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Alt 19.02.2007, 21:57
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Frage Wieviel Schlaf ist normal?

Mein Junghund (4 Monate) schläft irgendwie sehr viel. Ich gehe morgens und abends kurz mit ihm raus (je ca 15 - 20 Min.) und 1 bis 2 x am Tag lang (1 bis 1,5 Stunden). Ist das zuviel? Ist er deshalb zwischendrin so erledigt, daß er, außer fressen und spielen, fast die ganze Zeit schläft? Was ist ’normal’? Manche sagen, ich mache zuwenig mit ihm, andere meinen eher zuviel????? Wer kennt sich da aus?

Er ist ein Mischlingshund (evt. Border Collie mit drin) und hat 43 cm Schulterhöhe. Er ist ein Streuner, aus Griechenland adoptiert und seit einer Woche bei mir.
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Alt 20.02.2007, 09:04
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oh, gott! gib deinem hund zeit! auch wenns n streuner ist, so ein junger hund braucht keine (fast vier!!!) stunden am tag bewegung draussen! soviel ist meine mit 8monaten noch nicht draussen gewesen. (nunja ist auch n schönwetterhund der auf den sommer wartet...) der tipp mit dem buch ist der beste, empfehlungen gibts da nicht, denn die neuen bücher die es zur zeit gibt sind in etwa gleich, ( finger weg von büchern in denen empfohlen wird welpen zu schütteln, demütigen oder zu ängstigen...)
ein besuch in der hundeschule wäre auch sehr angebracht, denn dort wird vermittelt wie du den kleinen sinnvoll beschäftigst, ein border braucht kopfarbeit! auch in alltagsfragen stehen dir gute trainer immer gern zur seite
LG mamamia
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Alt 20.02.2007, 09:10
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ach ja, viel schlaf ist übrigen normal bei so jungen hunden, sie müssen ja so viel verarbeiten, wachsen und gedeihen, verdauen... (hast du kinder? bei menschen ist es doch das gleiche) und dann braucht jeder hund ne andere menge schlaf, meine verpennt heute noch die grösste zeit des tages, wenn sie dann aber wach, na aber hallo!
mamamia
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Alt 20.02.2007, 12:55
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Hallo Toerteloni,

unser Labrador hat mit 4 Monaten auch sehr viel geschlafen. Allerdings denke ich , dass Du Deinen Hund momentan mit dem vielen Gassi gehen überforderst (man meint es ja eigentlich gut).Ein großer Hund hat fast mit 6 Monaten den größten Teil seiner Höhe erreicht aber seine Bänder und Sehnen sind noch sehr weich. Daher sollte er nicht zu stark belastet werden oder zu dick sein.(wegen späterer Skelettschäden) Am besten und gesündesten ist immer noch das Spiel mit Artgenossen auf einer Wiese oder so.Da ist die Belastung nich so einseitig. Mit einem kleinen Kind macht man ja auch nicht direkt Marathonläufe.
Vor allem läuft er Dir überall nach um ja nicht alleine gelassen zu werden, auch wenn er völlig erschöpft ist. Ich habe das Anfangs auch unterschätzt bei unserem. Habe selbst das Buch die Kleine Welpenschule von Beate & Gereon Ting, das ist doch eine gute Hilfestellung bei vielen Fragen die man hat. Das Buch verkaufe ich auch gerne als gebraucht falls jemand Interesse hat. Dir wünsche ich viel Freude & Erfolg mit Deinem neuen Begleiter
__________________
Sonnige Grüße von Spiderwoman28 & Aragon

"Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst."--Josh Billings--
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Alt 20.02.2007, 13:07
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Zitat:
Zitat von mamamia Beitrag anzeigen
( finger weg von büchern in denen empfohlen wird welpen zu schütteln, demütigen oder zu ängstigen...)
ein besuch in der hundeschule wäre auch sehr angebracht
Hallo Windhundliebe, hallo Mamamia und die Anderen,

zum Glück hat bei der Erziehung des Hundes ein Umdenken stattgefunden und ich finde es richtig, dass die Literatur mit dem Geist der Zeit geht.

Uns hat man noch die "alten" Methoden (Zuckerbrot und Peitsche - von Hundetrainer, Literatur) beigebracht, welche wir so nicht mehr anwenden. Dennoch strafe ich meinen Hund auch körperlich (Schnauzengriff, Hinunterdrücken - Hunde/Wölfe tuen dies bei der Erziehung ihrers Nachwuchses in ihrer Familie auch) zielgerichtet. Allerdings setze ich diese nur dann ein, wenn ich mit "psychischer Härte" (Konsequenz) situationsbezogen nicht zum gewünschten Erfolg komme, da mir keine Zeit bleibt.

Beispiel: Unser "Baby" ist jetzt im pupertierenden Alter und stellt so Einiges in Frage, und somit auch immer wieder stark unsere Autorität. Was nützt es mir dann, wenn er unterwegs auf taub stellt (Kopf durch die Wand) und uns begegnende Hunde durch aggressives "Anpöpeln" herausfordert? Letztendlich bewahre ich ihn vor körperlichem Schaden, den ein weitaus größerer Hund potenziell dann darstellt. Er muss lernen, dass man seine Familie nicht grundlos in einen "Kampf" verwickelt/führt.

Ausdrückliche Anmerkung: Von Schlägen und anderen Sachen halte ich überhaupt nichts, und auch nicht davon, seinen Hund aus Unkenntnis grundlos zu misshandeln.

Man denkt es nicht, aber Hunde haben erstaunlicher Weise ein sehr hohes Schlafbedürfnis und manche verschlafen bis zu 16 Stunden des Tages. Ist er in der restlichen Zeit gesund und munter gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Es ist richtig, einen Welpen nicht zu überfordern, dennoch spielt für mich auch die Rasse für die Zeit der Beschäftigung eine Rolle. So hat schon ein Hüte- und Jagdhundwelpe ein ganz anderes Temperament als ein Herdenschutzhundwelpe. Hier sollte man seinen Welpen genau beobachten und ihm mitteilen "jetzt ist Schluss", wenn man einschätzt, dass es zuviel für den Hund ist (auch Hinterherlaufen und Aufpassen strengt an). Ein fester Ruheplatz ist ganz wichtig und sorgt für Sicherheit (egal ob Welpe oder erwachsener Hund).
__________________
Liebe Grüße
Conny

"Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
(Louis Sabin)

Geändert von Mueckony (20.02.2007 um 13:27 Uhr).
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Alt 20.02.2007, 20:01
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Habe verstanden und werde mir ein Welpenbuch zulegen, klar. Ich glaube aber, ich muß hier mal was klarstellen bevor ich als gedankenloser Anfänger abgestempelt werde.

1. Bin ich aus einer Familie, die immer Hunde hatte. Ist schon lange her aber ich denke, das Gefühl für Hunde bleibt, auch wenn ich damals noch sehr jung war.

2. Ich habe sozusagen einen privaten Hundecoach. Eine Freundin, die um die Ecke wohnt, Hunde über alles liebt und selber einen toll erzogenen, glücklichen Basenji hat. Wir gehen zusammen spazieren mit den beiden und sie korrigiert mich viel und oft und gibt wertvolle Tipps. Mit einem tollen Buch (Braver Hund! von der Autorin von der Leyen) hat sie mir auch schon ausgeholfen.

Trotzdem wollte ich jetzt mal andere Meinungen einholen. Vielen Dank dafür. Werde ich beherzigen und die Dauer der Spaziergänge etwas reduzieren.
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Alt 20.02.2007, 20:25
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hallo toerteloni

als gedankenlos würd ich dich nicht bezeichnen, sonst würdeste ja net fragen, eher etwas übermotiviert...? find es wirklich gut, dass du dich der kritik stellst, aber noch besser find ich dass du jemanden bei dir hast der dich unterstützt, da du ja auch schon so deine zweifel hattest!
LG mamamia

ach ja wie heisst er denn nun, dein kleiner?
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  #8 (permalink)  
Alt 20.02.2007, 21:45
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hallo mamamia,

mit dem übermotiviert hast Du den Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Möchte halt, wie wir alle, möglichst wenig Fehler machen. Daher bin ich der Freundin auch überaus dankbar - da lerne ich gleich in der Praxis. Bücher sind natürlich auch gut. Ja, und Hundeschule beginnen wir am 10. März. Mein ’Grieche’ heißt Snoopy und ich versuche, ein Foto dranzuhängen.

War eben draußen und habe auf die Uhr geschaut. :rolleyes: damit ichs nicht wieder übertreibe mit Gassi. Und apropos Kopfarbeit: habe angefangen, das Hütchenspiel zu spielen (Leckerlis unter Pappbechern, das Spiel habe ich hier im Forum entdeckt) - er liebt es.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Snoopy:dogs.jpg (52,4 KB, 15x aufgerufen)
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Alt 20.02.2007, 22:16
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hallo snoopy
willkommen in deutschland! bist ja echt n süsser!

mit kopfarbeit, und intensiven spielen, stärkst du auch die bindung zu dir und dem neuen zuhause. das spiel mit artgenossen ist natürlich sehr wichtig, aber versuche die zeit zuhause so zugestalten, dass er gern daheim ist, und ihn seine streunenden wurzeln etwas vergessen lassen
du machst das schon!!!
LG mamamia
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  #10 (permalink)  
Alt 23.02.2007, 23:42
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Unglücklich Apropos übermotiviert

Hallo Windhundliebe,

habe gar kein Problem mit belehren lassen, sonst würde ich mich nicht hier im Forum tummeln. Ich bin schon froh über die Ratschläge, die ich bekomme.

Jetzt ist es leider so, daß mein Gefühl, daß etwas nicht in Ordnung sein könnte wegen dem großen Schlafbedürfnis, durchaus berechtigt war. Gestern ist sein Gesamtzustand sehr schlecht geworden, er war kaum mehr zum Gassigehen zu bewegen und hat sich danach (nach nur 10-15 Min.) gleich wieder ins Körbchen gelegt. Er gefiel mir gar nicht und ich bin mit ihm zur Tierärztin gegangen. Er hat hohes Fieber, eine Schnupfennase, er niest und keucht ab und zu und ich mache mir große Sorgen um ihn. Die Tierärztin kann ich das ganze Wochenende anrufen, die Nr. von der Tierklinik hat sie mir auch gegeben. Er bekommt seit gestern Antibiotika und ich hoffe, es ist nicht die Staupe (gegen die er nicht geimpft ist). Die Symptome würden passen.

Drückt mir die Daumen, daß mein Grieche durchhält. Er hatte es doch schon schwer genug.
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