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  #221 (permalink)  
Alt 20.12.2011, 17:21
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Ich war mal mit meinen Hunden in tiefsten Winter in Sachsen.
Wir waren bestimmt drei Stunden spazieren.
Ich rieb sie trocken und sie mussten weil wir zu Besuch waren bestimmt eine gute Stunde im Auto verweilen.
Mein Goldenmix schlotterte wie Espenlaub als wir wieder ankamen.
Er war zu diesem Zeitpunkt wirklich gut trainiert...
Die ganze Nacht bibberte er durch und am anderen Tag war er echt angeschlagen.
__________________
Hunde sind begeisterte und hochpräzise Mitarbeiter, wenn wir sie lehren, dass ihre Mitarbeit geschätzt und honoriert wird.
Nina Miodragovic
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  #222 (permalink)  
Alt 20.12.2011, 17:47
Benutzerbild von mausilla
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Aus meiner Tierheimzeit habe ich die Erfahrung, es gibt Hunde, die immer draußen waren. Und die gehen ums verrecken nicht rein, manche noch nicht mal in eine Hütte.

Erfroren ist uns noch nie einer. Ich erinnere mich gut an einen altdeutschen SH-Mix, 13 oder 14 Jahre, der Gute, schon ziemlich tattrig, der kam von einer alten Frau, die ins Pflegeheim mußte.
Zeit seines Lebens nur auf dem Grundstück gewesen, mit einem Windschutz (keine Hütte), nicht leinenführig, fraß auch kein Hundefutter.
Der war so ungepflegt, dass er unter Narkose geschoren werden mußte.
Und dann erstmal in einem Innenraum bleiben, bis die Haare nachgewachsen waren.
Als er geschoren wurde war es Mitte Oktober, die Nächte schon kalt.
Bis Ende Februar hatte er ein Innendomizil, nicht besonders beheizt, aber so überschlagen halt.
Der wollte da nie rein, drin bleiben auch nicht, Decken, Körbe, Stroh, nichts hat er wirklich angenommen.
Trotzdem war er nie krank, obwohl er auf dem blanken Boden lag.
Als er endlich wieder nach draußen quartiert werden konnte und dort bleiben, hat man seine Erleichterung sehen können.
Er blieb den Rest seines Lebens auch noch draußen. Einen zweiten Winter hatte er da noch gut überstanden.
__________________
LG Verena und die Rentnergang


Hundebändigerin und Katzensklavin
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  #223 (permalink)  
Alt 20.12.2011, 18:20
Benutzerbild von Doggystyle
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Auf einem Einsiedlerhof in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ist im Winter mal eine Dogge erfroren..
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  #224 (permalink)  
Alt 21.12.2011, 13:26
Benutzerbild von gretacaro
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...ist wirklich schwierig. Aber richtig entspannen kann man wohl nicht bei dem Gedanken das der Opi jetzt draußen schläft. Was wäre (ich weiß es klingt etwas verwegen) Du mit ihm eine Nacht im Schuppen verbringen würdest,
vielleicht findet er es danach nicht mehr so schlimm? (mit Millionnen Decken läßt sich das
vielleicht mal für eine Nacht aushalten..)
Ich finde ja das sein Fell, auch wenn er ein Unterfell besitzt, nicht sonderlich dick aussieht
;-(
Die Hunde eines Freundes von mir sind ebenfalls das ganze Jahr über draußen und gehen auch bei Minustemperaturen nicht ins Haus. Sie haben aber auch ein sehr dickes Fell und wenn es richtig kalt wird schlafen auch sie im Haus.
Hoffe sehr das sich eine Lösung findet,.. ist bestimmt sehr belastend für Dich.
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  #225 (permalink)  
Alt 21.12.2011, 18:23
Benutzerbild von nalamerlin
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Also zu seinem Fell muss man sagen, dass es schon wetterfest ist. Das fell, das ihr auf den letzten bildern gesehn habt, hat er vollständig abgeworfen und jetzt ist so was stockhaarlanges(wie beim schäfer) mit unterfell rausgekommen. Das is schon recht dicht..

Das Ding is, es ist nicht so, dass ich sagen würde, er mag da partou nicht rein(sowohl hütte als auch schuppen). Letzte Nacht is er zum beispiel drin gelegen. Und dann wieder verbringt er ne Nacht draußen..

Ich dneke es macht halt auch eine Unterschied ob die Hunde das gewöhnt sind oder nicht. Meine zwei anderen sind auf völlig verweichlicht und die würd ich nciht die Nacht über einfach so draußen lassen. Die würden aber auch jede wärmende gelegenheit annehmen...
Die Hütte hatte er ja acuh angenommen. Er lag eine Zeit lang jede Nacht drin, bis zu dem Zeitpunkt als ichs gut meinte und ihm den warmen snuggle safe reingelegt hab (ganz unten drunter unter zig decken und ein dickes strohkissen) Daraufhin hat er sie verlassen. Immer wenn das Ding drin war, is er nciht rein... Ich denke es war ihm einfach zu warm... seither geht er nciht mehr rein, acuh wenn das wärmekissen nicht drin ist....
IM schuppen wär die wärmelampe. bisher is sie nciht an. ich trau mich nicht recht, weil ich angst hab, dass er dann da acuh nicht mehr reingeht.....
Oh mann, "Männer" sind echt schwer zu verstehen...
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst; er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nichtmehr schmeckt.
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  #226 (permalink)  
Alt 21.12.2011, 20:30
Benutzerbild von saluki87w
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Auch wenn es hart für das Hundehalterherz ist, aber ich denke, du solltest deinem Opi da vertrauen...
er hat wahrscheinlich nie wirklich anders gelebt...und wird sich schon ne warme Ecke suchen, wenn ihm zu kalt wird.
Ich denke, bis zu einem gewissen Grad kannst du da ruhig bleiben.

Meine Cora lebte damals auch draußen, sie hatte freie Wahl, ob sie in ihre Hütte möchte oder nicht. Wurde es ihr zu kalt, ist sie selbstständig rein in die Hütte...die war lediglich isoliert und hatte ganz viel Stroh drin...ansonsten das blanke Holz...
Bis zu einer Temperatur von ungefähr -15/-20°C haben wir sie durch aus draußen gelassen (wenn Hunde das gewohnt sind draußen zu sein, halten die das sehr gut aus)...was darunter ging, da kam sie in den Keller...

Sie hatte sich von Anfang an draußen am wohlsten gefühlt, schon als Welpe...

Vertrau deinem Opi, und wenn es langsam in die (2-stelligen) Minusgrade geht, und er geht nicht in die Wärme, dann kannst ihn ja immer noch zu seinem Glück zwingen
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  #227 (permalink)  
Alt 05.01.2012, 14:46
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Hallo zusammen,

ich bin sehr froh euch berichten zu können, dass sich unser Opi in den letzten zwei Wochen dazu entschlossen hat bei NAcht doch bequemer zu schlafen. MIr fällt ein riesen Stein vom Herzen, er geht jetzt immer Abends, wenn er der Meinung is, dass jetzt dann niemand mehr ausm Haus rauskommt in den Schuppen in seinen kleinen Raum und legt sich da auf seine Matraze.. Anfangs hab ich mich noch nciht getraut die Wärmelampe anzuschalten, weil ich ihn nicht gleich wieder vertreben wollt. Die Sorge hat sich als unbegründet herausgestellt. Vor kurzem, als es nachts mal kälter war, hat er sogar mit der Lampe geschlafen. Im Moment haben wir sie aus, weils nciht so arg kalt ist, aber sobald das Termometer wieder ins Minus geht, werde ich sie anschalten. Jetzt kann cih auch selber wieder ruhig schlafen..
EIne Sorge war für uns noch die Silvesternacht... Wir wussten nicht wie er reagiert, wenn die Böller knallen. Waren auf alles vorbereitet.... Aber man glaubt es kaum, er hat wohl den ganzen Spuk verschlafen... Es is da drin gelegen und hat nichts von dem Feuerwerk rings um ihn rum mitbekommen..
So hat für uns das Jahr sehr gut und entspannt begonnen
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  #228 (permalink)  
Alt 05.01.2012, 17:27
Benutzerbild von kepri
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Registriert seit: 21.05.2007
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Na da fällt auch mir ein grosser Stein vom Herzen, ich freue mich für den alten Herrn mit dem neuentdeckten Komfortverhalten
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind.

Marian Anderson

http://co-bold.jimdo.com

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  #229 (permalink)  
Alt 05.01.2012, 17:43
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Hey toll!

Und was ein Glück ist der Winter ja ohnehin nicht so kalt..
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  #230 (permalink)  
Alt 05.01.2012, 19:18
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Das ist mal eine tolle Nachricht!!!
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Nina Miodragovic
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