geistig noch nicht so richtig erwachsen, was aber auch andere Gründe haben mag.

Mein persönliches Fazit: erst mal sein lassen, wenn dann nur aus medizinischen Gründen.
Pyometra nicht zu vergessen!
__________________
Haarige Grüße von Fine und Jule
Mit Zitat antworten
  #7 (permalink)  
Alt 30.10.2008, 18:22
Benutzerbild von Mydog
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2007
Beiträge: 1.053
Standard

Zitat:
Zitat von josefine Beitrag anzeigen
meine erste Hündin, damals noch unkastriert, hatte mit 8 Jahren einen Mamma-Tumor, der operativ entfernt wurde, er war zum Glück "ungiftig".
Ich habe meine Hündin nicht kastrieren lassen und sie entwickelte auch mit 5-6 Jahren die ersten "Knubbel" in der Gesäugeleiste.

Mein TA ist allerdings kein Freund davon, gleich zu operieren. Er befühlte sie und sagte immer, wir beobachten die Entwicklung. Ergebnis: die "Knubbel" wurden mehr, aber nicht größer, sind bis heute da und meine Hündin ist jetzt über 15 Jahre alt.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch schon mal, ob wirklich immer operiert werden muss, wenn man so einen "Knubbel" feststellt. Oder ob es nicht sogar sehr häufig vorkommt, daß diese "Knubbel" harmlos sind. In meinem Fall habe ich meinem TA und seiner Erfahrung vertraut..... und er hatte Recht.
__________________
Viele Grüße
Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen

Geändert von Mydog (30.10.2008 um 18:26 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #8 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 08:41
Benutzer
 
Registriert seit: 19.10.2008
Ort: Südhessen
Beiträge: 64
Standard

Hallo Petra,

sei froh, Glück gehabt.

Tatsächlich werden viele Geschwulste vom Körpergewebe eingekapselt und sind harmlos.

Doch so mancher wächst infiltrativ, d.h. wandert in`s umliegende Gewebe und streut, dann hat der Hund die Metastasen, und die kann man nicht mehr operativ entfernen.

War bei meiner TÄ Monate lang bei etlichen OP`s dabei (habe so etwas wie "Praktikum" gemacht), und das war oft gar nicht schön...

Ich würde das Risiko einfach nicht eingehen.
Klar ist eine OP auch evtl. riskant, besonders bei älteren Tieren, aber die Narkose-Techniken sind inzwischen recht sicher.

Muss jeder für sich entscheiden und mit den evtl. schrecklichen Folgen leben!
__________________
Haarige Grüße von Fine und Jule
Mit Zitat antworten
  #9 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 08:56
Benutzerbild von Boozy
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2008
Ort: Kalkar (NRW)
Beiträge: 25
Standard

Guten Morgen Pampanilla,

ich selbst stehe voll und ganz hinter Deiner Entscheidung, egal aus welchen Gründen! Alle meine Hündinnen sind kastriert, - und bzgl. Kastration gibt es natürlich immer wieder kontroverse Diskussionen, - aber es sollte meiner Meinung nach jedem selbst überlassen sein, ob er/sie seine Hündin kastrieren läßt oder nicht. Dem Tier wird dadurch NICHTS ANGETAN oder etwa an Lebensqualität genommen, sondern es ist für den Rest seines Lebens eine Erleichterung.... Und dient definitiv auch zur Tumor- und Pyometraprophylaxe... Eine Hündin leidet nicht, wenn sie keine Gebärmutter mehr hat! Sie leidet eher an jeder Läufigkeit, die sie durchmachen muss!

Ich hatte eine 11 alte Neufi-Hündin aus dem Tierschutz übernommen, die nicht kastriert war. 2 Jahre durfte ich mit ihr verbringen, - und sie verstarb nicht an ihrer Herzerkrankung oder den Arthrosen, die sie hatte. Nein, sie verstarb an einer offenen Pyometra (eitrige Gebärmutterentzündung)!!!

Unser TA kastriert Hündin erst nach der 1. Läufigkeit.

Liebe Grüße,

Boozy
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 31.10.2008, 10:23
Benutzerbild von Borderfanatic
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.10.2006
Ort: D - 54579 Nollenbach i.d.Eifel
Beiträge: 282
Standard

Hallo und willkommen Pampanilla,

Deine Tierärztin hat Recht - wenn die Einschränkung des Risikos der Tumorbildung für Deine Entscheidung ausschlaggebend ist, so sollte eine Kastration vor der ersten Läufigkeit vorgenommen werden. Bereits nach der ersten Läufigkeit hat sie auf ein Krebsrisiko kaum noch einen Einfluss und Du kannst es Dir (und ihr) im Grunde sparen.

Ein idealer Zeitpunkt für eine Kastration wäre meiner Meinung nach ansonsten 10 Wochen nach der ersten Läufigkeit, bei Riesenrassen würde ich noch eine weitere Läufigkeit abwarten. Hat man seinen Hund gut "im Blick" und achtet auf mögliche Knötchenbildung, so kann man immernoch operativ eingreifen.

Die Kastration ist zwar ein großer Eingriff, der einer tiefen Narkose bedarf, dennoch hab ich bisher damit nur positive Erfahrungen gemacht. - Wichtig ist einzig, dass man einen sehr guten Tierarzt/Tierklinik dafür auswählt.

Wenn Dein Hund jetzt allerdings bereits 6 Monate + ist, dann solltest Du mit einer Entscheidung nicht lange warten, denn eine Hündin kurz vor der Läufigkeit zu kastrieren ist aufgrund des stark durchbluteten Gewebes nicht sehr angenehm...

Ich denke übrigens nicht, dass die psychische Belastung zu groß wäre

Ich drücke Dir für Deine Entscheidung die Daumen!!


Viele Grüsse

Gesa & die Bs & Ds
__________________
COUNTRYDOG Border Collie Rescue International
www.countrydog.de

"Irgendwo wird es immer einen kleinen, verlorenen Hund geben. Und der wird mich davon abhalten, glücklich zu sein."

(Jean Anoilh)
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:31 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.12 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.2.0