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  #11 (permalink)  
Alt 12.08.2010, 00:50
Benutzerbild von DogGirl
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Liebe Cori und liebe Anya,
ich danke euch, für eure meine Trauer begleitenden Zeilen. Es ist schön zu wissen, dass es da ganz fremde Menschen gibt, die mitfühlen können und dadurch irgenwie ganz nah sind.
Wirklichen Trost, gibt es jetzt nicht.
Ich glaub´ zur Zeit geht es einfach darum, es, den Schmerz, auszuhalten.
Ich habe etwas gefunden - aus "dem Reich der tröstenden Geschichten", das ich euch hier zeigen möchte:
Eine Nachricht von der anderen Seite des Regenbogens, - sicher kennt ihr´s.......

Ich wünschte, es wär "real", und Anya, der Text geht sogar darauf ein, dass es wirklich kein "Gedrängel" gibt :

"Du warst bei mir bis zum Ende. Und auch nachdem ich schon gegangen war, hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war weise.
Es war Zeit für mich zu gehen. Ich danke dir für dein Verständnis. Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung so, wie ich sie hatte.
Du denkst immer an mich. Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück. Denke nur daran wie glücklich wir waren.
Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten. Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich!
Ich danke dir dafür, dass Du mich geliebt hast Du für mich gesorgt hast und Du den Mut hattest mich mit Würde gehen zu lassen.
Dein treuer Wegbegleiter"

Ich grüße Euch
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  #12 (permalink)  
Alt 13.08.2010, 00:51
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Ich denke mal jeder hier weis was leiden ist, und Wir alle wissen was Du für einen Schmerz durch machst, und Wir alle fühlen mit Dir, Du bist nicht alleine, ich wünschte das ich Dir etwas schmerz abnehmen könnte, aber leider steht das nicht in meiner Kraft, ich kann nur sagen das ich mit Dir fühle und das ich bei Dir bin.
Sally ist seit 4Jahren Tod, und es tut immer noch so weh als wäre es gestern gewesen, das ist liebe, und in 20jahren wird es immer noch so weh tun wie heute, der schmerz ist erst dann weg wenn Wir wieder zusammen sind.
Sally&Eddy passen auf Deinen Engel auf, und wenn Er Hilfe braucht sind die beiden für Ihn da,
mach Dir keine sorgen Er ist dort wo Er ist in Sicherheit, und es gibt viele Herzenshunde die auf Ihn aufpassen.
__________________
Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur.

Ein linker Hund, hat meist kein Fell.
Liebe grüße Cori&Bouni

http://www.facebook.com/cordula.breitinger
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  #13 (permalink)  
Alt 14.08.2010, 02:12
Benutzerbild von DogGirl
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Heute war ich in einem Einkaufszentrum.
Da war eine ältere Dame mit ihrem Hund unterwegs (- ich glaub´ es war ein kleiner, aber nicht mehr ganz junger Cairn-Terrier -). Diese Dame zog ihren offensichtlich unwilligen Hund auf dem glatten Boden genervt an der Leine hinter sich her. Er rutschte richtig ´ne ganze Strecke auf seinem Hinterteil sitzend -- ein ganz merkwürdiges Bild war das...
Ich stand da und sah das und fing an zu heulen. Das war für die Verkäuferin, bei der ich gerade zum Bezahlen anstand, sicher auch ein merkwürdiges Bild...
Eigentlich hätte ich zu der Frau mit dem "Nachzieh-Hund" gehen müssen und ihr sagen: "Hey was tun sie da mit ihrem Hund!?! Erstens: Wenn sie wollen dass er mit ihnen läuft, dann vermitteln sie ihm das gefälligst auf für ihn verständliche Weise. Und - Zweitens: Ihr Hund ist da. Bei ihnen. Und sie wissen das augenscheinlich nicht zu schätzen."
Ich hab´ nix gesagt - und plötzlich waren die Frau und ihr Hund auch aus meinem Tränenschleier-Gesichtsfeld um die Ecke verschwunden...
Die Trauer um meine Maus läßt mich Seiten an mir entdecken, von denen ich bislang keinen Schimmer hatte:
- öffentlich anfangen zu Heulen
- Wut und Eifersucht auf ältere Damen mit Hund
- gestern Nacht Ausschau nach Sternschnuppen halten, in der Hoffnung meine Maus könnte mir eine schicken...
(Zwei waren´s sogar - ganz deutlich!)

Ein lieber Gruß
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  #14 (permalink)  
Alt 15.08.2010, 19:09
Benutzerbild von keksdrache
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Es gibt kein Wort auf dieser Welt, dass Dir den Schmerz nehmen kann. Aber man kann den Schmerz heraus lassen. Weine, lass Deinen Schmerz freien lauf. Irgendwann kommen die Gedanken an die schöne Zeit, die Du mit Deinem Hund hattest. Jeder Tag war ein Geschenk!!
Ich genieße in diesem Bewußtsein jeden Tag mit meinem Hund.
Und Leute die ihren Hund hinter sich her ziehen... Das geht ja wohl gar nicht!! *kopfschüttel*
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  #15 (permalink)  
Alt 16.08.2010, 20:39
Benutzerbild von dieda03
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Mir laufen gerade, während ich all das lese, die Tränen, weil es mir wie Dir erging, und leider auch bald wieder ergehen wird. Die tröstenden Worte von all den lieben, verständnisvollen Menschen hier haben auch mir sehr geholfen.
In Gedanken drücke ich Dich ganz fest. Dagmar und Judy
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  #16 (permalink)  
Alt 16.08.2010, 20:39
Benutzerbild von ilo-gartrop
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Ich fühle mit Dir
Die Lücken, die durch unsere Regenbogenhunde hinterlassen werden, können nicht wieder mit Leben gefüllt werden -- Man merkt sie nur mit der Zeit weniger, denn sie werden mit Erinnerungen gefüllt!
__________________
LG Ilo "Prinzessin" Rena, "Opi" Terry und Jessie im Herzen


Das wenige, das du tun kannst, ist viel,
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)

www.hunde-aus-manresa.cms4people.de
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  #17 (permalink)  
Alt 17.08.2010, 03:07
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Jetzt ist es eine Woche, dass ich meine Maus gehen lassen mußte... und ich vermisse ihn mit jedem Tag mehr.
Der Satz: "Mein Hund ist tot." bescheibt, was mich zur Zeit ausmacht, beschäftigt, bewegt...
Ich weiß, dass das alles normal ist... der Lauf der Dinge eben...:
Vor 13 Jahren, als ich die kleine Welpen-Hunde-Maus in meiner Hand hielt (ich habe ihn das erste Mal gehalten, als er eine Woche alt war), und ich noch ganz unsicher war, wie das wohl alles werden wird, mit meinem ersten eigenen Hund... - von dem Moment an, war´s um mich geschehen...
Und von diesem Moment an, war auch eigentlich klar, dass ich einmal um ihn trauern werde...
Ich bin unglaublich dankbar, dass es 13 gemeinsame Jahre sind, denn als er acht Jahre alt war, hätte ich ihn fast verloren. Er wurde schwer krank und es war beinahe zu spät, bis die Tierärzte ihm damals endlich helfen konnten.
"Das sind fünf geschenkte Jahre" hat unsere Haustierärztin gesagt, und sie hat Recht. Aber so sieht man das im normalen täglichen Leben ja nicht... - er war einfach da und meine Welt war in Ordnung.
Natürlich ist er in den letzten Jahren zum "Hunde-Opa" geworden. Ich habe meine knapp-11kg-Hund oft getragen, weil er keine Treppen mehr gehen konnte oder weil´s zu heiß war oder weil zu viel Schnee lag oder... oder...
Und ich hätte ihn gerne noch länger getragen: bis ans Ende der Welt und zurück... (das hab´ ich ihm jedenfalls immer "angeberisch" ins Ohr geflüstert).

Ich danke Euch allen, die mir hier in dieser vergangenen Woche beigestanden haben, mit lieben, verständnisvollen, einfühlsamen Worten und mit positiven Gedanken.
Der Schmerz ist so überwältigend, dass es einfach gut tut, wenn man spürt, dass andere Menschen, auch wenn sie "nur virtuell existieren", genau wissen was man gerade durchmacht und Verständnis haben.
Fühlt euch herzlich umarmt und umarmt eure "Hunde-Mäuse" von mir!
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  #18 (permalink)  
Alt 17.08.2010, 09:47
Benutzerbild von Sommerregen135
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Ich kann diese Threads kaum lesen, schon laufen mir die Tränen nur so runter.

Zum einen, weil mir der Verlust eurer / deines Hunde(s) so leid tut und zum anderen, habe ich selber schon jetzt so fürchterliche Angst, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, dass ich meinen Seelenhund auch gehen lassen muss.

Ich sage ihm jeden Abend (und auch zwischendurch) wie liiieeeeb ich ihn habe, auch wenn er es nicht versteht, er es ganz Kerl ausblendet oder stoisch meine Umarmungen voller Tränen über sich ergehen lässt.

Ich wünsche dir alles Gute!!

Liebe Grüße

Claudia
__________________
Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern.


In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.
Friederike Kempner, (1836 - 1904), deutsche Dichterin
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  #19 (permalink)  
Alt 17.08.2010, 12:41
Benutzerbild von anyachrissi
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ach doggirl,
was fühle ich mit Dir...
mir ging das damals ebenso, als mein Herzenstier Anya gestorben war. dieser körperliche Schmerz, dieses Loch im Bauch...
aber der Schmerz wird vergehen. irgendwie wird er weniger. es war für mich unvorstellbar wieder ein neues Tier zu haben. aber nun habe ich den herrn Wautzi und: er ist schon sooo tief in meinem herzen! er ist seit heute 5 Monate alt und wir haben ihn seit der 10.woche. ich gebe ihn nie nie wieder her.
aber: Anya und chrissi sind auch noch im herzen.

ich drücke dich noch einmal und:
am 20.8. ist meine Anya das dritte Jahr tot. ich zünde nicht nur für sie sondern auch für Dich und Deinen Schatz eine Kerze an.
abends um 20 uhr...

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich
tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst,
wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder
mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch)
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  #20 (permalink)  
Alt 17.08.2010, 21:21
Benutzerbild von keksdrache
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Registriert seit: 15.08.2010
Ort: Sachsen
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Da kann man nur weinen!! Mega Knuddler!
Ich sage auch jeden abend meinen "Schokibär" gute Nacht und das er gut schlafen soll und das ich ihn lieb habe.
Ich wünsche Dir viel Kraft und das bald die Sonne durch die Wolken durch blinzelt!
__________________
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
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