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Hallo Ziva,
da hast du sicher recht und deshalb finde ich es auch wichtig, ihn schnüffeln zu lassen, so lange er mag. muss aber zugeben, dass das bei der kälte echt nervig war aber es wird ja hoffentlich bald wärmer, dann ist das warten erträglicher. dass er auch schlechter hört, war silvester echt von vorteil. die vergangenen 10 jahre war es furchtbar, ein böller, nix ging mehr, nur noch ab nach hause, diese tage waren für uns immer sehr schwierig. dieses silvester konnten wir trotz knallerei, die sich ja über tage erstreckt, einigermaßen gassi gehen. so haben die altersschwächen auch ein bißchen etwas gutes. ich finde, die kleinen "schwächen", die das altern so mit sich bringt, sehr rührend. das berührt mein herz sehr. ich stelle auch fest, dass er anhänglicher geworden ist. wenn ich ihn früher beschmusen wollte, stand er auf und legte sich woanders hin. das tat oft weh, er war kein schmusebär. jetzt sucht er meine nähe, läuft hinter mir her ( sogar aufs WC verfolgt er mich). er lässt sich von mir beschmusen, was mir und scheinbar auch ihm jetzt guttut. ach, ich gerate richtig ins schwärmen- alte hunde sind wirklich toll! Geändert von Eurocent0 (17.02.2011 um 21:10 Uhr). |
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Nachsichtiger mit dem Oppi bin ich nur an Tagen, an denen es ihm sichtbar schlechter geht. Da braucht er weder sitzen noch ins Platz zu gehen, das wäre ja auch Tierquälerei
Ansonsten bin ich in manchen Sachen eher strenger geworden. Er darf sich nicht mehr zu weit entfernen, muss wirklich kommen wenn ich rufe etc.. Das mache ich aber vor allem um seiner Sicherheit willen. Früher wusste ich, egal was ist, der tut sich nix. Inzwischen stolpert er schon mal oder fällt in Löcher auf dem Weg... da hab ich ihn lieber im Blick. Andere Hunde sind nicht unbedingt vorsichtiger mit ihm, eher er mit den anderen. Aber er ist auch ungeduldiger. Welpen und Junghunde kriegen sofort einen auf den Deckel, wenn sie ihn nerven. Nie böse, aber sehr deutlich. Meine liebsten Begegnungen haben wir mit anderen, älteren Hundedamen. Wenn beide Seiten sich sehr repektvoll beschnuppern, ein wenig wedeln, Noah zärtlich die Ohren und Augen beschnüffelt, ein wenig gehopst wird, und dann gehen beide ihrer Wege. Das rührt mich immer sehr. Ansonsten wird er von vorne bis hinten verwöhnt. Sein Futter wird "gepimpt", sein Bettchen so kuschelig wie möglich gemacht, Leckerchen und Kausachen ohne Ende... Bloß gut dass er eher zu dünn ist als zu dick Das schlimmste sind Tage, an denen er sich kaum bewegen kann. Abends ist es sowieso immer schlimmer, und neulich kam er kaum aus seinem Körbchen, weil er die Hinterbeine nicht bewegen konnte Auch musste ich ihm schon beim Aufstehen helfen, und da wird mir dann klar, dass er tatsächlich schon sehr alt ist, und der Abschied nicht mehr in unendlicher Ferne liegt, sondern er einen großen Teil seines Weges schon gegangen ist... |
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Zitat:
Mir geht das so mit meiner Tara. Mir wird immer bewusster, wie lange sie schon bei uns ist, dass ich sie nach wie vor als zeitlos genial empfinde, ihre sanfte kompetente Rudelführung bewundere und sie schlicht liebe, wenn sie eingerollt daliegt und leise vor sich hin schnorchelt. Sie hat jetzt so vielen Hunden hier das Leben in einer Familie gezeigt, sie nimmt mir so viel Arbeit ab, ich kann mir momentan nicht vorstellen, wie es ohne sie sein wird. Und dennoch wird der Tag kommen und auch ich fürchte mich davor.. |
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Wer tut das nicht? Grad wenn man so viele Jahre mit diesem Hund verbracht hat.
Und ganz egoistisch hoffe ich für mich im Stillen, dass meine Hunde einfach mal einschlafen. Und ich nicht die schwerste Entscheidung treffen muß.
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LG Verena und die Rentnergang Hundebändigerin und Katzensklavin |
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Zitat:
Ich hoffe das schon immer, weil es heißt, dass er glücklich gestorben sein wird. Kein langes Leiden, währenddessen man überlegt, ob man das noch vertreten kann, keine Medikamente mit Nebenwirkungen, keine Behandlungen, nur um den Moment hinauszuzögern. Ich hoffe sehr, dass er einfach irgendwann glücklich schlafen geht, nach einem schönen Tag draußen, nachdem er gut gefressen hat, Hundefreunde getroffen hat, sich hat kraulen lassen, und einfach nicht mehr aufwacht. |
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Zitat:
Ich hoffe sehr, dass er einfach irgendwann glücklich schlafen geht, nach einem schönen Tag draußen, nachdem er gut gefressen hat, Hundefreunde getroffen hat, sich hat kraulen lassen, und einfach nicht mehr aufwacht. das hoffe ich auch für meinen schatz und sicher auch viele menschen wünschen sich einen solchen tod. aber leider ist dieses so "gehen dürfen/müssen" nur wenigen vergönnt. |
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wie haltet ihr es eigentlich mit bekleidung für eure senioren?
früher fand ich es total doof, wenn ich hunde mit mäntelchen etc. gesehen habe. eigentlich denke ich auch heute noch so, aber ich muss gestehen, dass ich anders handele. habe meinem schatz kürzlich ein regenmäntelchen gekauft und es kommt noch "schlimmer" da wir nachts,egal wie kalt es ist, bei offenem fenster schlafen, habe ich hundeshirts gekauft. da ich den hund ja nicht zudecken kann und er in seinem körbchen sicher friert (ist ja saukalt im schlafzimmer) ziehe ich ihm nachts ein shirt über. da er sich das gerne gefallen lässt, gehe ich davon aus, dass es ihm guttut. ist diese fürsorge normal oder schon übertrieben? LG |
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Ganz ehrlich, ich habs auch schon überlegt, obwohl ich ein absoluter Hundemantel-Hasser bin
Hier scheint es ein Trend zu sein, alles was vier Beine hat, in Jacke oder Mantel zu stecken. Allerdings hat Noah ein relativ dichtes und langes Fell, und wenn er draußen ist, bewegt er sich auch immer. Ich denke nicht, dass er im Moment einen Mantel braucht. Außerdem müsste das bei uns schon der TA empfehlen, damit ich das durchkrieg Wenn der Hund aber friert und es ihm mit Mantel besser geht... ja dann |
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Ben hat noch dichtes Fell und er mag nicht mehr draußen im kalten liegen. Früher hat er sich mal in den Schnee gerollt und gepennt.
Aber viele alte Herrschaften kriegen ja auch Fellprobleme und bewegen sich langsam, da kann ein Hundemantel sinnvoll sein. Ich habe diesen Winter Ben häufig Hagebuttenpulver in sein Fressen gemischt - zur Infektabwehr. |
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