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Ich möchte euch mal was fragen...
Was denkt ihr? Wäre es bei Tierschutzhunden bzw. Secondhandhunden nicht manchmal besser nicht alles zu erzählen, was sie durchleben mussten, sondern sich auf die aktuellen Fakten zu beschränken? Ich meine, wenn den Leuten erzählt wird, was die Hunde alles erlebt haben...wie schlecht sie behandelt wurden, entwickeln sie doch automatisch ein riesen Mitleid, oder? Und ich habe den Eindruck, die meisten Menschen lassen sich von diesem Mitleid zu sehr beeinflussen...und können so dem Hund nicht im Hier und Jetzt begegnen...machen es so auch dem Hund unnötig schwer, das Leben jetzt entspannt zu verbringen... Wäre es da nicht sinnvoller, zu beschreiben, wie der Hund jetzt ist? Was er kann, wovor er vielleicht Angst hat oder auch mal aggressiv reagiert? Muss man denn immer dazu sagen, warum er wie reagiert (weiß man ja bei vielen auch nicht, aber bei denen, wo man es weiß, muss man das unbedingt erzählen) Klar, die neuen Besitzer müssen wissen, wie der Hund einzuschätzen ist...um zu wissen und abzuschätzen, können sie damit umgehen oder nicht. Aber müssen sie zwingend wissen, warum der Hund nun so geworden ist? Lg Andrea und Jaimy, Cora im Herzen
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http://gezeichneteerinnerung.magix.net/public/ |
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Ich selbst kann die Vermittlungstexte, die schön auf die Tränendrüse drücken (am Besten noch in "Ich"-Form geschrieben..
Finde das unsachlich und keine gute Basis um die "Richtigen" für den Hund zu finden. Mir fällt auch oft auf, dass da steht: "Der arme XY wurde mit gebrochenem Bein gefunden. Wahrscheinlich wurde er von gemeinen Tierquälern misshandelt." Viele Verletzungen werden, gerade bei Straßenhunden, durch Autounfälle verursacht, aber die Masche "ein gemeiner Mensch hat ihm das angetan" zieht wohl besser. Sowas mag ich nicht. Mich würde es abschrecken. Trotzdem würde ich gerne jede sachliche Information über den Hund haben. So viel wie möglich.. Wichtig finde ich folgende Fragen: Wie alt ist der Hund? Wie viele Vorbesitzer? Abgabegrund? Fundtier? Mit anderen Hunden verträglich? Kann er alleine bleiben? Hat er Probleme mit dem Auto fahren (als Beifahrer natürlich..)? Jagdverhalten? Verhalten gegenüber Katzen und Kleintieren? Kennt er Kinder? Ist schon Grunderziehung da? Und dann sollten auch individuelle Dinge erwähnt werden. (Hat er Angst vor Männern? Allergien? ... und so weiter.) Kurz: Ich will so viele Infos wie möglich, aber bitte nur sachlich und wahrheitsgemäß! |
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Ich habe das Gefühl, dass es mittlerweile bei Tierheimhunden eine beschönigende Zeugnissprache gibt, die man lesen lernen muss. Im Zeugnis bedeutet „Er gab sich Mühe, alle Aufgaben zu unserer Zufriedenheit zu erledigen" nichts anderes als „Er ist die allerletzte Pfeife".
„Der kleine Wiki hört schon auf Grundkommandos, aber er muss noch viel lernen" bedeutet: Der Knabe kann nix, aber er zuckt wenigstens mit dem Ohr, wenn man Sitz sagt. „Auf Hündinnen könnte die liebe Bella gerne verzichten" heißt: Die geht zweibeinig mit dir spazieren, wenn ihr andere Hündinnen trefft. Unser Kleiner wurde von den Erstbesitzern in der Wohnung an die Heizung gebunden, damit er nichts annagt. Es war gut, das zu wissen. Der hat daraus nämlich eine Ressourcenaggression entwickelt, die sich gewaschen hat. Eine Trainerin sagte, es mache den Eindruck, als sei der unbewusst im Wehrtrieb gearbeitet worden. (Wird unabsichtlich bedroht, kann nicht weg und geht nach vorn.) Das hat sich alles aber erst im persönlichen Gespräch mit dem TH ergeben. Wenn die in der Vermittlung alles reinschreiben, bleiben sie auf ihren Tieren sitzen.
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Schönen Gruß Fürstibürsti Hilfe! Mein Hund erzieht mich nicht gewaltfrei. www.krawallmaus.de |
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Zitat:
Ja, das stimmt. Gut ist auch immer der Zusatz "Aber wer kann es ihr verdenken: man muss ja auch nicht jeden mögen." Ich stelle mir vor wie ein DSH-Malinois-Mix, der laut Tierheim "auf andere Hunde liebend gern verzichten könnte" beim ersten Gassigang ein kleines weißes Wuschelhündchen in der Luft zerreißt und die stolzen Neu-Hundehalter dann einfach ein: "Man muss ja auch nicht jeden mögen" raushauen. |
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Kepri wurde als artgenossenaggressiv beschrieben- wer sie kennt weiss wie unsinnig das ist, Kepri ist deutlich (wenn sie muss) ansonsten ist sie von jedem Artgenossen begeistert.
Baldo wurde als katzenverträglich getestet, hier zeigte er sich nicht sonderlich katzenfreundlich ( griff aber nie an) was immer in so einer Beschreibung steht kann sich bei anderen Haltern anders zeigen, wesentlich sind für mich die Grundzüge, die Abstammung und Vorgeschichte sind mir egal. Ich kann aber verstehen wenn andere sich dafür interessieren. Anhand der Marker in Kepris Ohren könnte ich den Jäger ausfindig machen der Kepri gehalten hat- warum aber sollte ich das tun? Information ist wichtig, sie sollte gern persönlich aber noch wichtiger sachlich sein. Mitleid und naive Tuerei hat in einer Vermittlung nichts zu suchen.
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Ich finde es wichtig, vo viel wie möglich über die Vergangenheit des Hundes zu wissen. Einfach, weil ich denke, dass ich so manche Verhaltensweisen besser verstehen kann.
Das ändert natürlich nichts daran, dass ich im Hier und Jetzt mit dem Verhalten zurecht kommen muss bzw. daran arbeiten muss. Die Beschreibung sollte für mich möglichst objektiv und nicht so tränendrüsig sein. Auch auf die Gefahr hin, dass manche Hunde kein zu Hause finden, sollten die Orgas oder TH aber wirklich ehrlich sein - ein Hund, der nicht mit anderen Hunden, mit Katzen oder Kindern zurecht kommt, kann wirklich eine Gefahr werden, wenn man es nicht weiß! Unerzogenheit allerdings würde mich nicht abschrecken - das setzte ich voraus, wenn ich einen Hund aus dem TS hole.
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LG Steffi und Henry |
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Ich finde es weniger wichtig, die Vorgeschichte des Hundes zu kennen.
Einen erwachsenen Hund hole ich erziehungsmäßig da ab, wo er steht. Eigenschaften, wie Angst, Aggression, starker Jagdtrieb usw. sollten, wenn bekannt, ehrlich genannt werden. Aber ob der Hund nun schlecht gehalten wurde, bei einem Unfall verletzt oder einfach ausgesetzt bringt einem nicht wirklich was, das zu wissen.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Ich habe im Nachhinein versucht etwas über Jacky herauszufinden.
Er wurde mir als mit anderen Hunden gut sozialisiert aber sehr ängstlich beschrieben. Der Hammer war das man ihn mir als Hündin übergab und erst bei Vertragsabschluss festgestellt wurde das er ein Rüde ist (die Rute war ununterbrochen unter dem Bauch geklemmt). Mir wurde auch nicht erzählt das er schon in einem anderen Tierheim war und zwar nach seinem Aufenthalt in einer Auffangstation in Ungarn. Die Impfunterlagen waren nicht vollständig und es wurde darin rumkorrigiert. Die Grundimmunisierung war ebenfalls unvollständig. Das alles aus einem renommiertem Tierheim. Ich würde alles was an Informationen zu dem Hund vorliegt wissen wollen,..auf sachlicher Ebene. Leider habe ich in letzter Zeit vermehrt den Eindruck das viele Informationen schlichtweg falsch sind, ..wahrscheinlich wurde aus Zeitmangel garnicht genau hingeguckt. So mußte eine Kollegin von mir eine als katzenverträglich ausgegebene Hündin weitervermitteln, da die Hündin wirklich sehr aggressiv auf ihren Kater losging. Sie hatte mehrfach betont das der Hund sich mit Katzen verstehen muss. Mensch und Hund befinden sich dann in einer echten Malesche,..auch wenn der Hund erst einmal vermittelt wurde... so kann das meiner Meinung nach nicht funktionieren. Gibt aber sicher auch vorbildliche Fälle |
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Na ja ob er mal ein Unfall hatte, wäre evtl. doch ganz gut zu wissen. Dann muss man nicht rätseln wieso der Hund evtl. Probleme hat.
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http://portraitzeichnungen.npage.de/ |
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