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Meine alte Erata wurde mit 13 Jahren auch langsam leicht debil, sie stand dann oft in Ecken und starrte diese weltverloren an, sie wusste nicht mehr wer und wo sie war, Denkspiele fielen ihr schwerer, sie machte meist nur noch die Dinge die sie sehr lange kannte und bot auch nur noch bestimmte Verhaltensweisen und Lösungswege an.
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ |
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Und er hört schlechter und sieht auf einem Auge schlechter. Ich merke, dass es ihm schwer fällt, einen Pfiff der Richtung zuzuordnen. Manchmal horcht er auf und läuft in die Gegenrichtung. Da bin ich schon echt hinter ihm her gejoggt.
Wenn er mich dann bemerkt, dann wedelt er und geht wieder in meine Richtung. Er bummelt auch so langsam hinterher und vor ein paar Tagen ist er während des Spaziergang in ein Loch mitten im Weg gefallen!! Der Regen hat hier viele Wege unterspült und so entstand mitten im Feldweg ein kreisrundes Loch. Auf dem Hinweg hatte ich mir das Loch mit beiden Hunden angesehen und gestaunt, dass es fast kreisrund war und so tief und hatte mir vorgenommen es direkt montags zu melden, damit es zugeschüttet wird und kein Unfall passiert. Auf dem Rückweg drehe ich mich irgendwann um und wunder mich, warum Ben sich hingesetzt hat. Er setzt sich nie hin. Ich guck nochmal und bekomme schon Angst und dann fiel mir das Loch ein. Ich bin so gerannt. Und dann hing er in dem Loch. Er kam gerade mit den Hinterläufen auf den Boden des Loches, aber nur mit dem Kopf und den Vorderläufen auf den Weg. Die Kraft zu springen hat er nicht mehr. Ich habe mich dann in den Schlamm geschmissen und ihn heraus gezogen. Ich habe schon fast geheult, weil ich so Angst hatte, dass er sich was gebrochen haben könnte. Aber es ist ihm nichts passiert. Er hat sich geschüttelt und ist einfach nach Hause. Ich war total fertig, weil ich nicht aufgepasst habe wegen des Loches und wegen des Schrecks udn das er sowas wirklich nicht mehr mitbekommt und einfach reinfällt! Oder ob er sich überschätzt hat und dachte, er könnte rüberspringen? Keine Ahnung. |
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Was für ein Schreck!
Dazu fällt mir der alte Bakunin ein, er trank Zeit lebens aus den Gartenteichen, als er alt wurde hatte er diverse Zipperlein an den Gelenken und dem Rücken (erst im zweistelligen Alter), er kam nicht mehr so gut hoch oder runter, 3x fand ich den Kerl kopfüber im Teich hängend, er kam allein nicht mehr aus der Trinkstelle, wir mussten also abzäunen. Hören konnte der Senior auch kaum noch, da er ein Leckekzem hatte, bekam er eine Halskrause- sein Hörgerät, er lag wieder stolz wie Bolle im Garten und reckte den Hals, er mochte den Lampenschirm als Hörtgerät gern
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Führung sollte aus dem Verständnis der Bedürfnisse derjenigen entstehen, die davon betroffen sind. Marian Anderson http://co-bold.jimdo.com http://kepri.jimdo.com/ Geändert von kepri (15.02.2011 um 10:12 Uhr). |
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In letzter Zeit finde ich ihn manchmal richtig verwirrt. Er will dann raus, steht da und guckt sich um, kommt wieder rein, steht hier und guckt, wieder raus, wieder rein und nach dem 5. Reinkommen macht er einfach Pipi hier drinnen.
Ja, das kommt mir doch sehr bekannt vor. Unsere Kira, Bearded Collie, war in ihrem letzten (14.) Lebensjahr so. Sie verlief sich in unserem kleinen Gartenteil und fand bei strömendem Regen den Weg hinein nicht mehr, sondern stand da und rührte sich irgendwann einfach nicht weiter. Da sie zum Schluss auch erblindete, traute sie sich nur noch an der Leine raus, wo sie permanenten Kontakt zu mir hatte. Zurzeit wohnen hier zwei oder drei Senioren, je nachdem, wo man anfangen will, einen Hund als alt zu bezeichnen. Da wäre Schnuppe, die im Oktober 15 geworden ist, eine kleine Terriermix-Omi, die wir am 4.1. als Notfall übernommen haben. Sie ist übergewichtig, hatte hier auch schon einen nächtlichen Anfall mit Schreien und völliger Hilflosigkeit, hat sich aber prima erholt und genießt jetzt die Tage. Sie hat vorher nie mit anderen Hunden zusammengelebt und fügt sich hier aktiv ins Rudelleben ein, faszinierend. Dann kommt Tara, eine Dorfspitz-Hündin, die zwischen 1994 und 1996 geboren ist. Sie ist gnadenlos fit und fröhlich und die Chefin hier. Und als Jungsspunt unserer Oldie-Truppe gibt es noch den Beagle August, der 2000 geboren wurde. Er ist ein gemütlicher Vertreter, hasst allerdings Fremde, die unser Grundstück betreten wollen, und Tierärzte... |
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Ich hab ja auch ne Rentnergang daheim.
Obwohl - Cora sich mit ihren 10,5 Jahren anscheinend (und zum Glück) noch nicht als Rentner fühlt. Die Rennsemmel ist aktiv wie eh und jeh. Nur hat sie inzwischen gelernt etwas mehr Contenance bei Hundebegegnungen zu wahren. (wurde auch Zeit) Lea und Hero, Geburtsjahre 1996 und geschätzt 1995, eigentlich noch ganz gut drauf. Lea, zwar schon seit ihrem 7. Jahr kränklich mit Herz und Arthrose, ist ein "Steher". Damals hieß es, wahrscheinlich wird sie nicht sehr alt. Hält sich aber ausgesprochen gut für die Diagnose. Sie bekommt Herztabletten und seit Nov. letzten Jahres Schmerzmittel, weil der Muschelextrakt u.a. jetzt doch nicht mehr ausreichte, sie schmerzfrei zu halten. Das macht sich auch gleich positiv bemerkbar. Im Gegensatz zu früher hat sie körperlich sehr abgebaut, sie war mal ein ausgesprochen leistungsfähiger Hund. Sprang bspw. aus dem Stand fast 1,80 hoch und heute erklimmt sie mit Mühe das Sofa. Tut schon manchmal weh, das zu sehen. Hero hat sich lange wirklich gut gehalten und ist auch heute noch nicht wirklich krank oder eingeschränkt. Nur insgesamt etwas langsamer, läßt alles ruhiger angehen. Manchmal stolpert er, wenn der Weg uneben ist. Andrerseits - ein kleiner Dussel war er schon immer. Dieses etwas planlose rumstehen zeigen beide auch gelegentlich, vor allem bei uns im Garten. Sobald man sie anspricht, sind sie aber wieder voll da. Geistig sind sie noch rege, machen gern mit. Lea und Hero sind beide schwerhörig geworden. Was den Freilauf manchmal etwas schwierig macht. Im allgemeinen gibts nur noch Sichtzeichen, was auch gut klappt. Nur beim ranrufen, ja wenn Hund mich nicht anschaut? Deswegen gibts Freilauf nur noch, wo ich die Gegend gut überblicken kann und die Hund ggf. rechtzeitig zurückholen. Wobei ich manchmal nicht zwischen wirklich "nicht hören" und Altersstarrsinn unterscheiden kann. Was noch? Winter mit viel Schnee, Kälte und überhaupt Regen fanden die Staffs schon immer ätzend. Mit zunehmendem Alter hat sich das verschlimmert. Als der viele Schnee lag, blieben sie nur auf gebahnten Wegen, wollen bei Kälte sehr schnell wieder heim und verweigern bei Regen schon mal komplett den Ausgang. Da müssen die auch nicht. Aber wenn ich die 16-jährige Dackeline meiner Nachbarin sehe, da sind meine eigentlich noch wirklich gut beieinander.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Hallo Varghona, grüß dich.
Ich schließe mich hier mal an. Unsere Hündin ist im Oktober 14 Jahre alt geworden. Hat seit 4 Jahren Probleme mit dem Herzen, da bekommt sie auch Medis. Vor drei Jahren hatte sie eine schwere GB-Entzündung, OP, 3 Tage intensiv - hat es gut geschafft. Letzes Jahr Tumor-OP am Gesäuge - auch gut überstanden. Seit ca. zwei Jahren hört sie nichts mehr. Deswegen schläft sie auch wie ein Stein, bekommt gar nichts mehr mit. Nachtblind ist sie auch seit einiger Zeit. Sie mag im Dunkeln nicht mehr aus dem Haus gehen. Das mit der Verwirrtheit kann ich auch bestätigen. Sie steht da, schaut sich nach allen Seiten um, weiß nicht, was sie machen soll. Derzeit machen uns die Ohren zu schaffen. Ich habe ein Reinigungsmittel vom TA, aber das hilft auch nicht so richtig. Gestern ging es wieder los und wir haben heute Nachmittag einen Termin. Das ist schon das vierte Mal in drei Monaten. Aber ansonsten ist sie noch fit und wir liebe sie mit all ihren Macken. Grüße von Ziva an euch alle und eure Senioren Geändert von Ziva (15.02.2011 um 11:55 Uhr). |
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Ich habe zwar keine Rentnerin, habe aber den Rütter geguckt mit der soooooo süssen kleinen und sehr alten Pudeldame Benji.
Das ist so ein schönes Beispiel, dass man auch alten Hunden gegenüber gerecht sein sollte und sie altersgerecht beschäftigen kann.
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Gaby, CH-Krause Versuche dein Hund zu verstehen, er wird es dir mit bedingungsloser Freundschaft danken |
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Meine letzte Hündin wurde 16 Jahre alt.
Bis 14 1/2 merkte man ihr das Alter überhaupt nicht an. Dann bekam sie ein Vestibular-Syndrom, von dem sie sich zwar vollständig erholte, das jedoch den Alterungsprozess anschob. Sie wurde taub, das machte aber nichts aus. Die Koordinationsfähigkeit liess nach, d.h. sie lief "unrund" und hatte mit bestimmten Bewegungsabläufen Probleme (Treppen gehen, sich hinlegen oder umdrehen). Schmerzen hatte sie allerdings keine. Zitat:
Mein Hündin wurde zunehmend dement. Draussen konnte es passieren, daß sie plötzlich los lief, als wäre ein Motörchen angesprungen. Allerdings lief sie dann ziellos einfach immer weiter. Da musste ich dann hinterher sprinten und sie wieder anhalten. Sie "verlief" sich auch in der Wohnung. Stand dann plötzlich in irgendwelchen Ecken und kam nicht mehr heraus. Ich habe in der Wohnung daher ihren Radius auf zwei Räume eingeschränkt und in diesen Räumen dann sämtliche Ecken zugestellt, teils mit Taschen, teils habe ich ganze Bereiche (den Schreibtisch z.B.) mit Schaumstoffplatten abgetrennt. Das (und noch einige andere Maßnahmen) brachten mir zu der Zeit den Titel "Expertin für altersgerechtes Wohnen" ein. Um sowohl die geistigen als auch die koordinatorischen Fähigkeinten möglichst lange zu bewahren, habe ich fast bis zum Schluß noch kleine Spiele (z.B. Leckerlis unter Blumentöpfen suchen, über Gartenstuhlkissen laufen u.ä.) mit ihr gemacht. Das hat uns sehr viel Freude gemacht. Schwer war es für mich ganz am Ende aber trotzdem.........
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Viele Grüße Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen Geändert von Mydog (15.02.2011 um 12:53 Uhr). |
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Noah (Eurasier-irgendwasdurchgeknalles-Mix) ist am 20. September ´95 geboren, und seit er 8 Wochen alt ist wohnt er bei uns/mir. Ich war damals 9, inzwischen wohne ich schon länger nicht mehr bei meinen Eltern, sehe ihn aber regelmäßig, da noch in der selben Stadt. Er schläft oft bei mir, wenn meine Eltern mal ausgehen oder er zu lange allein sein müsste. Oder wenn ich ihn vermisse
Außerdem bin ich die Zuständige für Futter, medizinische Versorgung und Erziehung Er war unser erster Hund, und wir haben wahrscheinlich so ziemlich alles mit ihm falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt. Er war immer ein extremer Hibbel, immer in Bewegung, entweder Action oder schlafen. Manchmal kaum zu bändigen, alles immer 100%, egal ob sich freuen, bellen, aggressiv sein, rennen... was auch immer. Das hat uns schon teilweise sehr überfordert. Einfach war er wirklich nie, nicht als Welpe, nicht als Junghund, nicht als erwachsener Hund. Ich weiß, dass man mit mehr Erfahrung mit Hunden einen anderen Hund in ihm hätte haben können, aber manche Sachen sind einfach nicht rückgängig zu machen. (Nicht dass einer denkt, wir hätten ihm in unserer Überforderung Gewalt angetan! Kein Stachler, kein Sprühhalsband, keine Schläge! Eher die Einschränkungen, die sich aus der Situation ergaben) Er war sein Leben lang gesund, hat den Tierarzt nur zur Impfung gesehen. Halt, stimmt nicht, als Welpe hatte er ein paar mal Bindehautentzündungen, die haben sich aber "verwachsen". Erst im zweistelligen Alter kamen dann Herzprobleme auf, die wir aber mit Medikamenten sehr gut im Griff haben. Außerdem hat er Arthrose in der Hüfte, die ihm das Gehen manchmal schwer macht. Anfang diesen Jahres wurde eine Lähmung der hinteren Extremitäten diagnostiziert. Er wackelt und ist sehr unsicher auf den Hinterbeinen, überkreuzt die Beine, stellt die Pfote nur verzögert bis gar nicht wieder um beim Test. Das ist leider fortschreitend, unser TA hat Hefeflocken empfohlen, weil sie die Nervenleitung unterstützen. Schmerzen hat er damit nicht, das ist eher die Arthrose. Hören und Sehen sind eingeschränkt, aber das scheint auch irgendwie tages- und tonabhängig zu sein. Ansprache kann er oft nicht einordnen, guckt verwirrt und läuft in die falsche Richtung. Meinen Pfiff, den ich benutze, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, hört er aber immer, so lässt er sich sehr gut lenken, da ich dann mit Sichtzeichen arbeite, die meist besser ankommen. Draußen ists da schwieriger, manchmal verfällt er in einen richtigen Trott, da trabt er stur geradeaus, lässt sich von nichts ablenken. Da muss man warten, bis er wieder "aufwacht", sich umschaut und kann ihn dann abrufen oder ähnliches. Er orientiert sich eigentlich gut an mir, nur in diesen Situationen... nicht. An guten Tagen geht er aber noch locker 2 Stunden spazieren, flirtet mit den Hundedamen, markiert jeden Grashalm, flitzt und man merkt nur, dass er alt ist, wenn man ihn kennt. Schnee findet er übrigens klasse. An schlechten tapert er nur ein kleines Ründchen, je nach Phase. Ansonsten ist er absolut unkompliziert, kommt überall mit hin, verträgt sich mit allen Hunden (nur die Feinde aus alten Tagen, die bleiben Feinde), benimmt sich nur noch selten daneben und bezaubert alle Menschen mit seinem "Leckerli?"-Blick *lach* Den Trick hat er erst neulich im Fressnapf gelernt, vorher fand er ganz spitztypisch fremde Menschen so... naja... muss nicht. Jetzt schiebt er Fremden im Café den Rüssel auf den Schoß. Ich weiß noch nicht was ich besser finde Es gibt keinen besseren |
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